2010 wurden die Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde und Fredrik Neij wegen Urheberrechtsverletzungen verurteilt. Mit ihren Versuchen, dagegen anzugegen, sind sie bislang überall gescheitert – jetzt auch vorm Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Persönliche Daten werden durch dezentrale Lagerung und Verschlüsselung geschützt.
Der oberste Gerichtshof Schweden hat offenbar einen Antrag des verurteilten Pirate-Bay-Mitgründers Peter Sunde abgelehnt, den Prozess gegen ihn neu aufzurollen. Jetzt bleibt dem Piraten noch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
In Panama soll künftig eine neue Kontrollbehörde Strafen bis zu 100.000 US-Dollar für eine erste Urheberrechtsverletzung verhängen können. Kolumbien hat auch das unbeabsichtigte Umgehen von Kopierblockaden kriminalisiert.
Wer populäre Medieninhalte über Bittorrent tauscht, dessen IP-Adresse wird innerhalb weniger Stunden registriert. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie zur Überwachung von Bittorrent-Trackern, die auf der SecureComm vorgestellt wurde.
14- bis 24-Jährige Briten würden eher aufs Musikhören als auf einen Internetanschluss verzichten wollen, sagten Forscher auf den Wiener Tagen der Musikwirtschaftsforschung. Weitere Themen waren der Musikmarkt nach Napster und die Hadopi.
Fünf große britische Provider blockieren bereits auf Gerichtsanordnung The Pirate Bay – jetzt ist der Netzbetreiber BT dazugestoßen. Die Piratenbucht soll aber schon alternative Webadressen bereitgestellt haben.
Neue Peer-to-Peer-Protokolle ermöglichen das Livestreaming auf Android-Smartphones. Die Entwickler haben die Vision einer dank P2P besseren demokratischen Willensbildung.
Ein neues Protokoll soll die Videoübertragung von Großereignissen in Echtzeit ohne nennenswerte Verzögerung ermöglichen.
BitTorrent Live, soll das Videostreaming von Großereignissen in Echtzeit endlich ohne nennenswerte Verzögerung ermöglichen.
Eine neue Form des Autoteilens nimmt in den USA Fahrt auf: Menschen bieten ihre eigenen Fahrzeuge über das Netz zur Mitnutzung an.
Eine neue Form des Car-Sharings nimmt Fahrt auf: Menschen bieten ihre eigenen Autos über das Netz zur Mitnutzung an.
Der US-Botschafter in Madrid hat dem damaligen Ministerpräsidenten Zapatero offenbar mit Konsequenzen gedroht, sollte das "Sinde"-Gesetz nicht verabschiedet werden.
Die neue spanische Regierung hat die noch fehlende Verordnung zur Umsetzung des umstrittenen "Sinde"-Gesetzes verabschiedet, das eine Blockade von "Piraterie-Seiten" vorsieht. Die Bestimmungen sollen Anfang März in Kraft treten.
Pablo Soto, Programmierer des Filesharing-Protokolls Manolito, ist einem Madrider Gericht zufolge nicht für Copyright-Verletzungen zur Verantwortung zu ziehen. Auch den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung ließ der Richter nicht gelten.
Zweite Verurteilung im Fall Kino.to innerhalb einer Woche: Nach einem Webdesigner muss nun auch ein Administrator wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung ins Gefängnis.
Eine internationale Vereinigung von unabhängigen Labels wirft dem P2P-Veteranen Limewire Vertragsbruch vor und beruft sich auf frühere Abmachungen, denen zufolge die Indies wie die zuletzt vor Gericht erfolgreichen Majors entschädigt werden sollten.
Seit kurzem mischt Bitcoin, eine neue digitale Währung, die Online-Welt auf. Technology Review erklärt, warum Bitcoin ernst zu nehmen ist, wie es funktioniert und wie es sich von anderen Währungssystem unterscheidet.
Das Unternehmen hinter dem ehemals beliebten Filesharing-Client hat sich mit zahlreichen Musikverlagen auf einen Vergleich verständigt. Bleiben noch die Klagen von dreizehn Labels, die ebenfalls Schadensersatz fordern.
Mit dem auf dem MWC vorgestellten Peer-to-Peer-Framework können Entwickler Anwendungen für eine Nahfeld-Kommunikation zwischen Geräten schreiben.
Der Anbieter von Videotelefonie-Software Skype macht eine Kombination aus einem Software-Fehler und einer daraus resultierenden Serverüberlastung für den Ausfall des Dienstes kurz vor Weihnachten verantwortlich.
Der zusammen mit den Gründern der Torrent-Suchmaschine verurteilte Unternehmer Carl Lindström zieht vor den Obersten Gerichtshof Schwedens. Im November hatte ein Berufungsgericht eine Haftstrafe von vier Monaten und eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 1,6 Millionen Euro gegen Lindström verhängt.
Das Stockholmer Oberlandesgericht hat die jeweils einjährigen Haftstrafen für drei der vier Angeklagten zwar gesenkt, die Summe des von den Ex-Piraten zu zahlenden Schadensersatzes dagegen deutlich angehoben.
Nach Napster und Kazaa kann sich die Musikindustrie ein weiteres P2P-Geweih an die Wand hängen: Ein Gericht hat LimeWire mit sofortiger Wirkung den Betrieb untersagt.
Die ebenso wie Napster vor Jahren niedergerungene P2P-Musiktauschbörse kehrt in Form eines kostenfreien Musik-Dienstes zurück, mit dem man seine eigene Musiksammlung über das Internet auf diverse Endgeräte streamen kann.
Die Betreiber der berüchtigten Torrent-Website müssen auf Anordnung des Gerichts die Leitungen in die Niederlande kappen. Bei Unterlassung droht eine Strafe von 50.000 Euro pro Tag.
Der Streit ist so alt wie Napster: Ist Filesharing gut oder schlecht für die Musikbranche? Oder hat es gar keinen Effekt? Die zahlreichen Studien zum Thema helfen dabei nicht weiter, meint der Wiener Kulturwirtschaftsforscher Peter Tschmuck.
US-Musikindustrie RIAA will die Musik- und Video-Plattform Limewire gerichtlich verbieten lassen.
Für 5 US-Dollar soll man unbegrenzten Zugriff auf den gesamten Musikkatalog erhalten. Auch mobile Geräte wie das iPhone werden unterstützt.
In der kommenden Woche legt die Musikindustrie ihre "Brennerstudie 2010" vor. Ein Ergebnis ist jetzt schon klar: Die Zahl der illegalen Musikdownloads hat deutlich abgenommen. Die Branche führt das auch auf ihre Abmahn-Strategie zurück.
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