Kim Dotcom alias Kim Schmitz besinnt sich jetzt auch auf seine deutschen Wurzeln, um einer Auslieferung in die USA zu entgehen. Der in Neuseeland lebende Internet-Unternehmer mit deutschem Pass will die Behörden seines Heimatlandes einschalten.
In den Monaten nach dem "Bust" von Megaupload ist der Online-Umsatz aus Verkauf und Verleih von Filmen angestiegen, haben zwei US-Forscher herausgefunden.
Der ehemalige Betreiber von Megaupload darf Neuseelands Geheimdienst wegen der illegalen Überwachung vor der Razzia Anfang 2012 verklagen. Ein Einspruch des Justizministers gegen diese Erlaubnis wurde nun abgewiesen.
Die US-Behörden hatten Dotcoms (aka Kim Schmitz aka Kimble) Plattform Megaupload Anfang 2012 vom Netz genommen und die Auslieferung Dotcoms und drei seiner Mitarbeiter gefordert. Dotcom startete mittlerweile seine neue Plattform Mega.
Kim Dotcom ist wieder da, mit einer neuen Daten-Plattform. Der umstrittene Internetunternehmer, in den USA wegen massiver Urheberrechtsverletzung angeklagt, feiert sich in Neuseeland mit einer Riesenparty.
Während der Internet-Unternehmer Kim Dotcom auf eine Entscheidung über eine Auslieferung in die USA wartete, hat er an einem Nachfolger für Megaupload, der kurz vor dem Start steht und ganz legal sein soll.
Der neuseeländische High Court hat Kim Dotcom gestattet, juristisch gegen den Geheimdienst und die illegalen Abhöraktionen vorzugehen. Außerdem müsse offengelegt werden, an wen die gesammelten Informationen gegangen sind, auch im Ausland.
Der Sharehoster führt ab Ende November ein tägliches Trafficlimit für Downloads durch Dritte ein. Mit dieser grundlegenden Änderung des Geschäftsmodells dürfte das Unternehmen auch die letzten Datenpiraten vergraulen.
Wer die Domain me.ga aufsucht, landet nun nicht mehr auf einer Site von Kim Dotcom, sondern einer Hackergruppe namens Omega.
Vor der Anhörung zum Verbleib der Daten, die im Januar bei der Razzia gegen Megaupload beschlagnahmt wurden, bringen sich Interessenvertreter in Stellung.
Richter O'Grady hat eine Anhörung dazu beschlossen, ob und wie die Megaupload-Nutzer noch an ihre privaten Daten gelangen können.
Nachdem bekannt wurde, dass der neuseeländische Geheimdienst Kim Dotcom illegal abgehört hat, folgte nun die Entschuldigung des Premierminister John Key. Es seien grundlegende Fehler gemacht worden. Dotcom hat die Entschuldigung inzwischen akzeptiert.
Im Rahmen der Razzia bei dem Betreiber des Sharehoster Megaupload wurde Kim Dotcom und seine Mitarbeiter illegal abgehört. Neuseelands Premierminister hat eine Untersuchung angekündigt und den High Court informiert.
Seit 2010 beschlagnahmen US-Behörden im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen Domains. Kritische US-Politiker lassen nicht locker und hinterfragen die verantwortlichen Behörden.
Kim Dotcom, Gründer des Sharehosters Megaupload, bekommt einen Teil seines konfiszierten Vermögens zurück. So entschied es das Hohe Gericht Neuseelands.
Ein im neuseeländischen Fernsehen gezeigtes Video stützt Kim Dotcoms (aka Kim Schmitz aka Kimble) Aussage vor Gericht, während der Razzia auf seinem Anwesen sei die Polizei unverhältnismäßig und brutal vorgegangen.
Nachdem sich Richter David Harvey vorige Woche negativ über die USA geäußert hatte, gab er nun das Verfahren gegen Kim Dotcom (aka Kim Schmitz aka Kimble) ab. Als Grund nannte er, er könne als befangen angesehen werden.
Eigentlich sollte das Anhörungsverfahren im August beginnen. Nun wird ein Termin für Ende März 2013 angepeilt. Der Grund für die Verschiebung sollen juristische Streitfragen sein.
Die Durchsuchungsbefehle gegen Kim Dotcom waren rechtswidrig, hat der neuseeländische High Court entschieden. Auch die Überführung der beschlagnahmten Materialien in die USA war demnach nicht genehmigt.
Im Streit um die Auslieferung des Megaupload-Gründers an die USA hat ein neuseeländisches Gericht angeordnet, dass die US-Behörden die bei "Kimble" beschlagnahmten Daten kopieren müssen, um sie bei Bedarf der Verteidigung übergeben zu können.
Noch ein Erfolg für Kim Dotcom: Nach Entscheidung eines neuseeländischen Gerichts darf er nun Einsicht in die Akten nehmen, die das FBI über ihn angelegt hat. Genau das wollten die US-Anwälte verhindern.
750.000 US-Dollar in Bargeld und sonstigen Vermögenswerten kann der Megaupload-Gründer wieder in Anspruch nehmen. Parallel dazu ist er auch noch in einen Parteispendenskandal verstrickt.
Wegen formaler Fehler könnte sich der in Neuseeland angeklagte Kim Dotcom der Strafverfolgung der US-Behörden entziehen.
Im Streit um die Löschung der Megaupload-Daten steht es unentschieden: Zwei Parteien dafür, zwei dagegen.
Wohl als Reaktion auf eine Drohgebärde der MPAA haben die Sharehoster Fileserve und Wupload die Download-Möglichkeiten stark beschnitten.
Das zuständige Gericht hat die Auflagen für den angeklagten Gründer der Online-Plattform Megaupload gelockert.
In einem Interview verteidigte sich der Gründer von Megaupload gegen die Vorwürfe der US-Anklage. Dabei versuchte er, mehrere Punkte mit Argumenten und konkreten Zahlen zu entkräften.
Der Rechenzentren-Betreiber Carpathia Hosting verlangt eine richterliche Entscheidung darüber, was mit den Daten von Megaupload geschehen soll. Seit der Razzia gegen den Sharehoster trägt das Unternehmen selbst die Serverkosten.
Die zuständige Richterin hat laut einer neuseeländischen Zeitung die einstweilige Verfügung für nichtig erklärt, die zur Beschlagnahme des Vermögens von Megaupload-Gründer Kim Dotcom geführt hatte.
Über eine manipulierte Version eines DDoS-Tools könnten sich Aktivisten bei ihren Protesten gegen die Schließung von Megaupload unwissentlich den Trojaner ZeuS auf dem PC installiert haben.
heise online Themen