Gartner hat den stärksten Rückgang beim PC-Absatz seit Beginn der eigenen Marktanalysen auch für Westeuropa bestätigt. Demnach wurden 20,5 Prozent weniger Geräte abgesetzt als noch vor einem Jahr. Unter den Herstellern kann einzig Lenovo zulegen.
An der Börse in New York schoss gestern der Kurs der AMD-Aktie deutlich über 3 US-Dollar, weil man auf eine angeblich anstehende Übernahme spekuliert. Demnach soll Intel den kleineren Konkurrenten kaufen wollen.
Einer Untersuchung zufolge holt Apple mehr Profite aus seiner Desktop- und Notebook-Produktlinie heraus als die Top 5 der PC-Verkäufer zusammen.
In Westeuropa ist der Einbruch bei den PC- und Notebook-Verkäufen stärker als in den anderen beobachteten Gebieten. Auch der Absatz in Deutschland blieb wohl deutlich hinter den Prognosen zurück.
Dem PC-Markt geht es schlecht. Die Schlussfolgerung, dass damit auch der Komponenten-Sektor erkrankt sei, ist falsch. Das Segment befindet sich zweifelsfrei im Wandel, der Bedarf an Speziallösungen besteht aber nach wie vor.
IDC spricht vom stärksten Rückgang der PC-Verkaufszahlen in einem Quartal, Gartner meldet die niedrigsten Verkaufszahlen seit 2009. Die Verwirrung der User durch Windows 8 trage eine große Mitschuld, meinen die Marktforscher.
Während IDC an ein deutliches Minus von 7,5 Prozent glaubt, rechnet Gartner mit einem Plus von 7,4 Prozent im ersten Quartal 2013.
Hewlett-Packard steht schon wieder in den Schlagzeilen. Der unter schrumpfenden Verkäufen leidende Computer- und Druckerhersteller verliert den Chef des Verwaltungsrats. Vorausgegangen war harsche Kritik an dem Manager.
Aufgrund eines schwachen Monats Februar in China hat IDC seine Prognosen für die weltweiten PC-Verkäufe im ersten Quartal 2013 um 2 Prozent nach unten korrigiert. Derzeit gehen die Analysten von einem Rückgang um 7,7 Prozent aus.
Die Lage für den Computerhersteller spitzt sich zu. Die Nummer drei der Branche musste zu Weihnachten kräftige Verkaufsrückgänge verkraften.
Der klassische PC-Markt mit Desktops und mobilen Geräten befindet sich weiter auf Talfahrt. Laut den Analysten von Gartner brachen die Absätze im vierten Quartal um 11,7 Prozent ein. Auf Herstellerseite kann nur noch Lenovo derzeit zulegen.
Zwar hat Lenovo-Chef Yang Yuanqing kürzlich den Einstieg seines Unternehmens in den europäischen Smartphone-Markt angekündigt, in Deutschland ist damit aber nicht so bald zu rechnen. Das sagte Zentraleuropa-Manager Stefan Engel im Gespräch mit heise resale. Es sei denn, es passiert noch etwas.
Der geplante Rückzug des Computerherstellers von der Börse hat erste Reaktionen in der Branche provoziert. Während sich Lenovo diplomatisch verhält, hofft Hewlett-Packard, direkt von den Plänen zu profitieren.
Hat Lenovo wirklich Interesse an einer Übernahme von Blackberry-Hersteller RIM? heise-resale-Kolumnist Damian Sicking ist skeptisch und vermutet hinter einer entsprechenden Äußerung des Lenovo-Finanzchefs Taktik, um die Preise für RIM & Co. in die Höhe zu treiben. Richtig ist eins: Lenovo muss jetzt mit Smartphones kommen – wie in China.
Marktforscher erwarten für x86-Prozessoren von AMD und Intel bloß noch 1,6 Prozent Wachstum in diesem Jahr und trauen ARM-SoCs für Notebooks und Server nur 3,2 Prozent Marktanteil bis 2016 zu.
Dell war einst der weltgrößte PC-Hersteller. Dann jedoch eroberte Hewlett-Packard die Spitze und jetzt sind die Verbraucher mehr an Tablets und Smartphones interessiert. Für Dell könnte die Zeit gekommen sein, die Börse zu verlassen.
Nach Schätzung der Marktforscher hat Apple im US-Weihnachtsgeschäft 2012 etwas mehr Macs abgesetzt als im Vorjahresquartal – IDC hatte zuvor rückläufige Mac-Stückzahlen vermeldet.
Der Aufstieg von Apple iPad oder Samsung Galaxy wird das Geschäft der Computerbranche auf Dauer verändern, meint das Marktforschungsunternehmen.
89,8 Millionen PCs und Notebooks wurden laut IDC im Schlussquartal 2012 weltweit verkauft – 6,4 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Rückgang fiel damit heftiger aus als erwartet. Prognostiziert war nur ein Minus von 4,4 Prozent.
Laut aktueller Zahlen des Marktforschers IDC landete Apple im vierten Quartal 2012 mit 11,4 Prozent Marktanteil auf Platz 3 – bei weniger verkauften Rechnern.
IDC zählte erstmals Smartphones, Tablets und klassische PCs für eine einheitliche Rangliste unter dem Schlagwort "Connected Devices" zusammen. Hier liegen Samsung und Apple deutlich vorne.
Im Januar könnte es bei dem angeschlagenen US-Chiphersteller zu weiteren Entlassungen kommen. AMD, das zuletzt den Abbau von 15 Prozent der Arbeitsplätze angekündigt hatte, dementiert nicht.
Eine Analyst von Barclays geht davon aus, dass die PC-Verkaufszahlen auch in den kommenden Jahren weiter einbrechen werden. Grund sei die Zunahme der Tablet-Verkäufe, aber auch die Einführung von Windows 8.
Nach Schätzungen von Gartner wurden im dritten Quartal 2012 rund 19 Prozent weniger Desktop-PCs und Notebooks als im gleichen Zeitraum des Vorjahres ausgeliefert. Bitkom und EITO erwarten trotzdem Wachstum für das Gesamtjahr.
Nach einem von Wachstum gekennzeichneten zweiten Quartal sank der PC-Absatz im dritten Quartal 2012 in Europa, dem Nahen Osten und Afrika erheblich. Lediglich Lenovo konnte seine Marktposition ausbauen.
Die Flaute im PC-Geschäft macht dem größten Chip-Lieferanten Intel zu schaffen. Umsatz und Gewinn gingen spürbar zurück. Die Hoffnung liegt auf den nächsten Microsoft-Betriebssystem Windows 8.
Das Unternehmen lieferte im dritten Quartal 2012 in den USA weniger Macs aus als im Vorjahresquartal – und konnte im insgesamt rückläufigen PC-Markt dennoch Marktanteile hinzugewinnen.
Im dritten Quartal 2012 wurden weltweit knapp 88 Millionen Rechner verkauft – über 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Lenovo kann zulegen und rüttelt am Thron von Hewlett-Packard.
HP geht durch eine schwierige Zeit: Die Kunden wollen lieber Smartphones und Tablets, mit traditionellen Computern ist nicht viel Geld zu verdienen. Es ist eine Baustelle für mehrere Jahre, räumt Chefin Meg Whitman ein, 29.000 Arbeitsplätze fallen weg.
Für die Mitarbeiter des angeschlagenen Computerherstellers Hewlett-Packard kommt es noch schlimmer als gedacht.
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