Maemo, Moblin, MeeGo, Tizen, Mer und Jolla: Es ist nicht ganz einfach, die Verwandschaftsverhältnisse der finnischen Mobile-Linux-Familie auseinanderzuhalten. Doch gerade diese Ahnenreihe macht Jolla zu einem aussichtsreichen Kandidaten auf dem Smartphone-Markt.
Moblin, Maemo, MeeGo und jetzt Tizen: Kaum zwei Releases der Mobile-Linux-Plattform tragen den gleichen Namen. Was den Anwender verwirrt, bedeutet für Entwickler massiven Mehraufwand, denn letztere müssen ihre Programme stets auf die geänderten Development-Plattformen portieren.
Das Smartphone-Linux MeeGo, hervorgegangen aus Intels Moblin und Nokias Maemo, soll Gerüchten zufolge mit dem Smartphone-Linux der LiMo Foundation verheiratet werden.
Mozilla hat die erste fertige Android-Version seines Mobilbrowsers mit dem Codenamen Fennec für Android und Maemo veröffentlicht.
Jahrelang entwickelte Nokia eine eigene Open-Source-Plattform für Smartphones, jetzt macht das Unternehmen eine Kehrtwende zu Windows Phone. Eine lukrative Entscheidung, dank Geld von Microsoft – kurzfristig zumindest.
Beide Konzerne konnten im Smartphone-Markt zuletzt kaum Erfolge verbuchen, kooperieren aber im Kleinen schon länger miteinander und sollen nun noch näher zusammenrücken.
Die Mozilla-Entwickler haben nach eigenen Angaben die Software fürs mobile Web-Browsen beschleunigt und der Android-Version eine neue Oberfläche verpasst.
Mit dem PR-Update 1.3 soll man auf dem N900 recht einfach ein parallel installiertes MeeGo starten können. Die Nokia-Entwickler haben zudem die Unterstützung des N900 in MeeGo deutlich verbessert.
Das Mozilla Mobile Projekt hat die erste Beta-Version des Firefox 4 Mobile, der auch unter dem Namen Fennec firmiert, für Smartphones mit Android-Betriebssystem und die Linux-Plattform Maemo freigegeben.
Im Februar schlossen Intel und Nokia ihre Projekte Moblin und Maemo zu MeeGo zusammen. Die erste MeeGo-Konferenz soll Mitte November in Irland stattfinden.
Die Firmen ARM, Freescale, IBM, Texas Instruments, Samsung und ST-Ericsson haben das Non-Profit-Konsortium Linaro ins Leben gerufen, das die Verbreitung von Linux auf ARM-basierten mobilen Geräten fördern soll.
Das MeeGo-Projekt, das aus dem Zusammenschluss von Intels Moblin und Nokias Maemo-Projekt hervorgegangen ist, hat das noch in der Entwicklung befindliche Btrfs zum Standard-Dateisystem gekürt.
Das MeeGo-Projekt, das aus dem Zusammenschluss von Intels Moblin- und Nokias Maemo-Projekt hervorgangen ist, bekommt Unterstützung aus der Industrie: Über zwei Dutzend Hardware-Hersteller, Embedded-Spezialisten und Linux-Firmen wollen sich an der Entwicklung von MeeGo beteiligen.
Das MeeGo-Projekt, hervorgegangen aus Nokias Maemo- und Intels Moblin-Projekt, will bereits Ende März die ersten Quellen und Binaries veröffentichen.
Während Android und LiMo von großen Industriekonsortien vorangetrieben werden, entwickelten Nokia und Intel ihre mobilen Linux-Plattformen Maemo und Moblin quasi im Alleingang – bis jetzt. Nun haben sich die beiden Einzelgänger zusammengetan und ihr neues Kind MeeGo getauft.
Intel und Nokia führen die offenen Betriebssysteme Moblin und Maemo im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft zu einem gemeinsamen Open-Source-System unter dem Dach der Linux Foundation zusammen.
Viele neue Geräte werden wohl mit Android oder Windows Mobile kommen, doch sollte man Symbian OS und Maemo nicht vergessen – und auch Blackberry kommt zum MWC.
Der für Mobilgeräte gedachte Debian-Ableger Maemo kommt beim N900 erstmals in einem Touchscreen-Smartphone zum Einsatz.
Der finnische Konzern will laut einem Medienbericht noch in diesem Jahr Smartphones mit Symbian 3 auf den Markt bringen.
Neben neuen Bugfix-Versionen für das GUI-Toolkit Qt und die mit ihm einhergehende Entwicklungsumgebung Qt Creator kündigt Nokia an, dass die Maemo-Variante der Bibliothek in den Beta-Status gewechselt ist.
Smartphones locken mit der Erweiterbarkeit, flexiblem Speichermanagement und umfangreichen Organizer-Funktionen. Unter der Haube werkeln verschiedene Betriebssysteme.
Qt hatte als plattformübergreifendes C++-Framework für GUI-Anwendungen auf Unix und Windows begonnen. Die aktuelle Version läuft erstmals auf dem Mobilsystem Symbian.
Der finnische Smartphone-Hersteller Nokia will seine Top-Geräte laut dem Maemo-Marketingteam in Zukunft mit dem quelloffenen Linux-Derivat ausstatten.
Während immer mehr Firmen der von Google initiierten Open Handset Alliance beitreten und munter Android-Smartphones auf den Markt bringen, macht die Konkurrenz allenfalls mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Hat Android die Schlacht um die Linux-Smartphones etwa schon gewonnen?
In einem ersten Versuch hat KDE-Entwickler Alexis Menard den Plasma-Desktop für Maemo 5, das Betriebssystem des in Kürze im Handel erhätlichen Nokia N900 portiert. Damit ist der Startschuss für die offizielle Unterstützung der Maemo-Plattform durch die KDE-Community gefallen.
Nokia hat die Grafikbibliothek Qt auf Maemo 5 alias Fremantle für das Internet Tablet N900 portiert. Damit wurde die Umstellung von GTK auf Qt bei Maemo eingeläutet.
Auf dem Maemo Summit in Amsterdam im Oktober will Nokia einen Dokument-Viewer für seine Mobil-Plattform Maemo 5 vorstellen, der das KDE-Büropaket KOffice als Unterbau nutzt.
Die Mozilla-Version für Mobilgeräte mit Windows Mobile liegt in einer dritten Alpha-Version vor. Sie bringt vor allem Fehlerkorrekturen und Geschwindigkeitsverbesserungen.
Das Nokia N900 Internet Tablett ist das erste Modell der Gerätefamilie, mit dem man ab Werk telefonieren kann. Wie die vorherigen Internet Tabletts 770, N800 und N810 wird es mit einer Linux-Firmware ausgeliefert.
Nokia möchte die Verbreitung des GUI-Toolkits unter Entwicklern von mobilen Anwendungen voranbringen und stellt über eine neue Webadrese einen engeren Bezug Nokia her beziehungsweise nennt es in Qt Development Framework um.
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