In der Diskussion um einen modernen Datenschutz sehen Experten auch jeden Einzelnen in der Pflicht. Die Stärkung der Medienkompetenz sehen sie dabei im Vordergrund.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Programm entwickelt, um 12- bis 18-Jährigen zu helfen, weniger Zeit am Computer zu verbringen.
Schubsen und Hänseleien auf dem Schulhof kennt jeder aus seiner Schulzeit. Heute findet Mobbing vielfach im Internet statt - eine Flucht gibt es für Kinder und Jugendliche nicht mehr.
Die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), per Google-Hangout über Integrationspolitik diskutieren zu wollen, hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg alarmiert. Der Regulierer meint, im Prinzip sei dafür eine Lizenz notwendig.
Im vergangenen Jahr haben die SM-Bücher der "Shades of Grey"-Reihe das Ergebnis von Europas größtem Medienkonzern gerettet. Bertelsmann setzt auch künftig auf das Geschäft mit Büchern sowie Musik, um wieder kräftig zu wachsen.
Europa müsse als "globaler Hüter von Grundrechten" in besonderer Weise die Freiheit und den Pluralismus der Medien sichern, erklärte die EU-Kommissarin Neelie Kroes zum Start einer öffentlichen Befragung zur Freiheit der Medien.
Laut einer aktuellen Studie bekommt der digitale Strukturwandel der Medienbranche durchaus gut: Die Autoren sehen seit 2001 ein konstantes Wachstum. Besonders die Bereitschaft der Verbraucher, für Inhalte im Netz zu zahlen, sei gestiegen.
"Unklare Lage bezüglich der Textlänge für Snippets" macht Betrieb zu riskant
Mit Echobot hat ein erster News-Aggregator eine Kooperation mit Axel Springer bekannt gegeben - die allerdings weit über das Leistungsschutzrecht hinausgeht. Andere Dienste wie Rivva fühlen sich nicht betroffen, wollen aber auf Textanreißer verzichten.
In einer Diskussionsrunde der Kommission für Jugendmedienschutz wurde bekannt, dass die Rundfunkreferenten der Länder im Herbst einen neuen Entwurf für den Jugendmedienschutzstaatsvertrag vorlegen wollen.
Magazingeschichten werden durch das Internet und Tabletgeräte auf spannende Weise aufgepeppt und auf diese Weise zu eigenständigen Produkten.
Nachdem die ARD seit Jahresbeginn nahezu das komplette Programm live ins Netz streamt, zieht nun das ZDF nach. Die verschiedenen ZDF-Sender sind jetzt rund um die Uhr auch online zu sehen – mit Ausnahmen.
Die New York Times hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr Umsatz mit dem Zeitungsvertrieb und Digitalabos erzielt als mit Anzeigen. Dabei spielt das Online-Geschäft eine wichtige Rolle.
Laut einer US-Studie zeigen Umsatz- und Veröffentlichungszahlen, dass die Medienindustrie in mehreren europäischen Ländern in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Im digitalen Zeitalter sei sie damit keinesfalls dem Untergang geweiht.
Mit dem Strategiewechsel geht auch ein Stellenabbau einher: Unter dem Strich sollen 25 Stellen wegfallen, nachdem 10 neue Jobs im digitalen Bereich geschaffen werden.
Smartphones und Tablet-Computer wie das iPad verändern die Mediennutzung massiv. Die Macher des klassischen Fernsehens argumentierten auf der DLD-Konferenz in München dennoch für die Zukunft ihrer Programme – auch wegen ihrer Werbereichweite.
Nötig sei ein modernes Urheberrecht, das Kreativen und Urhebern faire Einkommen ermögliche und das Recht mit digitalen Nutzungspraktiken in Einklang bringe, meinte Frank-Walter Steinmeier zur Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion.
Am 15. Dezember ist Schluss mit dem ambitionierten Projekt von Medienmogul Rupert Murdoch: Die nur als App erhältliche Tageszeitung wird im Zuge eines größeren Umbaus eingestellt.
Die Regierungsfraktionen und die Opposition lieferten sich zu nachtschlafender Stunde einen heftigen Schlagabtausch über das Gesetz für eine bessere Stellung von Presseverlegern im Internet. Die Kritik von Experten an dem Vorhaben verschärft sich.
Ove Saffe hat einen Sparkurs für die "Spiegel"-Gruppe angekündigt. Auch einen Stellenabbau schließt er nicht aus. Außerdem würden gedruckter "Spiegel" und Online-Angebot stärker kooperieren, es gibt zudem Überlegungen zur Ausdehung des Paid Content.
Die Regierung will die Weiterentwicklung der Lesefähigkeit und die Akzeptanz von Printmedien fördern.
in der die Geschichte der Medien anders verlaufen ist. Zwar sieht es dort im Wesentlichen aus wie bei uns. Alle gängigen Medien sind vorhanden, der Fernseher, das Radio, Wii und Kinect, vor denen Spieler akrobatische Körperbewegungen vollziehen
"Paid Content – hier entscheidet sich das Schicksal der Verlage", meint Mathias Döpfner. Anfang des Jahres werden die "Welt", Mitte des Jahres "Bild" auch im Web kostenpflichtig.
E-Book-Leser haben derzeit keinen leichten Stand. Das Tote-Bäume-Establishment sieht sie als Hand am Dolch in der Brust des Buchhandels und der Bibliotheken. Ist doch das Buch ein Hort der Kultur, das letzte Refugium für intellektuelle Lichtgestalten.
Nachdem Nordrhein-Westfalen wieder von Rot-Grün regiert wird, könnten die Ministerpräsidenten einen erneuten Anlauf für den 2010 dort gescheiterten Jugendmedienschutzstaatsvertrag nehmen, hieß es in München.
Die ARD-Vorsitzende und Vertreter von Privatsendern mahnen die Einberufung eines "Runden Tisches" an, um Ungleichgewichte bei der Regulierung von Rundfunk- und Internet-Angeboten zu beseitigen. Ministerpräsident Seehofer versprach Unterstützung.
Wird Google zur TV-Station? Haben Zeitungen auf Papier eine Zukunft? Welche Regeln braucht das Internet? Die Medientage München stellen viele Fragen. Wird die Branche Antworten auf den Sog der Entwicklung im Netz finden?
Das traditionsreiche US-Nachrichtenmagazin erscheint ab dem kommenden Jahr nur noch in digitaler Form. Am Silvestertag 2012 wird die letzte gedruckte Ausgabe von Newsweek erscheinen.
Wie jedes zweite Jahr haben die Forscher des Pew Research Center ermittelt, woher die US-Amerikaner ihre Nachrichten beziehen. Der Anteil der Web-Nutzer nimmt zu – auf Kosten der herkömmlichen Medien.
Mit der Medienwelt ändern sich auch die Rollen der Akteure: Alte "Gatekeeper" wie klassische Sender sehen sich neuer Konkurrenz aus dem Netz gegenüber. Und über allem schwebt immer das Gespenst Google.
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