Eric Schmidt, CEO des Internetkonzerns Google, fordert die US-amerikanischen Zeitungsverlage dazu auf, an neuen Vertriebs- und Einnahmemöglichkeiten mitzuarbeiten.
Der Umsatz mit Online-Werbung wächst weiter, doch flacht die Kurve in der Krise weiter ab. Dennoch hofft der Branchenverband BVDW, beim Gesamtmarktanteil mit den Publikumszeitschriften gleichziehen zu können.
Google versucht neue Einnahmequellen zu erschließen: US-Nutzer bekommen ab sofort Textanzeigen eingeblendet, wenn sie nach Nachrichten suchen. Zwei unrentable Nischenprodukte werden eingestellt.
IDC geht davon aus, dass die Unternehmen in den USA im Frühjahr zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 weniger Geld für Online-Werbung ausgeben werden als im jeweiligen Vorquartal.
Dow Jones Online, die New York Times, IAC und andere beraten den Softwarekonzern bei der Entwicklung einer Plattform, mit der Medienunternehmen Werbekunden eine bessere Anzeigenvermakrtung anbieten können sollen.
Das soziale Netzwerk testet auf seiner Plattform neue Werbeformen. Anzeigen sollen künftig auch innerhalb von Anwendungen laufen.
Im Schlussquartal 2008 steigerte der Internet-Konzern den Umsatz um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen zeigt sich damit krisenfester als manch anderes IT-Unternehmen.
Microsoft, Yahoo, AOL und weitere Unternehmen wollen die Online-Videowerbung im Internet effizienter und nutzerfreundlicher machen.
Das Geschäft habe nicht den erhofften Erfolg gehabt, teilte Google mit. Die Talfahrt der Konjunktur hat die Anzeigeneinnahmen bei vielen Printmedien weltweit einbrechen lassen.
Zwar haben die Marktforscher von Nielsen Media übers gesamte Jahr gesehen ein kräftiges Wachstum beobachtet, doch habe dies in den letzten Quartalen 2008 nachgelassen.
Nach einer Untersuchung von AdAge von über 75 Millionen Domains halten die Google-Dienste Doubleclick und Adsense zwar noch 56 Prozent Marktanteil bei den Werbeservern, haben aber gegenüber Januar 2008 kräftig eingebüßt.
Den deutschen Werbekundenmarkt will der Suchmaschinenbetreiber künftig nur noch zentral von München aus betreuen, die Niederlassungen Hamburg und Düsseldorf werden geschlossen.
Auch Google, Internet-Suchmaschinenprimus und Marktführer bei Internet-Werbung, ist von der Wirtschaftskrise eingeholt worden: Einzelne Online-Projekte werden gestoppt, mit den Finanzmitteln wird sparsamer umgegangen.
Jonathan Miller hoffe, den Yahoo-Aktionären 20 bis 22 Dollar pro Aktie bieten zu können. Damit käme Miller seinem früheren Arbeitgeber in die Quere.
Der Vorstoß des Bundesinnenministeriums, für die Weitergabe und Nutzung von Personendaten für Werbung von Drittfirmen eine Einwilligung der Betroffenen erforderlich zu machen, hat einen heftigen Streit ausgelöst.
Nach dem Widerstand auch aus SPD-regierten Ländern gegen die BKA-Aufrüstung befand Schäuble, dass der Koalitionspartner in einer "akuten Krise" stecke. Das ZDF sieht derweil eine Mehrheit unter den Deutschen für Online-Durchsuchungen.
Beobachtern dürfte sich erneut die Frage stellen, ob Minus mal Minus auch in der Internet-Ökonomie Plus ergibt. Yahoo jedenfalls denkt angeblich weiterhin an eine (Teil-)Übernahme der Online-Tochter von Time Warner.
Der Microsoft-Chef hält aber eine Kooperation bei der Online-Suche für möglich. Es gebe derzeit aber keine Verhandlungen darüber.
Viele Beobachter sehen für das angeschlagene Internet-Unternehmen finanziell eine "dringende Notwendigkeit", Gespräche über eine Übernahme etwa durch Microsoft wieder aufzunehmen.
In den vergangenen Jahren waren die Wachstumsraten bei der Online-Werbung nach Ansicht führender TV-Sender, Verlagshäuser und Online-Anbieter nicht so hoch, wie sie das erwartet haben, wurde heute auf den Münchner Medientagen deutlich.
Die zum Verkauf stehende Bertelsmann-Tochter schreibt weiter rote Zahlen und verzeichnete im dritten Abschnitt des Geschäftsjahres 2008 das umsatzschwächste Quartal seit 2004.
1,4 Milliarden Euro wurden in den ersten neun Monaten auf dem deutschen Online-Werbemarkt umgesetzt.
Zwar könne man angesichts der Finanzkrise nicht optimistisch sein, meinte der Chef der bayerischen Zeitungsverleger. Aber man werde nicht so überrascht wie von der Krise nach 2001; viele Verlage verbuchten auch online schon nennenswerte Werbeeinnahmen.
Mit einer Web-basierten Plattform für Werbetreibende, Agenturen und Entwickler will Yahoo seinen Anteil am wachsenden Geschäft mit Internet-Anzeigen ausbauen.
Der neu geschaffene Geschäftsbereich "Consumer and Online International" soll mit neuen Produkten, Services und Vertriebsinitiativen wieder mehr private Verbraucher für die Angebote von Microsoft gewinnen.
Das bisher von üppigen Wachstumsraten verwöhnte Segment Online-Werbung bleibt von der wirtschaftlichen Großwetterlage nicht unberührt und wächst angesichts eines abflauenden Werbemarkts schwächer als im Vorjahr.
Mit neuem Design und frischen Angeboten sowie mehr Interaktion mit anderen Websites wollen die Portal-Dickschiffe Yahoo und AOL sinkenden Werbeeinnahmen beikommen.
Nach dem US-Justizministerium nimmt nun auch der Generalstaatsanwalt von Kalifornien die geplante Werbepartnerschaft zwischen den beiden Internetdienstleistern unter die Lupe.
Nokia hat mit Enpocket ein Unternehmen übernommen, das den Weg hin zu kontextsensitiver Reklame auf dem Handy beschleunigen könnte.
Im Web 2.0 ist ja grundsätzlich alles "beta" und die meisten Dienste kostenlos, weil die neuerdings wieder boomende Online-Reklame zur Refinanzierung herangezogen werden kann. Vielleicht sollte der ein oder andere Dienst endlich einmal etwas kosten.
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