Die für 2015 vorgesehene, neue Internationale Klassifikation der Krankheiten führt neben "Glücksspielsucht" eine Sammelkategorie "Weitere Verhaltenssüchte" ein. Dazu solle auch die Onlinespielsucht gehören.
Eine EU-Studie kommt zu dem Schluss, dass fast jeder zehnte Jugendliche in Deutschland das Internet zu intensiv nutzt. Ein Prozent davon ist bereits internetsüchtig.
Online-Spiele, soziale Netzwerke, Pornografie – immer häufiger verlieren sich Menschen im Internet. Die Fachstelle für Mediensucht in Hannover hilft mit Gesprächen und Therapien. Das Internet verteufeln die Macher trotzdem nicht.
Über eine halbe Million Menschen in Deutschland gelten laut einer Studie als abhängig vom Internet. In der Altersklasse über 25 Jahre drohen vor allem Männer in eine Sucht abzurutschen, wie die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmanns mitteilte.
Mehr als eine halbe Million Menschen sollen in Deutschland abhängig von Online-Spielen, Cybersex oder sozialen Netzwerken sein. Im Ruhrgebiet verspricht eine neue Medienambulanz therapeutische Hilfe.
Deutsche Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass eine bestimmte genetische Abweichung mit Internetsucht zusammenhängt. Diese Mutation soll auch bei Nikotinsucht eine Rolle spielen.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung schlägt Alarm: Bundesweit sind nach Angaben von Mechthild Dyckmans 560.000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren internetabhängig. Bei weiteren 2,5 Millionen sei der Umgang mit dem Netz problematisch.
Die CSU-Politiker Dorothee Bär hält Formulierungen im jüngsten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung für befremdlich.
Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans zeigt sich besorgt über den "exzessiven oder pathologischen Computerspiel- und Internetgebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen".
Ob Jugendliche zu viel im Internet surfen, können sie nun in einem Selbsttest herausfinden – auf einer Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat eine repräsentative Studie vorgestellt, in der etwa ein Prozent der 14- bis 64-Jährigen in Deutschland als internetsüchtig eingestuft werden.
Social Media fördert vielleicht das Netzwerk, aber hemmt die Produktivität der Mitarbeiter. Immer mehr von ihnen lassen sich durch Facebook & Co. von der Arbeit abhalten.
Seit dem 1. August verlangt die chinesische Regierung unter anderem, dass sich Teilnehmer von Online-Spielen mit ihrem echten Namen registrieren müssen.
Computer in Kindergärten werden immer häufiger. Manche Eltern und Erzieherinnen meinen, dass eine frühe Beschäftigung damit die Entwicklung der Kinder fördert. Kritiker befürchten, dass wichtige Sinne der Kleinen verkümmern.
Freunde finden, Kontakte pflegen oder Videos posten: In sozialen Netzwerken tummeln sich Millionen. Für die meisten ist es nur ein netter Zeitvertreib – das Internet kann aber auch zur Sucht werden. Die Zahl der Computer- und Internet-Süchtigen in Deutschland wird auf mindestens zwei Millionen geschätzt.
Ein Experiment, bei dem US-Studenten 24 Stunden auf Handy und Internet verzichten mussten, rief bei vielen ähnliche Symptome wie bei Drogen- oder Alkoholentzug hervor.
Das Land Berlin hat eine Aktion zum Thema Internetsucht gestartet. Die Kampagne richtet sich an Kinder und Jugendliche, aber auch an Eltern, die ihren Nachwuchs nicht mehr vom Computer wegbekommen.
Nach einer Studie taiwanischer Wissenschaftler steigt das Risiko für Internetsucht vor allem bei Vorliegen von Aufmerksamkeits- und Aggressionsstörungen.
Mitarbeiter der freien Wohlfahrtspflege widmen sich in vielen hessischen Beratungsstellen inzwischen der zunehmenden Computerspielsucht-Problematik. In Darmstadt wurde eine Selbsthilfegruppe für Eltern computerspielsüchtiger Kinder gegründet.
Eine Klinik hatte Elektroschocks zur Bestrafung der meist jungen Patienten eingesetzt, die nicht gehorsam waren.
Die weit verbreiteten Online-Rollenspiele können nach Ansicht des Mainzer Psychologen Kai Müller süchtig machen.
Der Anteil der internetsüchtigen Jugendlichen ist laut einer Studie der Humboldt-Universität Berlin geringer als in früheren Untersuchungen angenommen.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will die Drogenberatungsstellen für Internet-Süchtige öffnen.
In einem von CDU/CSU und SPD im Bundestag eingebrachten Antrag wird die Regierung aufgefordert, zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Anerkennung von Onlinesucht als Krankheit gegeben sind.
Alle Fraktionen im Parlament haben bei einer Debatte über den Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung und Anträge der Opposition ihre Linie zu Rundfunkgebühren und "Online-Sucht" abgesteckt.
Noch gibt es keine wissenschaftlich fundierten Zahlen zur Onlinesucht. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung sieht aber bei der Vorstellung ihres Jahresberichts für die Politik die Notwendigkeit, sich auf "neue Süchte" einzustellen.
Eine schwedische Stiftung, die sich um computerspielesüchtige Jugendliche kümmert, bescheinigt dem beliebten Online-Rollenspiel ein hohes Gefahrenpotenzial.
"Der Sog des Mediums PC ist so stark, dass sich die Menschen völlig zurückziehen", hieß es auf der Jahrestagung des Fachverbands Glücksspielsucht. Onlinesucht sei aber nicht so häufig wie bisher angenommen.
Das Allgemeine Militärkrankenhaus in Peking hat eine neue Definition der Internetsucht erarbeitet. Erstmals wurden laut "China Daily" psychiatrische Abteilungen eingerichtet, um Intersüchtige zu behandeln.
Es braucht - wie so oft - ein wenig Kleingeld, um der Erlösung teilhaftig zu werden: Die Deutsche Telekom hat rund 400 Internet-Terminals in Flughäfen, Bahnhöfen, Raststätten, Jugendherbergen und Krankenhäuser aufgebaut.
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