Der Suchmaschinenbetreiber soll Links unter der Adresse chillingeffects.org aus seinem Index nehmen, fordert unter anderen NBC Universal. Dort veröffentlicht Google Anfragen an das Unternehmen, Adressen aus seinem Index zu nehmen.
Während der Evaluierung der Richtlinie zur Durchsetzung des geistigen Eigentums gehe die Kommission von falschen Voraussetzungen aus, meint der Verband eco. Es sei nicht belegt, dass Piraterie der Kreativwirtschaft schade.
Die koreanische Menschenrechtskommission hat eine Überprüfung des nationalen "Three Strikes"-Gesetzes gefordert. Bürgerrechtler unterstützen einen parlamentarischen Vorstoß, der das Normenwerk kippen will.
Eine Studie aus dem wissenschaftlichen Dienst der EU-Kommission legt nahe, dass sich Online-Piraterie nicht negativ auf den digitalen Musikabsatz auswirkt. Die Forscher entdeckten sogar einen leicht positiven Effekt.
Warum geht es nicht vorwärts beim Urheberrecht? Medienpolitiker und Medienrechtler sind in einem Netz aus widerstreitenden Interessen und Strukturen gefangen. Eine neue Kulturflatrate erscheint für einige als Ausweg aus der Misere – zum Ärger anderer.
Kaum ermahnt ein Handelsbericht aus Washington Kanada, seine "Pflichten" zur Umsetzung des Anti-Piraterie-Abkommens zu erfüllen, legt die Regierung in Ottawa bereits einen Gesetzentwurf dazu vor.
Im August 2012 hatte Google angekündigt, seinen Suchalgorithmus so zu ändern, dass Sites mit vermeintlich illegalen Inhalten in den Ergebnislisten weiter hinten landen. Das habe kein nachweisbares Ergebnis erbracht, meint die RIAA.
Der federführende Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments hat den Entwurf des Ministerrates für eine Verordnung zum schärferen Vorgehen gegen Fälschungen abgesegnet. Zuvor hatten sich die Brüsseler Gremien auf eine Linie geeinigt.
In Deutschland sind vermehrt Fälschungen des Hoya UV Filters Pro1 Digital 77mm aufgetaucht. Neben der minderwertigen Qualität kann man die Plagiate auch an anderen Merkmalen erkennen.
Das Gremium der Mitgliedsstaaten hat einen Verordnungsentwurf zur besseren Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern durch Zollbehörden veröffentlicht, der den Umgang mit unlizenzierter Ware regelt.
Der Software-Gigant hat vor einem chinesischen Gericht 4,5 Millionen Euro zugesprochen bekommen. Ein chinesischer Großhändler hatte gefälschte Software-Versionen vertrieben.
Bis zu zwei Jahre Haft und Geldstrafen bis zu 2 Millionen Yen drohen jetzt japanischen Copyright-Sündern, die illegal hochgeladene Musik herunterladen. Das neue Gesetz zielt darauf, das Einbrechen der Verkäufe im japanischen Musikmarkt zu stoppen.
In den zwei Jahren ihres Bestehens soll die Behörde rund 1,15 Milionen Warnhinweise an mutmaßliche Filesharer geschickt haben. Letztlich wurden aber nur 14 Fälle an die Gerichte gereicht – für die Hadopi-Chefin ein Erfolg der Politik.
Apple hat 2007 eine Technologie für das iPhone zum Patent angemeldet, die bereits drei Jahre vorher in einem indischen Handheld-Computer implementiert war.
Die europäischen Zollbehörden beschlagnahmten 2011 fast 115 Millionen Artikel, bei denen ein Verstoß gegen Rechte an immateriellen Gütern vermutet wurde. Der Großteil der beschlagnahmten Waren kam aus China.
Bürgerrechtsorganisationen und Netzaktivisten bejubeln das klare Nein des EU-Parlaments zu dem Anti-Piraterie-Abkommen. Wirtschaftsverbände sprechen dagegen von einem falschen Signal, während Politiker über weitere Schritte nachdenken.
Mit dem in der Sache federführenden Handelsausschuss hat sich ein fünftes Gremium im EU-Parlament gegen eine Ratifizierung des Anti-Piraterie-Abkommens ausgesprochen. Das – vorerst – letzte Wort hat nun das Plenum im Juli.
In drei Ausschüssen votierten die Abgeordneten am Donnerstag gegen das Anti-Piraterie-Abkommen. Die Voten im federführenden Handelsgremium sowie im Plenum stehen im Juni beziehungsweise Juli an.
Google hat detaillierte Zahlen zu Domains veröffentlicht, die aufgrund von Urheberrechtsverletzungen aus dem Suchindex entfernt wurden. Die Liste der Rechteinhaber führt mit deutlichem Abstand Microsoft an, auf Platz vier steht ein Pornoproduzent.
Die Abgeordneten haben sich in einer Entschließung zur Strategie der EU-Kommission zur inneren Sicherheit dagegen ausgesprochen, die Initiative mit einem Plan zur wirksameren Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern zu koppeln.
Das Verbraucherportal der Firma Sproxil authentifiziert mit IBMs Analyse- und Virtualisierungstechnik Arzneimittelpackungen und zeigt dem Hersteller an, wo gefälschte Produkte in den Handel kommen.
Berichterstatter der Sozialdemokraten und der Konservativen suchen nach Wegen, wie das Anti-Piraterie-Abkommen noch verbessert werden könnte. Abstimmungen in entscheidenden Ausschüssen verzögern sich.
Industriespione und Produktpiraten machen deutschen Firmen zunehmend das Leben schwer. Doch Gefahr lauert auch in den eigenen Reihen – Verrat ist ein Riesenproblem in vielen Unternehmen.
Die "European Digital Rights"-Initiative hat gemeinsame Überlegungen der größten Industrienationen zum verstärkten Kampf gegen Produktfälschungen veröffentlicht. Aus dem Entwurf könnte eine Alternative zu ACTA erwachsen.
Die Marktforscher von IHS iSuppli schätzen das Risiko, das von gefälschten Elektronik-Bauteilen ausgeht, auf jährlich 169 Milliarden US-Dollar ein – inklusive der durch Reparaturen, Rückrufe und Unfälle verursachten Kosten.
Der Bundesgerichtshof hat in zwei Fällen darüber geurteilt, wer beim Vorwurf der Markenfälschung die Beweislast trägt. Es ist der beschuldigte Händler.
Wie zuvor Polen hat nun auch Tschechien die Ratifizierung des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens nach Protesten der Bevölkerung ausgesetzt. Damit gerät ACTA in Europa weiter unter Druck.
In einer offiziellen Erklärung hat die US-Regierung klargestellt, dass sie sich Versuchen widersetzen werde, per Gesetz DNS-Sperren einzuführen. Gleichzeitig fordert sie effektivere Gesetze gegen Urheberrechtsverletzungen.
Die Handelskette Comet soll über 94.000 Windows-Rechner zusammen mit gefälschten Vista- und XP-Recovery-CDs verkauft haben.
Musikindustrie und Politik wiederholen die bekannten Plädoyers für ein härteres Vorgehen gegen "Raubkopierer". In das Mantra mischen sich allerdings auch leisere Töne.
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