Seitdem die US-amerikanische Musikindustrie vor einem Jahr ihre Bemühungen verstärkt hat, Google Links auf illegale Downloads löschen zu lassen, hat sie mehr als 20 Millionen URL-Löschungen verlangt.
Laut einem Zeitungsbericht wollen die Plattenriesen Sony und Warner noch immer mehr Geld für den Musikdienst, als Apple zahlen möchte.
Laut einer Forsa-Umfrage haben 26 Prozent der Deutschen bereits Musik im Internet gekauft. Rund 3 Millionen tun dies inzwischen regelmäßig.
Der Umsatz mit Musik ist im vergangenen Jahr erstmals seit 1999 wieder leicht angestiegen. Das wachsende Digitalgeschäft und die Entwicklung in Schwellenländern machen der Musikbranche wieder ein bisschen Hoffnung.
Ein US-Gericht hat entschieden, dass Inhaber legal erworbener Musikdateien zwar deren Eigentümer sind, online weiterverkaufen dürfen sie diese Dateien aber trotzdem nicht.
Obwohl der digitale Musikmarkt hierzulande im vergangenen Jahr um 19,3 Prozent zulegte, ging der Gesamtumsatz der Branche noch einmal um 3,2 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro zurück. Die Labels sehen trotzdem eine Trendwende.
Eine Studie aus dem wissenschaftlichen Dienst der EU-Kommission legt nahe, dass sich Online-Piraterie nicht negativ auf den digitalen Musikabsatz auswirkt. Die Forscher entdeckten sogar einen leicht positiven Effekt.
2006 hatte Bertelsmann seinen Musikverlag an Vivendi verkauft, zwei Jahre später waren die Gütersloher fast vollständig aus dem Musikgeschäft ausgestiegen. Jetzt übernehmen sie bei BMG wieder das Kommando.
Die Musikbranche war die erste, die gegen Ende des vergangenen Jahrtausends die Auswirkungen des Internets zu spüren bekam. Doch erstmals seit 13 Jahren wächst die Branche wieder – dank der Verkäufe im Internet.
Im August 2012 hatte Google angekündigt, seinen Suchalgorithmus so zu ändern, dass Sites mit vermeintlich illegalen Inhalten in den Ergebnislisten weiter hinten landen. Das habe kein nachweisbares Ergebnis erbracht, meint die RIAA.
Die Umsetzung einer EU-Richtlinie steht an, die das Leistungsschutzrecht der Plattenindustrie von 50 auf 70 Jahre ausdehnt. Die Opposition im Bundestag hat Bedenken.
Laut einer US-Studie zeigen Umsatz- und Veröffentlichungszahlen, dass die Medienindustrie in mehreren europäischen Ländern in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Im digitalen Zeitalter sei sie damit keinesfalls dem Untergang geweiht.
Hunderte unveröffentlichte Aufnahmen von Michael Jackson waren das Ziel der Hacker. Sie wollten beweisen, dass Musikstücke, die nach Jacksons Tod veröffentlicht wurden, gar nicht von ihrem Idol eingesungen wurden.
Der Bundesverband der Musikindustrie hat die aktuellen Zahlen zu legalen Musikdownloads in Deutschland veröffentlicht. Erstmals wurde die Schallmauer von 100 Millionen durchbrochen.
Neuen Zahlen von US-Marktforscher Nielsen zufolge machten Musikdownloads 2012 inzwischen fast 56 Prozent des US-Marktes aus. Erstmals waren Download-Dienste auch der wichtigste Vertriebsweg für Musikalben.
Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs zur Elternhaftung bei Filesharing erneuert die Musikbranche ihre Forderung nach einem Warnhinweismodell nach französischem Vorbild.
Die Musikbranche in Deutschland steht nach den Worten ihres Cheflobbyisten "in diesem Jahr international gesehen sehr gut da". Trotzdem war es früher natürlich besser.
Die Parteien haben Jahre darüber gestritten, wie Tantiemen beim Online-Verkauf von Musikdateien zu berechnen sind. Ab 2013 könnten Ansprüche der Künstler zudem ein größeres Loch in die Kassen der Labels reißen.
Unter anderem verbuchten Sonys Spiele-, Kamera- und Filmsparten starke Rückgänge bei Umsatz und Gewinn, der Bereich für Smartphones, Notebooks und PCs rutschte tiefer in die Verluste. Sonys Musikabteilung machte bei geringerem Umsatz höheren Gewinn.
Der Verband British Phonographic Industry will, dass die großen britischen Provider drei weitere Bittorrent-Suchmaschinen blockieren.
Eltern haften für ihre Kinder. Das gilt im Fall von illegalem Download auch für den bereits volljährigen Nachwuchs.
US-Bürger, die an Tauschbörsen teilnehmen, besitzen – absolut gerechnet – mehr bezahlte Musiktitel als jene, die keine Tauschbörsen nutzen.
Bis zu zwei Jahre Haft und Geldstrafen bis zu 2 Millionen Yen drohen jetzt japanischen Copyright-Sündern, die illegal hochgeladene Musik herunterladen. Das neue Gesetz zielt darauf, das Einbrechen der Verkäufe im japanischen Musikmarkt zu stoppen.
Der Online-Musikdienst Rdio führt ein neues Vergütungsmodell für die Musiker ein: Sie bekommen einmalig 10 US-Dollar pro neuem Nutzer, den sie für mindestens einen Monat anlocken.
Universal Music darf den Konkurrenten EMI übernehmen. Die EU-Kartellwächter haben die Elefantenhochzeit der Musikindustrie genehmigt – stellen aber Bedingungen.
Vertreter von Film-, Musik- und Buchbranche fordern ein Warnhinweismodell bei Urheberrechtsverletzungen und führen eine neue Studie ins Feld. Der Bundesjustizministerin werfen sie Blockadehaltung vor. Die bleibt bei ihrer Linie.
Das US-Start-up ReDigi versucht seit 2011, einen Handel mit gebrauchten Downloads aufzuziehen. Die Musikindustrie klagt dagegen. Der Prozess könnte weitreichende Folgen für das digitale Mediengeschäft haben.
Kann man "gebrauchte" Musikdateien in einem Second-Hand-Onlineshop weiterverkaufen? Das US-Start-up ReDigi sagt: ja. Die Musikindustrie sagt: nein und klagt dagegen. Der Prozess könnte weitreichende Folgen für das digitale Mediengeschäft haben.
In Deutschland stieg der Umsatz mit Musikdownloads laut einer Branchenstatistik im ersten Halbjahr 2012 um rund 32 Prozent. Wichtigste Geldquelle der Musikindustrie bleibt jedoch nach wie vor der Verkauf von CD-Alben.
Ein interner Bericht des Chef-Piratenjägers der Lobbyvereinigung IFPI war kurzzeitig übers Internet einsehbar und enthüllte ihre Strategie im Kampf gegen illegale Downloads.
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