Die Wikimedia Foundation verzeichnet immer mehr Leser und Artikel, aber auch immer weniger Autoren der Wikipedia. Auf ihrer Konferenz Wikimania hat sie einige neue Projekte in die Wege geleitet.
Wikimedia Deutschland will innerhalb eines Jahres eine Datenbank schaffen, die der Online-Enzyklopädie eine semantische Komponente verleiht.
Über die nun gestartete alljährliche Kampagne will die Stiftung mehr als 25 Millionen US-Dollar für den Betrieb der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte hereinholen.
Ein "WikiLove" genannter Button soll insbesondere neue Autoren zur Weiterarbeit motivieren. Das System soll am Mittwoch auf den englischsprachigen Seiten eingeführt werden.
Bei der Wahl von drei Vorstandsmitgliedern der Wikimedia Foundation haben sich die bisherigen Amtsinhaber durchgesetzt. Der Vorstand muss sich nun der Expansion und verschiedenen Langzeit-Baustellen innerhalb der Wikipedia-Community widmen.
Auf einer außerordentlichen Versammlung am Samstag müssen die Mitglieder des Vereins über einen Misstrauensantrag gegen den Vorstand und über eine Strukturreform entscheiden.
Die Betreiber der freien Online-Enzyklopädie freuen sich über den Erfolg ihrer Spendenkampagne zum Erhalt einer werbefreien Wikipedia.
Eine Software der Redmonder soll Wikipedia-Nutzern helfen, Artikel aus der englischsprachigen Wikipedia in andere Sprachen zu übertragen.
Wer kontrolliert die Wikipedia? Forscher verschiedener Bereiche diskutieren in Leipzig über Funktion und Entwicklungen der Online-Enzyklopädie.
Während die deutschsprachige Ausgabe der freien Online-Enzyklopädie am vergangenen Sonntag den einmillionsten Artikel verzeichnen konnte, geht der Streit um Relevanzkriterien weiter.
Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der englischsprachigen Online-Enzyklopädie die Autoren weglaufen. Fast neun Jahre nach Gründung ist die Mitarbeit an der Wikipedia schwerer geworden, Beiträge von Neulingen etwa werden heute viel öfter gelöscht.
Das Omydar Network des eBay-Gründers Pierre Omidyar verbindet seine Spende mit der Auflage, dass Wikimedia seine Strategie weiter entwickelt. Unterdessen wurde bekannt, dass die Editier-Regeln für die englische Ausgabe der Wikipedia geändert werden.
Die englische Wikipedia hat aber eine Art Grenze des Wachstums erreicht: Seit März 2007 schrumpft der Zuwachs bei neuen Artikeln.
Die Websites mit Microsofts Multimedia-Enzyklopödie werden ab Oktober geschlossen, ab Juni gibt es keine Encarta-Software auf CD.
Das Angebot stehe für das Vorhaben des Weltverbandes der Bibliotheken, durch Büchereien Informationen frei zugänglich zu machen und die weltweite Ungleichheit bei Wissen und Informationszugang zu überwinden, erklärten die Betreiber der Deutschen Fotothek.
Jimmy Wales setzt sich für ein System ein, bei dem Änderungen von nicht registrierten Nutzern in der Online-Enzylopädie zunächst geprüft werden sollen. Derweil kündigt Britannica Online an, demnächst registrierte Nutzer beteiligen zu wollen.
Die Fachzeitschrift RNA Biology will in Zukunft von seinen Autoren auch eine wikipedia-geeignete Kurzfassung der Forschungsergebnisse verlangen, die anschließend in die Wikipedia übertragen werden.
Wissenmedia, ein Teil der Bertelsmann-Tochter Arvato, übernimmt sämtliche Rechte an der Marke Brockhaus mitsamt allen Inhalten. Der neue Besitzer hat nicht vor, die Enzyklopädie komplett online zu vermarkten.
Seit dem heutigen Mittwoch ist das Wikipedia Lexikon in einem Band erhältlich. Im ersten Print-Lexikon auf Basis der freien Online-Enzyklopädie finden sich auf 992 Seiten Kurzfassungen von 20.000 Wikipedia-Artikeln.
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