Während die Bug-Bounty-Programme der Hersteller mittlerweile nur noch Peanuts zahlen, treiben Regierungen und Rüstungslieferanten die Preise auf dem Exploit-Markt in die Höhe.
Heute mit: Cain & Abel, Google gehackt, wie Backups bei Cyber-Erpressung helfen, Hackertipps von der NSA, Lücken, die niemand schließt, und einer kritischen SAP-Schwachstelle.
Der US-Geheimdienst National Security Agency hat die Jahrgänge 1974 bis 1997 ihres internen Fachmagazins Cryptolog ins Netz gestellt. Trotz vieler Schwärzungen zeichnet sich ein genaueres Bild der Spionagebehörde zwischen Kaltem Krieg und Infowar ab.
Der Supreme Court hat erneut eine Klage gegen die jüngste Novelle des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) abgewiesen, die US-Sicherheitsbehörden wie der NSA umfangreiche Abhörbefugnisse einräumt.
Mit der Washington Post meldet ein weiteres renommiertes US-Medium einen Hacker-Angriff auf seine interne IT. Man sei jedoch zuversichtlich, dass man bei der Untersuchung der Attacke nicht mit der NSA kooperiert habe.
Nach dem US-Repräsentantenhaus hat kurz vor dem Jahreswechsel auch der Senat grünes Licht für die Verlängerung des umstrittenen Gesetzes zum Abhören der internationalen Telekommunikation gegeben.
Zwei frühere Mitarbeiter der National Security Agency haben auf der Hackerkonferenz über ihren Kampf gegen das Abhörprogramm des US-Geheimdiensts, dessen derzeitige Fähigkeiten und die Ausmaße der Überwachung berichtet.
Der Supreme Court hat eine Klage gegen die jüngste Novelle des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) abgewiesen, die Helfern der Sicherheitsbehörden rückwirkend Straffreiheit gewährt.
Geht es nach dem Repräsentantenhaus, soll die jüngste Novelle des umstrittenen Gesetzes zum Abhören der internationalen Telekommunikation fünf Jahre fortbestehen. Der Senat hat sein Votum noch nicht abgegeben.
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat das US-Justizministerium verklagt, um endlich Klarheit über das Ausmaß der geheimdienstlichen Abhörmaßnahmen zur Terrorabwehr zu schaffen.
Die US-Regierung könne nicht zu Schadensersatz wegen illegaler Lauschangriffe verdonnert werden, urteilten die Richter und hoben damit einen Beschluss der niederen Instanz auf.
Keith Alexander, Direktor des technischen US-Geheimdiensts National Security Agency, hatte auf der DefCon seinen ersten großen Auftritt vor der Hackergemeinde und warb dabei um Mitarbeit im Bereich Cybersicherheit.
Die US-Regierung hat jetzt offiziell bestätigt, dass sich der technische Geheimdienst NSA mit seinem Abhörprogramm nicht immer im Rahmen der Verfassung bewegte.
Das US-Abhörprogramm, das dem Inlandsgeheimdienst NSA Zugriff auf E-Mails und Telefongespräche gestattet, bleibt ein politischer Zankapfel. Im Senat blockiert der Demokrat Ron Wyden die Verlängerung der entsprechenden Gesetze.
Die US-Geheimdienste suchen verstärkt nach Hackern – aber nicht, um ihnen das Handwerk zu legen. Die Computerexperten sollen für ihr Land in den Cyberwar ziehen.
Passwörter knacken mit Twitter, Duqu-Trojaner verletzt GPL, Cyberangriffstruppe der NSA sucht Nachwuchs.
Die bisherigen Gerüchte bekommen eine offizielle Bestätigung: Der Chef der nationalen Sicherheitsbehörde NSA macht China für die Attacke auf RSA Security verantwortlich.
Ausgerechnet das US-Militär sorgt sich jetzt um die Offenheit und Dezentralität des Internets. Um Schaden durch Cyberangriffe abzuwenden, sollen Sicherheitsbehörden wie die NSA die weitere Entwicklung des Netzes zentral überwachen.
Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA hat ihre Sicherheitserweiterung Security-Enhanced Linux (SELinux) auf Android portiert.
Netzbetreiber, die dem Geheimdienst NSA das Abhören von Kunden ermöglicht haben, sind vor Haftungsansprüchen rückwirkend geschützt. Das bestätigte ein Bundesberufungsgericht. Die Verfassungsmäßigkeit des Abhörprogramms ist aber weiterhin umstritten.
Die NSA soll konkrete Hinweise darauf haben, dass Hackerangriffe auf US-amerikanische Unternehmen von staatlichen chinesischen Stellen initiiert und koordiniert wurden.
Die amerikanische National Security Agency (NSA) will ihre verteilte NoSQL-Datenbank Accumulo als Open-Source-Projekt unter dem Dach der Apache Software Foundation veröffentlichen.
Das US-Justizministerium hat nur acht Sätze eines 21-seitigen Vermerks eines früheren Rechtsexperten der Behörde offengelegt, der der Bush-Regierung als Rechtfertigung für das Lauschprogramm der National Security Agency diente.
Ein US-Berufungsgericht hat entschieden, dass die Kläger gegen die Neufassung des Gesetzes zum Abhören der internationalen Telekommunikation von dem damit legitimierten NSA-Lauschprogramm durchaus betroffen sein könnten.
Ein US-Bundesgericht hat die Regierung in Washington dazu verurteilt, Anwälten der islamistischen Al-Haramain Islamic Foundation wegen illegaler Lauschangriffe 2,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz zu zahlen.
Während Experten und Analysten 2011 schon als Jahr des "Cyberkriegs" ausrufen, ziehen die US-Geheimdienste ihre Konsequenzen aus den Veröffentlichungen von Wikileaks. Die CIA hat nun eine eigene Task-Force für die Whistleblower.
Die Öffentlichkeit habe das Recht, Details der Partnerschaft zwischen Google und dem US-Geheimdienst zu erfahren, "um wichtige Entscheidungen hinsichtlich persönlicher Daten und der Nutzung von E-Mail treffen zu können", erklärt das Electronic Privacy Information Center. Google hatte die NSA nach einem Angriff auf Gmail-Konten eingeschaltet.
Plaudernde Webproxies, Botnetzbetreiber auf Jobsuche, NSA-Dokument reloaded, Verbreitung des Rootkits Alureon, Bittorrent und Tor
Der US-Geheimdienst hat die Speicherung von Verbindungsdaten nach Bedenken des mit der Kontrolle der nachrichtendienstlichen Überwachung der Telekommunikation betrauten Gerichts ausgesetzt.
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat Widerspruch gegen die Zurückweisung von Klagen gegen geheimdienstliche Überwachungsmaßnahmen in den USA ohne richterliche Anordnung eingelegt.
heise online Themen