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Einst sollten Erfindungen durch von Behörden verwalteten Patenten geschützt werden. Inzwischen dienen Patente hauptsächlich zweierlei: Als Wertanlage und als Mittel zur Behinderung möglicher Konkurrenten.
Der Verkauf von Patent-Paketen dient immer häufiger als Notnagel, um wieder liquide zu werden. Andere Unternehmen haben den Aufkauf von Patenten und anschließende Einforderung von Lizenzgebühren zu ihrem Geschäftsmodell erhoben (die sogenannten "Patent-Trolle").
Die ausufernde Patentierung von allem Möglichen, von Entwicklungen in Hard- und Software, von Problemlösungen, Strategien und sogar Geschäftsmodellen, einfach allem, was auch nur einen Hauch einer Chance haben könnte, anerkannt zu werden, ruft sogar in den USA Kritiker auf den Plan. Denn die Patent-Flut behindere inzwischen nicht nur Konkurrenten, sondern auch Forschung und Entwicklung, sie schade sogar dem Markt. Stattdessen verschafft sie einem Heer von Patentanwälten Lohn und Brot.
Im ersten Patentprozess zwischen Apple und Samsung sieht die Richterin keine vorsätzliche Patentverletzung durch Samsung. Deshalb kommt es nicht zu einer Erhöhung der von den Geschworenen verhängten Strafe von 1 Milliarde US-Dollar.
Das geplante Patentgericht der EU könnte später als geplant seine Arbeit aufnehmen, da Änderungen an einem zentralen Gesetz der Gemeinschaft ausstehen. Möglicherweise kollidiert es gar mit dem EU-Vertrag.
Das Foto-Traditionsunternehmen rechnet damit, Mitte des Jahres die Insolvenz hinter sich zu lassen. Kodak mache große Fortschritte bei seinem Umbau zum Druckspezialisten, hieß es vom Firmenchef.
Beim EPA in München sind im vergangenen Jahr so viele Anträge wie noch nie eingegangen. Auch die Zahl der erteilten Patente ist signifikant gewachsen.
Für einen 2014 beginnenden Prozess haben die beiden Mobilfunkkonzerne ihre Listen angeblich patentverletzender Geräte erweitert. Gleichzeitig versucht Apple weiterhin Verkaufsverbote gegen Samsung-Smartphones und -Tablets durchzusetzen.
Die Berufungsabteilung des Europäischen Patentamts hat Amazons Patent, das den 1-Klick-Einkauf schützen soll, zum zweiten Mal widerrufen. Der ersten Entscheidung 2007 hatte Amazon widersprochen.
Ein Insolvenzrichter genehmigte die Übernahme der Kodakpatente durch ein Konsortium, dem alle wichtigen Unternehmen der Mobilbranche angehören, darunter Apple, Google, Samsung, RIM und HTC . Das Konsortium zahlt für 1100 Patente 525 Millionen US-Dollar.
Apple konnte sich 2012 insgesamt 1136 neue Einträge beim Patent- und Markenamt sichern. Das entspricht einem deutlichen Plus.
Die US-Firma M-Cam hat die Vergabepraxis des US-Patentamts und seines EU-Pendants in Bereichen wie der Datenverarbeitung verglichen, in denen die Patentierbarkeit in Europa eigentlich stark eingeschränkt sein sollte.
Auch das 20. Jahr in Folge hat IBM 2012 die meisten US-Patente erteilt bekommen. Den bei Weitem stärksten Zuwachs wies Google auf – und da waren die Patente von Motorola Mobility noch nicht mit eingerechnet.
Bei ihrem Versuch, ein Importverbot gegen Microsofts Xbox durchzusetzen, verzichtete die Google-Tochter Motorola nun auf den Einsatz aller standardrelevanter Patente. Das Verfahren vor der US-Handelskommission endet damit jedoch nicht.
Eine erst vor zwei Wochen gegründete Firma klagt in den USA gegen zahlreiche Unternehmen, weil ihre UMTS- und LTE-Geräte ein ursprünglich British Telecom gehörendes Patent verletzen sollen. Seine Laufzeit endet in wenigen Wochen.
In zwei Diskussionsrunden will sich das US-Patentamt mit Interessierten über die Verbesserung der Qualität von Software-Patenten austauschen. Dabei soll es unter anderem um die klare Beschreibung der jeweiligen Patentansprüche gehen.
Die Federal Trade Commission untersagt Google den Einsatz von standardrelevanten Patenten gegen die Konkurrenz. Bei der Suchmaschine muss der Konzern dagegen nur kleine Zugeständnisse machen, um ein Kartellverfahren zu vermeiden.
Einem Bericht zufolge haben rund zehn US-Lizenzierungsfirmen Schreiben an kleine und mittlere Unternehmen verschickt, in denen sie Lizenzgebühren für Patente rund um den Einsatz von Scannern in einem Netzwerk fordern.
Der Patentverwerter Interdigital geht mit WCDMA- und LTE-Patenten in den USA gegen Huawei, Nokia, Samsung und ZTE vor. Dabei dürfte es auch um die Verlängerung bestehender Lizenzvereinbarungen gehen.
Der kanadische Hersteller verlängert kurz vor der Markteinführung von Blackberry 10 sein Lizenzabkommen mit dem US-Patentverwerter Interdigital und erweitert es zugleich um Patente für LTE-Technik.
Die beiden Ämter haben nach gut zwei Jahren die Arbeit an einer einheitlichen Klassifizierung für Patente abgeschlossen. Ausgangspunkt war das bisherige europäische Schema.
Eine US-Richterin hat einen weiteren Antrag des südkoreanischen IT-Konzerns abgelehnt, Informationen zu den Verkaufszahlen verschiedener Smartphones und Tablets unter Verschluss zu halten.
Erstmals im Jahr 2011 hat das chinesische Patentamt mehr Patentanträge erhalten als jede andere vergleichbare Behörde auf der Welt
Ein Deal entschärft Apples und Samungs Patentstreit ein wenig. Solange Samsung das Galaxy S3 Mini nicht in den USA vertreibt, wird Apple gegen dieses Gerät gerichtlich nicht vorgehen. Der Streit um andere Geräte geht indes weiter.
Der Chipkonzern soll eine Milliarden-Patentstrafe an die Carnegie Mellon University zahlen, nachdem Geschworene im US-Staat Pennsylvania die Verletzung zweier Patente festgestellt hatten.
Der Londoner High Court hat ein Motorola-Patent zur Synchronisation von Nachrichten für ungültig erklärt. Das strittige Patent ist auch Gegenstand von Prozessen in Deutschland – Apple musste deshalb hierzulande seinen Push-Dienst abschalten.
Der südkoreanische Elektronikriese zieht ebenfalls vor die US-Handelsaufsichtsbehörde und fordert ein Importverbot für Ericsson-Produkte. Zuvor hatten die Schweden den Streit um faire Lizenzgebühren in den USA vor Gericht gebracht.
Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion hat einen Vertrag mit Nokia über die Lizenzierung von dessen Patenten geschlossen. Vorangegangen waren Prozesse in mehreren Ländern, die jetzt eingestellt werden.
Nachdem die zuständige Richterin ein Verkaufsverbot für Samsung-Smartphones in den USA verweigert hatte, geht Apple in Berufung.
Das US-Patentamt (USPTO) hat zwei Patente von Apple für Touch-Bedienung vorläufig für ungültig erklärt.
Das US-Patentamt hat ein zweites Apple-Patent vorläufig für ungültig erklärt, das eine wichtige Rolle in dem Verfahren gegen Samsung spielte. Bis zu einer endgültigen Aufhebung des Schutzrechts bleiben Apple jedoch noch einige Rechtsmittel.
Kodak hält als ein Pionier auch der Digitalfotografie zahlreiche grundlegende Schutzrechte, die zur Waffe im Patentstreit der Mobilfunk-Branche werden könnten. Zum Käufer-Konsortium gehören u.a. Google, Apple, Samsung, Microsoft, RIM, HTC und Facebook.
In einer vorläufigen Entscheidung hat ein Richter der internationalen Handelskommission der USA ein Motorola-Patent für ungültig erklärt. Bleibt die Behörde dabei, wäre Motorola mit einem Einfuhrverbot für Apple-Geräte gescheitert.
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