Maemo, Moblin, MeeGo, Tizen, Mer und Jolla: Es ist nicht ganz einfach, die Verwandschaftsverhältnisse der finnischen Mobile-Linux-Familie auseinanderzuhalten. Doch gerade diese Ahnenreihe macht Jolla zu einem aussichtsreichen Kandidaten auf dem Smartphone-Markt.
Moblin, Maemo, MeeGo und jetzt Tizen: Kaum zwei Releases der Mobile-Linux-Plattform tragen den gleichen Namen. Was den Anwender verwirrt, bedeutet für Entwickler massiven Mehraufwand, denn letztere müssen ihre Programme stets auf die geänderten Development-Plattformen portieren.
Das Smartphone-Linux MeeGo, hervorgegangen aus Intels Moblin und Nokias Maemo, soll Gerüchten zufolge mit dem Smartphone-Linux der LiMo Foundation verheiratet werden.
Im Februar schlossen Intel und Nokia ihre Projekte Moblin und Maemo zu MeeGo zusammen. Die erste MeeGo-Konferenz soll Mitte November in Irland stattfinden.
Novell arbeitet an einem Nachfolger für Suse Moblin, der Komponenten des von Nokia und Intel vorangetriebenen MeeGo verwendet und in den nächsten 12 Monaten auf Endgeräten vorinstalliert werden soll.
Das MeeGo-Projekt, das aus dem Zusammenschluss von Intels Moblin und Nokias Maemo-Projekt hervorgegangen ist, hat das noch in der Entwicklung befindliche Btrfs zum Standard-Dateisystem gekürt.
Das MeeGo-Projekt, das aus dem Zusammenschluss von Intels Moblin- und Nokias Maemo-Projekt hervorgangen ist, bekommt Unterstützung aus der Industrie: Über zwei Dutzend Hardware-Hersteller, Embedded-Spezialisten und Linux-Firmen wollen sich an der Entwicklung von MeeGo beteiligen.
Das MeeGo-Projekt, hervorgegangen aus Nokias Maemo- und Intels Moblin-Projekt, will bereits Ende März die ersten Quellen und Binaries veröffentichen.
Während Android und LiMo von großen Industriekonsortien vorangetrieben werden, entwickelten Nokia und Intel ihre mobilen Linux-Plattformen Maemo und Moblin quasi im Alleingang – bis jetzt. Nun haben sich die beiden Einzelgänger zusammengetan und ihr neues Kind MeeGo getauft.
Intel und Nokia führen die offenen Betriebssysteme Moblin und Maemo im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft zu einem gemeinsamen Open-Source-System unter dem Dach der Linux Foundation zusammen.
Sowohl MSI als auch Samsung haben auf der CES Netbook-Modelle mit Moblin vorgestellt.
Unter dem Namen AppUp Center geht Intels App-Store offiziell an den Start, zuerst noch als englischsprachige Beta und nur für Windows-Betriebssysteme.
Ein Software Development Kit für Netbooks soll es Entwicklern ermöglichen, Anwendungen für Intels Applikations-Shop zu schreiben. Es liegt als Beta für Windows und Moblin vor.
Ein neuer Browser, ein überarbeiteter Instant Messenger, Verbesserungen beim Connection Manager und die Unterstützung von UMTS-Modulen und Bluetooth-Handys soll die mobile Internet-Nutzung auf Netbooks mit Atom-Prozessor verbessern.
Während immer mehr Firmen der von Google initiierten Open Handset Alliance beitreten und munter Android-Smartphones auf den Markt bringen, macht die Konkurrenz allenfalls mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Hat Android die Schlacht um die Linux-Smartphones etwa schon gewonnen?
Asus hat für die nur mit Windows XP erhältlichen Eee-PC-Netbooks 1008HA und 1005HA zwei jeweils zwei Gigabyte große Linux-Quell-Archive veröffentlicht. Über deren Inhalt gibt es bislang nur Spekulationen.
Dell bietet in den USA das Netbook Inspiron Mini 10v mit vorinstalliertem Ubuntu Moblin Remix an. Auch ein Image zum Download steht bereit.
Linux auf dem Desktop, der Traum scheint schon lange ausgeträumt. Aber mit Moblin tritt ein neuer Player an – hinter dem Intel ordentlich Druck macht.
Intel hat auf dem IDF eine Reihe von Inititiativen rund um Moblin und die Atom-Plattform angekündigt. Dazu gehört ein neues Programm für Entwickler und – gemeinsam mit Microsoft – die Portierung von Silverlight auf Moblin.
Auf dem Intel Developer Forum (IDF) hat Intel die Version 2.1 von Moblin angekündigt. Moblin ist eine Linux-Version für mobile Geräte vom Smartphone bis zum Netbook, deren Entwicklung von dem Prozessorhersteller unterstützt wird.
Continental entwickelt ein Android-basiertes In-Vehicle-Infotainment-System, das in direkter Konkurrenz zu Intels Moblin für Autos steht.
Intel Moorestown, ARM-CPUs von Qualcomm und Nvidia, MIDs mit Android und Moblin - alle geben sich begeistert, nichts ist fertig. Die enthusiastische Baustelle.
Canonical möchte noch dieses Jahr einen Ubuntu Moblin Remix ausliefern. Die Moblin-Variante soll parallel zu dem bereits fertigen Ubuntu Netbook Remix entwickelt werden.
Das Netbook-Linux von Intel hat es den Linux-Distributoren angetan. Xandros, Novell, Montavista und Ubuntu arbeiten an eigenen Angeboten auf Basis von Moblin.
Die Market Specific Distribution von Montavista Linux 6 soll Moblin-Anwendungsentwicklern als Basis dienen.
Das Moblin-Projekt, neuerdings bei der Linux Foundation untergebracht, geht mit der jetzt erschienenen Beta von Moblin 2 mit neuer Oberfläche in die nächste Phase.
Die Schweizer Synthesis AG hat ihre SyncML-Client-Bibliothek als Open Source unter der LGPL freigegeben.
In Zusammenarbeit mit Intel will Novell eine Version des Linux für Mobilgeräte speziell für Netbooks entwickeln.
Intel möchte Startzeit des mobilen Linux verkürzen und eine bessere Bedienoberfläche entwickeln.
Die Linux Foundation hat das Ruder beim Moblin-Projekt übernommen. Schließen sich jetzt, wo Intel nicht Länger Hausherr ist, auch andere Hersteller dem Projekt an, oder ist die Loslösung von Intel vielleicht der Anfang vom Ende der Open-Source-Plattform?
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