Die veraltete Gesetzgebung lähmt den Datenschutz in Deutschland, die Neuordnung der Persönlichkeitsrechte im Rote-Linien-Gesetz stockt. Entsprechende Rahmenbedingungen wie die Klärung von Grundbegriffen des Datenschutzrechts fehlen.
Apple erlaubt es Printverlagen seit einigen Monaten offiziell nicht mehr, ihren Zeitschriften- und Zeitungsabonnenten kostenlosen Zugriff auf gleichartige App-Inhalte zu geben. Das könnte sich nun ändern.
Zur Kundgebung hatte eine Gruppe aufgerufen, die sich über Facebook bereits gegen das umstrittene neue Mediengesetz formiert hatte.
Bloggerinnen aus Ägypten, Kuba und Tunesien berichteten auf dem Medienkongress von "taz" und "Freitag" über ihren Kampf für die Meinungsfreiheit, während der Forscher Evgeny Morozov vor einer Überschätzung des Internets warnte.
Ernüchternde Aussichten gab es beim Cologne Web Content Forum des eco. Zwar beschwören alle Seiten Qualitätsinhalte – auf welche Weise diese jedoch in Zukunft finanziert werden soll, ist weiterhin unklar.
Die Paywall der New York Times ist nun aktiv: Eine der renommiertesten Tageszeitungen der Welt ist im Web und auf Mobilgeräten nur noch gegen Bezahlung zu haben, lediglich 20 Artikel sind kostenlos. Die Paywall ist aber durchaus löchrig.
Die EU-Kommission zeigt sich über die zögerliche Umsetzung der EU-Richtlinie zu audiovisuellen Mediendiensten besorgt und hat 16 Mitgliedsstaaten einen blauen Brief geschickt.
Der polnische Senat ist der Empfehlung von Polens Regierungschef nachgekommen und hat umstrittene Passagen aus dem Mediengesetz gestrichen.
Das ganze hektische Gewusel scheint eine eher seltsame Eigendynamik zu entfalten: Wer nicht ständig neue Katastrophen nachlegt, gerät schnell in den Verdacht, zu verharmlosen.
Internetnutzer und Online-Verleger haben mit ihren Protesten gegen die polnische Version der Umsetzung der EU-Direktive über audiovisuelle Medien Erfolg.
Momentan ist es noch recht schwierig, digitale Zeitschriften für iOS-Geräte zu produzieren – und teuer. Der iPad-Hersteller selbst will nun offenbar Abhilfe schaffen.
Das Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center sieht zwar die Nachrichtenmedien in einer Erholungsphase, durch das Internet seien aber neue Teilnehmer auf den Markt der Branche gekommen.
Laut einer Befragung unterstellen 42 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland ihren Volksvertreter mangelnden Sachverstand in Sachen Internet.
Die Feuilletons überschlagen sich vor Lob angesichts neuer amerikanischer Serien, doch die Zuschauer müssen dafür ins Bezahlfernsehen wechseln. Ihr könnt weiterhin die Köpfe in den Sand stecken, denn die Fans sind euch eh um Jahre voraus.
Die europäischen Abgeordneten haben eine Entschließung verabschiedet, in der sie eine weitere Überprüfung des ungarischen Mediengesetzes fordern. Die Unabhängigkeit der Medienverwaltung sei zu gewährleisten.
Der Internetkonzern baut um die populäre US-Website "Huffington Post" seine neue Mediensparte auf und verstärkt sich mit namhaften Journalisten. Zugleich mehren sich die Anzeichen für einen erneuten Stellenabbau.
Der Chef der Bayrischen Staatskanzlei konnte sich in einer Kampfabstimmung gegen die Landshuter CSU-Kommunalpolitikerin und Medienprofessorin Gabriele Goderbauer-Marchner durchsetzen.
In Deutschland nutzen 57 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren das Internet, heißt es in der heute veröffentlichten KIM-Studie 2010. Die beliebteste Webseite ist SchülerVZ, die Nutzung sozialer Netzwerke durch Kinder hat seit 2008 stark zugenommen.
Laut einem Zeitungsbericht haben die Handelsaufsicht FTC und das amerikanische Justizministerium eine Vorprüfung eingeleitet, ob Apple mit seiner 30-Prozent-Abgabe auf Abos und Inhalte gegen Wettbewerbsregeln verstößt.
Die ungarische Regierung hat eingewilligt, ihr kurz vor Weihnachten vom Parlament beschlossenes, viel kritisiertes Mediengesetz zu entschärfen.
Nun ist die Katze aus dem Sack: Apple will an allen via iOS verfügbaren Inhalten mitverdienen. Die Reaktionen fallen entsprechend kontrovers aus.
Israelische Wissenschaftler haben unter Mädchen, die sich im Internet viel mit dem Social Network, mit Mode und Musik beschäftigen, eine stärkere Neigung zu Essstörungen gefunden als unter anderen Mädchen.
Der US-Medienkonzern muss nach einem Einbruch beim DVD-Absatz einen spürbaren Gewinnrückgang verkraften. Unterdessen zieht sich das Unternehmen offenbar vollständig aus dem Computerspielbereich zurück.
Der Medienkonzern News Corp. hat in New York die erste speziell für einen Tablet-Rechner publizierte Tageszeitung vorgestellt. Apple kommt dem Verlag mit einem neuen periodischen Bezahlsystem entgegen.
Um 17 Uhr deutscher Zeit will der Medienkonzern News Corporation seine iPad-Tageszeitung präsentieren. Ein Apple-Vertreter ist auch dabei.
Endspurt im Ringen um die Nachfolge von BLM-Präsident Wolf-Dieter Ring: Staatskanzleichef Siegfried Schneider und Medienprofessorin Gabriele Goderbauer-Marchner erfüllen die Wahlvoraussetzungen.
Die für die Digitale Agenda zuständige Kommissarin Neelie Kroes äußert in einem Brandbrief an die ungarische Regierungsspitze "ernsthafte Zweifel", dass die neue Medienkontrolle des Landes mit EU-Recht vereinbar sei.
Die Liquid-Democracy-Software sollte laut Bundestag-Enquete "Internet und Digitale Gesellschaft" ein Baustein sei, mit dem man dem "Anspruch gerecht werde, die Öffentlichkeit in einem besonderem Maße mit in die Arbeit der Kommission einzubeziehen".
Von Medien im Netz über Kinderschutz im Internet bis zur kommerziellen Raumfahrt reicht die Spannweite der Themen, zu denen die Referenten der DLD-Konferenz unter dem Motto "Update Your Reality" ihre mehr oder weniger neuen Visionen verkünden.
Ungarns Ministerpräsident Victor Orbán musste sich in Straßburg viel Kritik an der neuen Medienregulierung in seinem Land anhören. Der Konservative zeigte sich zu Zugeständnissen bereit, gab sich aber auch kampfeslustig.
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