Die Musikbranche war die erste, die gegen Ende des vergangenen Jahrtausends die Auswirkungen des Internets zu spüren bekam. Doch erstmals seit 13 Jahren wächst die Branche wieder – dank der Verkäufe im Internet.
Der Bundesverband der Musikindustrie hat die aktuellen Zahlen zu legalen Musikdownloads in Deutschland veröffentlicht. Erstmals wurde die Schallmauer von 100 Millionen durchbrochen.
Neuen Zahlen von US-Marktforscher Nielsen zufolge machten Musikdownloads 2012 inzwischen fast 56 Prozent des US-Marktes aus. Erstmals waren Download-Dienste auch der wichtigste Vertriebsweg für Musikalben.
Die Parteien haben Jahre darüber gestritten, wie Tantiemen beim Online-Verkauf von Musikdateien zu berechnen sind. Ab 2013 könnten Ansprüche der Künstler zudem ein größeres Loch in die Kassen der Labels reißen.
Die neuen Regeln des BVMI bringen bezüglich der Erfassung und Wertung ausschließlich online verfügbarer Singles und Alben Veränderungen mit sich: Rein virtuelle Alben sind ab sofort für die Charts zugelassen und werden automatisch erfasst.
Dieter Gorny ärgert, dass sich die Geschichte von der verspätet in die Zukunft gestarteten Branche hält. Der Chef des Musikindustrie-Verbandes sieht die Branche in der digitalen Welt angekommen.
Apples Matching-Algorithmus schaut nicht besonders lange hin, wenn er Songs abgleicht. Mac & i hat iTunes Match genauer analysiert und herausgefunden, dass zuweilen selbst kurze Hörproben genügen, um komplette Songs freizuschalten.
Der Matching-Algorithmus von Apples Musik-Cloud schaut nicht besonders lange hin, wenn er Songs mit dem iTunes Store abgleicht. Mac & i hat iTunes Match genauer analysiert und herausgefunden, dass zuweilen selbst kurze Hörproben genügen, um komplette Songs freizuschalten.
Der Verband der großen US-Labels verlangt Unterlassung und Schadensersatz von einem Startup, das eine Second-Hand-Verkaufsplattform für gebrauchte Musikdownloads etablieren will.
Der Anteil des Download-Geschäfts am Gesamtumsatz mit Musik ist laut einer Branchenstatistik in Deutschland auf 15 Prozent gestiegen und bleibt damit weiter hinter dem internationalen Trend zurück.
Die Thüringer Verbraucherzentrale muss zum Teil minderjährige Sünder immer häufiger vor Abmahnungen wegen Urheberrechtsverstößen retten.
7,9 Millionen Musiktitel wurden nach Verbandsangaben 2010 auf Smartphones heruntergeladen, nach einem Rückgang im Jahr 2009 habe der Markt im vergangenen Jahr wieder um 38 Prozent zugelegt.
Schon im April will Apple angeblich einen neuen Online-Spind vorstellen, der gegen eine jährliche Gebühr gekaufte Musik auf mehreren Geräten zugänglich macht.
Laut ITK-Branchenverband Bitkom sind legale Musik-Downloads gefragt wie noch nie. Demnach haben sich die Deutschen im Jahr 2010 Audio-Dateien im Wert von 151 Millionen Euro heruntergeladen.
Mit "Music Unlimited powered by Qriocity" führt Sony sein Musik-Angebot mit insgesamt über sechs Millionen Titeln nun auch in Deutschland ein.
Das Geschäft mit Musikdownloads wächst weltweit weiter und erreichte 2010 fast ein Drittel des Gesamtmarkts. Die Branche sieht sich weiter von der Online-Piraterie massiv bedroht und fordert politische Rückendeckung.
Der Schritt in die digitale Welt scheint sich gelohnt zu haben: Laut aktuellen Zahlen knackte die Musik der Fab Four mittlerweile die Fünf-Millionen-Song-Marke.
Apple hat den US-Markt für Alben- und Song-Downloads weiterhin fest im Griff. Ein großer Konkurrent verkauft laut Zahlen des Marktforschers NPD Musik sogar mit Verlust.
Wann erkennt die Medienindustrie endlich das Potenzial weltweiter Märkte? Der erste Teil einer dreiteiligen Serie über technische Lebensumstände der Gegenwart, über die uns unsere Enkel auslachen werden.
Kampf um Charts-Spitze: Im Internet hat sich eine Opposition gegen den DSDS-Gewinner Mehrzad Marashi gebildet. Über soziale Netzwerk rufen Gruppen zum Kauf der Songs anderer Musiker auf, um den Hitparadenerfolg des Hamburgers zu verhindern.
Das Major-Label EMI sieht sich mit einer Klage der britischen Kult-Band Pink Floyd konfrontiert: In dem Verfahren vor dem Londoner High Court geht es um den Online-Vertrieb von Einzelsongs und Tantiemen.
Zwar stagniere das Niveau illegalen Filesharings via P2P, dafür gewinnen jedoch alternative Methoden des Musik-Downloads über Newsgroups, Blogs oder sogenannte Cyberlocker wie beispielsweise Rapidshare an Bedeutung.
Bei Virgin Media soll es bis Ende des Jahres eine Musikflatrate für den Internetanschluss geben. Bisher ist der Major Universal Music mit an Bord. Unklar ist, wie die Partner bei der Bekämpfung von Urheberrechtsverstößen kooperieren wollen.
Der Mobilfunkanbieter verzichtet ab sofort bei Song-Downloads über die Mobile Jukebox auf einen Kopierschutz. Mit an Bord für das neue Angebot sind neben zahlreichen Indie-Labels drei der vier Major Labels.
Angeblich gehen die Verkaufszahlen im iTunes Store seit Einführung der Preisdifferenzierung zurück. Dies berichtet die Webseite Digital Music News unter Berufung auf Manager mehrere Musiklabels.
Der zivilrechtliche Auskunftsanspruch für Internet-Urheberrechtsverletzungen greife auch bei illegalen Musikangeboten auf Sharehostern, meldet der Bundesverband Musikindustrie: Mehrere Nutzer wurden bereits abgemahnt und eine Hausdurchsuchung anberaumt.
Der US-amerikanische Anbieter von werbefinanzierten Musik-Downloads hat seine Geschäftstätigkeit angeblich eingestellt.
Einer Marktforschungsstudie zufolge sind der Musikindustrie in den USA im vergangenen Jahr 17 Millionen Käufer abhanden gekommen.
Die Betreiber des digitalen MP3-Shops Saturn Musik-Download scheint der Ansturm etwas überrollt zu haben. Kunden klagen über hängende Downloads, schleppenden Support und defekte Tracks. Andere freuen sich über unerwartete Juwelen im Download-Grabbeltisch.
Das ehemalige Label des US-Rappers Eminem wollte von dessen jetziger Plattenfirma Universal einen höheren Anteil, scheiterte aber vor Gericht.
heise online Themen