Die OpenJDK-Community hat Andrew Haley von Red Hat und Doug Lea von der State University of New York wieder als sogenannte At-Large Member in das OpenJDK Governing Board gewählt.
Kurz nachdem Oracle den öffentlichen Support für Java 6 eingestellt hat und nur noch gegen Bezahlung aushilft, hat Red Hat die Projektarbeit für dessen Open-Source-Implementierung innerhalb des OpenJDK übernommen.
Da die Veröffentlichung der freien Implementierung der Java-Plattform OpenJDK 8 langsam aber sicher näher rückt, hat IcedTea/OpenJDK Core Developer Andrew John Hughes in einem Blogpost die Zukunft des IcedTea-Projekts hinterfragt.
An Project Sumatra ist neben Java-Statthalter Oracle auch Chip-Hersteller AMD beteiligt. Der arbeitet schon länger daran, Java durch GPUs zu beschleunigen.
Laut Mark Reinhold, dem bei Oracle maßgeblich verantwortlichen Ingenieur für die Java-Entwicklung, ist mit einer Entscheidung in etwa einem Monat zu rechnen. Vieles spricht aber erst für die Implementierung eines standardisierten Modulsystems in Java 9.
Die beiden für das JRuby-Projekt hauptverantwortlichen Entwickler Charles Nutter und Tom Enebo wechseln zu JBoss/Red Hat. Hier sollen sie ihr JRuby-Know-how unter anderem in TorqueBox, Immutant und das OpenJDK einbringen.
Irgendwann im September 2013 soll das JDK 8 erscheinen. Jetzt gibt es einen Vorschlag zum Fahrplan für die Milestone Releases und Bugfixing-Phasen auf dem Weg dahin.
Der ursprüngliche Plan, ein neues öffentliches Fehlerverwaltungssystem im Juli 2012 bereitzustellen, musste verworfen werden. Die Arbeit dauert offenbar länger als erwartet.
Peter Kriens will fortan seine Erfahrungen bei der Spezifizierung der Java-Modultechnik in echten Projekten einfließen lassen.
Oracle hält daran fest, JavaFX in ein Open-Source-Projekt umzuwandeln. Einem offiziellen Vorschlag nach soll JavaFX als OpenJFX-Projekt in das OpenJDK integriert werden.
Die JDK-Build-Umgebung IcedTea wurde in der Version 2.0 veröffentlicht. Sie setzt jetzt auf das JDK7 auf, muss (vorübergehend) jedoch auf die CACAO Virtual Machine verzichten.
Auf der Grundlage von Apples Arbeiten am OpenJDK stellt Oracle jetzt eine Public Preview des Java Development Kit 7 für Mac OS X zur Verfügung.
Statt Ende 2012 kommt Java 8 nun Mitte 2013, hieß es in Oracles Keynote zur Java-Strategie. Darüber hinaus soll JavaFX zu der strategischen Client-Plattform für Java werden – das schließt auch mobile Geräte ein.
Oracle hat bekannt gegeben, dass es keine "Operating System Distributor License" für Java mehr geben wird und das Linux-Distributoren künfig nur noch das OpenJDK paketieren und verteilen dürfen.
Nach IBM und Apple im letzten Herbst ist mit SAP ein weiterer Big Player der Java-Szene dem von Oracle entwickelten Projekt zur Entwicklung einer Open-Source-Variante der Java-Programmiersprache beigetreten.
Der Interessenverbund deutscher Java User Groups spricht sich für eine Reduzierung der Altlasten in Java aus und fordert von Oracle, im Rahmen des OpenJDK auf die Java-Community stärker einzugehen.
Die Developer Snapshots behandeln unter anderem das Mono Project, die SpringSource Tool Suite, Infos zur statischen Code-Analyse, das OpenJDK und ein Fraunhofer-Whitepaper zum Cloud Computing.
Oracle will Ende Juli für Java 7 eine Referenzimplementierung auf Basis des OpenJDK bereitstellen. Für frühere Java-Versionen dienten immer Suns proprietäre Java Development Kits als Muster für weitere Implementierungen.
Die wöchentlichen News der Developer Snapshots behandeln unter anderem die Apache-Projekte Commons Net und MyFaces CODI, ThoughtWorks' Go, den Webeditor NetObjects Fusion, Python und die "Java EE 6"-Zertifizierung für Couchos Resin-Server.
Vertreter der beiden Java-Protagonisten haben auf der EclipseCon 2011 versichert, dass die beiden Konzerne alles dafür tun würden, dass Java die Nummer eins unter den Entwicklungsplattformen bleibt.
Joseph Darcy übergibt seinen Position als Release Manager an Kelly O'Hair und widmet sich fortan verstärkt dem Project Coin.
Auf der FOSDEM 2011 wurde ein Projekt vorgestellt, dessen ambitioniertes Ziel es ist, Android-Applikationen mit dem OpenJDK laufen zu lassen, ohne dabei Androids Dalvik-VM und die Bibliotheken der Java-Implementierung Apache Harmony zu verwenden.
Kritisiert wird unter anderem, dass der für die Richtlinien zuständige Governance Board zu sehr Oracle- beziehungsweise IBM-lastig sei.
Oracle wird demnächst einen in Zusammenarbeit mit IBM, der Eclipse Foundation und Doug Lea erarbeiteten Entwurf zu den Governance-Richtlinien des OpenJDK vorstellen.
Vor zwei Monaten sorgten Oracle und Apple für Aufsehen durch die Ankündigung einer gemeinsamen Entwicklung einer freien Java-Implementierung für Mac OS X. Nun gibt es ersten öffentlichen Code.
Dass Oracle an einer JVM auf Basis des OpenJDK-Projekts arbeitet, ist bekannt. Neu ist, dass die aus JRockit und HotSpot JVM zusammengeführte virtuelle Maschine auch kostenpflichtig angeboten werden soll.
Mit einer Unterschriftensammlung soll Apple überzeugt werden, den Code seines Java Development Kit den OpenJDK-Entwicklern zur Verfügung zu stellen.
Nach der Bekanntgabe der Kooperation zwischen IBM und Oracle für eine gemeinsam entwickeltes OpenJDK ist die Zukunft für das zuvor von Big Blue geförderte Harmony-Projekt fraglich. Die Apache Software Foundation will jedoch an der freien Java-Implementierung festhalten.
Oracle und IBM haben sich auf eine gemeinsame Java-Linie geeinigt: Auch IBM wird sich jetzt bei der Weiterentwicklung von OpenJDK engagieren. Big Blue vollzieht damit eine Kehrtwende in seiner Java-Strategie.
Im Vorfeld der JavaOne äußert sich ein Java-Verantwortlicher bei Oracle zur Open-Source-Strategie des Konzerns zu Java. Gegenüber Suns früheren Absichten ändert sich offenbar nichts.
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