Auch die US-Tageszeitung Washington Post errichtet nun eine Paywall um ihre Artikel im Internet. In Zukunft wird man nach 20 Inhalten im Monat zur Kasse gebeten.
Unter den großen überregionalen Tageszeitungen macht "Die Welt" jetzt den Anfang mit einer Bezahlschranke auch im Web. Über Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Verlinkung bleiben Artikel frei zugänglich.
Ove Saffe hat einen Sparkurs für die "Spiegel"-Gruppe angekündigt. Auch einen Stellenabbau schließt er nicht aus. Außerdem würden gedruckter "Spiegel" und Online-Angebot stärker kooperieren, es gibt zudem Überlegungen zur Ausdehung des Paid Content.
Die Artikel der taz bleiben weiterhin frei zugänglich, der Leser wird aber erst einmal direkt aufgefordert, die taz finanziell zu unterstützen.
Auch vor dem Hintergrund der Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" und dem möglichen Ende für die "Financial Times Deutschland" sieht Matthias Döpfner eine Zukunft für die Zeitungen: in den neuen Medien.
"Paid Content – hier entscheidet sich das Schicksal der Verlage", meint Mathias Döpfner. Anfang des Jahres werden die "Welt", Mitte des Jahres "Bild" auch im Web kostenpflichtig.
Das neue Bezahlmodell soll ermöglichen, Filme direkt über Vimeo zu vermarkten. Dafür können gehostete Filme künftig mit einer individuellen Bezahlschranke versehen werden, die den Zugriff zeitlich und regional begrenzen kann.
Die Lese-App für iPhone und iPad erlaubt ab dieser Woche die Nutzung des kostenpflichtigen Angebots der "New York Times" für Abonnenten.
Einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger zufolge sind Leser in Deutschland bereit, für eine täglich aktualisierte Nachrichten-App mit Zeitungscharakter bis zu 9,60 Euro pro Monat auszugeben.
Deutsche Internetnutzer lehnen die Bezahlung für bislang kostenlose Inhalte ab, ergab eine Umfrage. Zum Betrachten von Online-Werbung sind allerdings auch längst nicht alle Websurfer bereit.
Die Online-Seite der Financial Times Deutschland soll ein Bezahlsystem für Premiumbeiträge einführen, das Gruner + Jahr bei einem Erfolg auch auf andere Titel ausweiten will.
Von der britischen Zeitung "Times" und dem US-Wissenschaftsmagazin "Popular Science" sind einige Details zum Inhalteabsatz auf Apples iPad durchgesickert.
Das "Paper of Record" in den USA hat seine Paid-Content-Pläne vorgestellt. Nicht, dass das unbedingt verwerflich wäre - ganz im Gegenteil. Aber die Art der geplanten Modelle macht stutzig.
Laut einem Zeitungsbericht haben die Handelsaufsicht FTC und das amerikanische Justizministerium eine Vorprüfung eingeleitet, ob Apple mit seiner 30-Prozent-Abgabe auf Abos und Inhalte gegen Wettbewerbsregeln verstößt.
Es gibt nicht nur negative Stimmen zum In-App-Verkaufszwang für iOS-Geräte: Einige amerikanische Medienunternehmen freuen sich auch über die neue Lösung und halten Apples Gebühren für tragbar – "noch".
Nach den europäischen Verlegern wollen sich nun auch die deutschen Großverlage gegen Apples In-App-Verkaufszwang für Medieninhalte koordinieren. Noch in dieser Woche ist ein Treffen geplant.
Die kostenpflichtige iPad-Tageszeitung der News Corporation stellt für Social-Media-Zwecke ihre Inhalte auch ins Web. Ein Programmierer schuf nun einen Index. Alles Material steht aber nicht bereit.
Um 17 Uhr deutscher Zeit will der Medienkonzern News Corporation seine iPad-Tageszeitung präsentieren. Ein Apple-Vertreter ist auch dabei.
Mindestens 100 Journalisten und ein Investment von 30 Millionen Dollar: Die News Corporation des konservativen australisch-amerikanischen Medienmoguls Rupert Murdoch steckt viele Ressourcen in eine neuartige iPad-Tageszeitung.
"The Daily" soll Mitte Januar erscheinen, allerdings müsste für Funktionen wie morgendliche automatische Auslieferung auf dem iPad und Abogebühren auch Apple mitziehen. Ob der Medienkonzern News Corporation eine gemeinsame Vorstellung mit Apple plant, ist bislang noch unklar.
Die renommierte US-Tageszeitung will künftig ein "mengenabhängiges" Bezahlmodell für Online-Inhalte einführen. Ein erster Versuch, bestimmte Online-Artikel nur gegen Bezahlung zugänglich zu machen, war 2007 gescheitert.
Ein studentisches Lieblingsprojekt zur Weltverbesserung ist im Netz erstaunlich erfolgreich verlaufen: die Abschaffung des Geldes.
Die ersten Magazine für Apples Wundertablett sind verfügbar. So richtig optimal sind sie aber noch nicht.
Wie wird Content in Zukunft bezahlt? Eine Patentlösung gebe es nicht, hieß es auf dem Web Content Forum des Providerverbands eco:: "Inhalte im Internet werden sich künftig aus vielen verschiedenen Quellen und Geschäftsmodelle finanzieren müssen."
Der Vorstandschef des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner, hält das iPad für den Retter der Branche und spricht in einem Fernsehinterview vom Beginn einer neuen Ära. Die Verleger sollten dem Apple-Chef dankbar sein.
Im Mai wollen zwei der bekanntesten britischen Zeitungen neue Webseiten starten und mit einer Testphase für Bezahlmodelle beginnen.
Der Netzbetreiber will mit Axel Springer und dem Spiegel-Verlag bei der Entwicklung von kostenpflichtigen Angeboten im Internet zusammenarbeiten und bietet sich als Plattform für "Premium Content" an.
"Wir drehen einer Welt den Rücken zu, die Wissen und Inhalte teilt und sich frei austauschen möchte", mahnte Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger die Kollegen in der Branche, die in Bezahlmodellen eine Zukunft sehen.
Die Verlage arbeiten an Abomodellen, um abseits der Werbung im Internet direkt Geld zu verdienen. Um nicht zu viele Nutzer zu vergraulen, gibt es allerdings diverse Hintertüren. Zahlen müssen, so scheint es, nur die Dummen.
Leser des US-Traditionsblattes sollen ab 2011 auch für Artikel im Netz bezahlen. Ein paar Texte pro Monat sollen gratis sein, dann kommt die Gebührenschranke.
heise online Themen