Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, hat auf der CDU Media Night für die Netzneutralität als "Garant für mediale Vielfalt und journalistische Chancengleichheit" geworben. TV-Sender forderten eine ganz neue Regulierung.
Auf dem World Telecom Policy Forum, das am heutigen Dienstag in Genf begonnen hat, treffen erstmals seit der gescheiterten World Conference on International Telecommunication im Dezember die Mitgliedsstaaten der Internationalen Fernmeldeunion zusammen.
60 Prozent der Bundesbürger informieren sich über politische Themen im Web, ergab eine Forsa-Umfrage. Vor vier Jahren waren es noch 45 Prozent.
Die Digitale Gesellschaft plädiert für einen "Neustart der Urheberrechtsdebatte" und ein Recht, geschützte Werke verändern zu dürfen. Blogger Sascha Lobo schimpft über die "Hobby-Lobbyisten" aus der Netzgemeinde.
Die Internetkonferenz hat mit einem dringlichen Appell an die Politik begonnen, das Prinzip des offenen Internets zu bewahren und ein Netz zweiter Klasse zu verhindern. Blogs und Startups seien vom Drosseln als erste betroffen.
2011 wollte die Regierung die Netzneutralität nicht gesetzlich festschreiben. Jetzt wundert sie sich, dass diese in Gefahr gerät.
Die britische Journalistin Parmy Olson hat das Innenleben und die Antriebsmotive der Hacker-Gruppe Anonymous erforscht.
Die Netzpolitiker der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft sind mit ihrer knapp dreijährigen Arbeit insgesamt zufrieden. Jetzt fordern sie einen ständigen Ausschuss im Bundestag.
Ralf Fücks, Chef der Heinrich-Böll-Stiftung, hat auf einer Konferenz zum Internetaktivismus davor gewarnt, dass Netzkampagnen zum Placebo für politische Beteiligung verkommen.
Die Fraktion der CDU im baden-württembergischen Landtag hat einige Forderungen zur Netzpolitik aufgestellt. Sie sieht sie als zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit des Landes.
Nach der gescheiterten ITU-Konferenz über einen neuen Regulierungsrahmen für die globale Telekommunikation bleibt die Rolle von Regierungen bei der Entwicklung solcher Regeln auf der Tagesordnung.
Die Internet-Enquete des Bundestags hat ihre Arbeit abgeschlossen. Matthias Kirschner von der FSFE analysiert die Empfehlungen zu offenen Standards und Freier Software.
Vor der Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestags bezieht der deutsche IT-Spitzenverband Bitkom deutlich Stellung gegen das Leistungsschutzrecht und vergleicht es mit anderen Fehlschlägen.
Seit März 2010 hat sie gearbeitet: die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft beim Deutschen Bundestag. Am Ende bleibt die Frage: Wie wird der Deutsche Bundestag künftig mit Digitalthemen umgehen?
Nach drei Jahren hat die Enquete-Kommission zur digitalen Gesellschaft ihre Arbeit beendet. Die Mitglieder hätten den Handlungsauftrag "voll erfüllt", lobte der Vorsitzende Axel E. Fischer. Der endgültige Abschlussbericht soll bis April fertig sein.
Abgeordnete und Sachverständige der Enquete-Kommission für Internet und digitale Gesellschaft konnten sich in ihrer Abschlusssitzung nicht auf gemeinsame Handlungsempfehlungen zum Verbraucherschutz inklusive Abmahnungen einigen.
"Netzpolitik ist Zukunftpolitik", meinen die hessischen Grünen. Sie haben nun ihre Standpunkte zu Regulierung, Open Government und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internet präsentiert.
Die Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft hat Zwischenberichte und Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Damit hat sie nach zweieinhalb Jahren die vorletzte Hürde genommen.
Mitglieder der Enquete-Kommission "Internet und Digitale Gesellschaft" wünschen einen Internet-Staatsminister im Kanzleramt.
Neelie Kroes, für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin, hat ihre Aufgabenliste für 2013/2014 vorgestellt.
Netzpolitische Beobachter und Akteure ziehen in einem Band des Weblogs ihre Bilanz des fast abgelaufenen Jahres.
Auch fürs Internet beginnt die Zeit der Rückblicke auf die netzpolitischen Weichenstellungen 2012. Den Anfang macht der neue Verlag iRights.media mit einem Buch über ACTA, GEMA, Facebook, Piraten und Google.
In einem Papier des Bundeswirtschaftsministeriums werden die Positionen der Regierung zu den bevorstehenden World Conference on International Telecommunication festgehalten.
Mit einer Rede des Wikileaks-Gründers wurde das Convention Camp 2012 in Hannover eröffnet. Darin beschwor er die vom Internet ausgehende Gefahr für die Zivlisation.
Zwei Gerichtsurteile und eine Bundestagsinitiative bringen Bewegung in das Thema Störerhaftung. Die Abmahn-Industrie ist angeschlagen, aber noch nicht am Boden.
Einen netzpolitischen Ausschuss soll es geben – das fordert die Bundestagsenquete "Internet und Digitale Gesellschaft". Das klingt erst einmal gut so. Doch es ist eher ein Symbol für die Lücken in der deutschen Netzpolitik, nicht für ihre Bedeutung.
Die Enquete-Kommission für Internet und digitale Gesellschaft hat sich nicht auf eine Empfehlung zum flächendeckenden Ausbau schneller Netzverbindungen verständigen können. Auch bei Green IT gab es keine Mehrheit.
Welche Partei vertritt welche Position in der Netzpolitik? Telepolis lädt zu einer neuen Gesprächsrunde.
Nach einer kostenlosen Registierung kann nun jedermann alle Texte zur World Conference on International Communication lesen, auch die Vorschläge einzelner Länder.
Vor der Anfang Dezember stattfindenden Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation haben die Europaparlamentarier betont, dass die ITU kein Mandat bekommen solle, das Internet zu regieren.
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