Das neue RFC 6797 beschreibt die HTTPS-Sicherung HTTP Strict Transport Security (HSTS), das Angriffe auf verschlüsselte HTTP-Verbindungen erschwert. Gegen einige der im RFC beschriebenen Attacken braucht es aber trotz HSTS noch weitere Maßnahmen.
Eine neue Android-Malware kombiniert zwei Angriffsmethoden: Ein Banking-Trojaner gaukelt dem Anwender einen Token-Generator vor, um an Authentisierungsdaten zu kommen, greift eintreffende TAN-SMS ab und schickt sie dann dem Angreifer.
Eine erste Sicherheitsanalyse von Googles NFC-Bezahlsoftware Wallet scheitert zwar mit Man-in-the-Middle-Attacks, findet aber unverschlüsselte persönliche Daten auf dem Smartphone.
Sicherheitsspezialisten schlagen vor, Webserver auf Stromchiffrieralgorithmen umzustellen. Google arbeitet derweil an einem Fix für Chrome.
Nur zehn Tage nach dem Erscheinen von iOS 4.3.4 muss Apple erneut nachbessern und einen Fehler bei der Validierung von SSL-Zertifikaten ausbügeln.
Aufgrund eines Fehlers waren Phishing- und Man-in-the-Middle-Attacken in WLANs möglich. Ein Update ist bereits auf dem Weg.
Schwächen in der NTLMv2-Authentifizierung lassen sich zum unbefugten Zugriff auf Systeme ausnutzen. Microsoft hat das Problem zwar teilweise in eigenen Produkten gelöst, unbehandelt bleiben jedoch Implementierungen anderer Hersteller.
Wer den Netzwerkverkehr etwa an einem öffentlichen Hotspot belauschte, fand darin unter Umständen die Sky-Kundennummer und PIN, die die gerade veröffentlichte Streaming-App fürs iPad unverschlüsselt an den Server geschickt hatte.
Ein Sicherheitsdienstleister hat Wege aufgezeigt, wie sich das derzeit von der Sparkasse eingesetzte "chipTAN comfort"-Verfahren angreifen lässt, sodass Kriminelle betrügerische Überweisungen vom Opfer legitimieren lassen könnten.
Anhand einfacher Grafiken zeigt Thierry Zoller, wie sich die TLS-Renegotiation-Schwachstelle ausnutzen lässt.
Die Anfang des Monats bekannt gewordene Schwachstelle im Design des SSL/TLS-Protokolls lässt sich offenkundig doch schon für praktische Angriffe ausnutzen - beispielsweise um Zugangsdaten für Twitter auszuspähen.
Nach Man-in-the-Middle kommt nun Chat-in-the-Middle bei Angriffen auf Online-Banking-Kunden. Im Browser öffnet sich ein Chat-Fenster, in denen sich Phisher als Mitarbeiter der Bank ausgeben - und neugierige Fragen stellen.
Eine bereits Mitte Juni entdeckte Lücke, die Man-in-the-Middle-Angriffe ermöglicht, betrifft offenbar nahezu alle gängigen Browser.
Je nach Browser ignorierten 55 bis 100 Prozent der Anwender in einem Test die Warnmeldung bei Unstimmigkeiten von SSL-Zertifikaten. Ursache sei laut Bericht ein fundamentales Missverständnis des Sinns von Zertifikaten.
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