Eine Reihe von Verbänden der Musikindustrie unterstützen nun offiziell die Bewerbung von Far Further auf Zuteilung der Top Level Domain .music, weil das Unternehmen Restriktionen bei der Vergabe verspricht.
Google, YouTube und Facebook versuchten sich auf der Musikmesse Midem mit fetten Zahlen zu ihren Musikangeboten gegenseitig zu überbieten und priesen sich den mehr oder weniger skeptischen Rechteinhabern an.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Annahme einer Beschwerde abgelehnt, die zum Ziel hatte, ein Urteil des Bundesgerichtshofs gegen die Musikindustrie auf Fehler hin überprüfen zu lassen.
Der Musik-Streamingdienst Deezer ist seit Dezember auch in Deutschland verfügbar und hat nun mit der Verwertungsgesellschaft GEMA einen Lizenzvertrag für sein Angebot geschlossen.
Der Online-Musikkauf boomt und überflügelt mancherorts sogar den klassischen CD-Verkauf. Und so beginnt die Musikindustrie auf ihrer weltgrößten Messe, das Internet zu lieben, statt es nur als Piratenpfuhl zu verdammen.
Der in den USA beheimatete Streaming-Dienst sperrt deutsche Nutzer künftig aus und verweist auf zu hohe GEMA-Abgaben.
Nach Jahren des Umsatzrückgangs konnte der Musikmarkt in Deutschland 2011 erstmals seit Langem wieder zulegen. Grund dafür war der Zuwachs im digitalen Vertrieb, auch wenn CDs wichtigster Umsatzfaktor bleiben.
Fünf große Plattenlabels begründen eine Zivilklage gegen den irischen Staat damit, dass die Regierung EU-Vorgaben zum Urheberrechtsschutz nicht umsetze und keine Netzsperren ermögliche.
Die US-Musikbranche hat 2011 erstmals mehr Musikdownloads als CDs oder andere klassische Medien verkauft. Während die US-Industrie etwas Luft holen konnte, bleiben die Briten im Minus.
Musikindustrie und Politik wiederholen die bekannten Plädoyers für ein härteres Vorgehen gegen "Raubkopierer". In das Mantra mischen sich allerdings auch leisere Töne.
Jan Delay vs. Abmahn-Industrie: Die Anwälte, die in 800.000 Abmahnungsverfahren 1,2 Milliarden Euro in die Kassen gespült haben, seien "alles miese Schweine". Der Musiker verlangt ein neues, gerechteres System.
Gerade erst im Massenmarkt angekommen, scheinen Musikstreaming-Dienste schon wieder auf dem absteigenden Ast. Ein Insider mahnt zur Gelassenheit und betont die Chancen des neuartigen Geschäftsmodells für Nutzer, Labels und Künstler.
Über 200 unabhängige Labels ziehen sich aus wirtschaftlichen Gründen aus den großen Musikstreaming-Diensten zurück. Die Anbieter verteidigen den Nutzen ihres Geschäftsmodells für die Musikindustrie.
Das Ringen um EMI hat ein Ende: Universal Music übernimmt das Tonträgergeschäft des britischen Traditionslabels für umgerechnet 1,4 Milliarden Euro. Die Musikrechte an 1,3 Millionen Songs gehen an den Konkurrenten Sony.
Mit einigen Sammelklagen in den USA gehen Künstler gegen die gängige Praxis der Labels vor, bei der Berechnung von Tantiemen für das Onlinegeschäft die für den Tonträgerhandel üblichen Pauschalen abzuziehen.
Damit Apple seine neuen Dienst "iTunes Match" und "iTunes in the Cloud" anbieten kann, müssten Lizenzen her, meint die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.
Der EU-Rat will bestimmte Schutzrechte für Tonaufnahmen von derzeit 50 auf 70 Jahre verlängern. Urheberrechtsexperten kritisieren, dass davon nahezu ausschließlich die großen Labels profitieren.
Die Deutschen gelten noch immer als CD-Käufer. Doch wie sieht die Zukunft des Musikgeschäfts in Zeiten von Facebook und Smartphones aus? Die Messe Popkomm sucht Antworten – als Kontaktbörse.
Musikindustrie, Filmbranche und der Buchhandel legen eine neue Studie über das Downloadverhalten deutscher Internetnutzter vor und fordern einmal mehr eine Verschärfung des Urheberrechts.
In dem Verfahren gegen Jammie Thomas-Rasset hat die US-Musikindustrie erneut einen Berufungsantrag gegen die Entscheidung des Richters gestellt, die von einer Jury verhängte Millionenstrafe drastisch zu reduzieren.
Die Videoplattform und die US-Musikverlage legen einen langjährigen Rechtsstreit bei und schaffen damit die Grundlage, dass Verlage oder Komponisten ihre Werke künftig für die Nutzung in YouTube-Videos lizensieren können.
Vertreter der Musikindustrie wagen sich zunehmend mit Kritik an der GEMA aus der Deckung und fordern die Verwertungsgesellschaft auf, ihre Blockade bei der Lizenzierung von Musikvideos für YouTube aufzugeben.
Der Anteil des Download-Geschäfts am Gesamtumsatz mit Musik ist laut einer Branchenstatistik in Deutschland auf 15 Prozent gestiegen und bleibt damit weiter hinter dem internationalen Trend zurück.
Eine internationale Vereinigung von unabhängigen Labels wirft dem P2P-Veteranen Limewire Vertragsbruch vor und beruft sich auf frühere Abmachungen, denen zufolge die Indies wie die zuletzt vor Gericht erfolgreichen Majors entschädigt werden sollten.
Nach langen Verhandlungen mit den Major Labels macht sich der schwedische Streaming-Dienst bereit für den Start und sammelt schon mal die Mail-Adressen zukünftiger Kunden.
Die Thüringer Verbraucherzentrale muss zum Teil minderjährige Sünder immer häufiger vor Abmahnungen wegen Urheberrechtsverstößen retten.
Die Citigroup will den erst im Februar übernommenen britischen Musikkonzern offenbar wieder loswerden.
Nicht alle Musikfirmen sind von Apples Idee begeistert, gerippte Songs für 25 Dollar im Jahr aus der iCloud zu beziehen. Das lohne sich vor allem für große Firmen, meint ein Independent-Label aus Chicago.
Die Deutschland-Chefs von Universal und Sony Music machen ihrem Ärger Luft und mahnen zur baldigen Einigung im Streit um eine angemessene Vergütung.
Lady-Gaga-Songs, die noch niemand kannte [--] damit wollten sich zwei junge Computer-Hacker brüsten. Mit illegalen Tricks klauten sie die unveröffentlichten Lieder von fremden Computern. Das Amtsgericht Duisburg verdarb ihnen den Spaß.