Ins US-Repräsentantenhaus wurde ein neues Gesetz eingebracht, das Piratenseiten in den USA per Gerichtsbeschluss praktisch unsichtbar machen soll. Die Internetwirtschaft ist wenig angetan.
Etablierte Parteien dürften sich nicht aus wahltaktischen Gründen auf die Piraten und ihre Positionen einlassen, mahnte ein hochrangiger Branchenvertreter. Vielmehr müssten auf illegale Downloads "spürbare Sanktionen" folgen.
Der Chef des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels will mit Hinweisschildern im Internet vor illegalen Downloads warnen und feuerte scharf gegen die Piratenpartei.
Die Interessenvertreter der "Kreativwirtschaft" malen anhand ihrer DCN-Studie ein düsteres Bild grassierender Internetpiraterie. Im Bezug auf die Buchindustrie weist die Untersuchung allerdings etliche Ungereimtheiten auf.
Noch in diesem Jahr sollen die ersten Mitglieder der Piratengruppe angeklagt werden. Die Betreiber der Nachfolgeseiten müssen sich dagegen erst einmal keine Sorgen machen, zumindest seitens der für kino.to zuständigen Generalstaatsanwaltschaft
Preiswerte 3D-Drucker und entsprechende Online-Dienste haben ein neues Zeitalter im Prototypenbau eingeläutet. Manche Patent- und Markenrechtsinhaber sehen jedoch ihr geistiges Eigentum bedroht und befürchten massenweise Rechtsverletzungen.
Die Musik- und Filmindustrie sowie Provider wie AT&T und Comcast wollen gemeinsam Nutzer maßregeln, die gegen das Copyright verstoßen.
Rüdiger Stihl vom Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie will die Verbraucher beim Kampf gegen Fälschungen stärker einbeziehen, die FDP erwägt schärfere Strafen. Das Justizministerium will zunächst ein neues Leistungsschutzrecht voranbringen.
Der eco-Verband will belegen, dass "Internet-Piraterie" auch bekämpft werden kann, ohne in Grundrechte der Menschen einzugreifen.
Ein neues Gesetz soll Markenrechtsverletzungen und Urheberrechtsverstößen besser vorbeugen: Der Entwurf sieht IP-Sperren, Domain-Beschlagnahmung, Kontensperren und Blockade wirtschaftlicher Erträge aus illegalem Tun vor.
Die beiden Online-Shopping-Größen haben gemeinsam mit der französischen Plattform Priceminister sowie zahlreichen Markenartiklern und Verbänden einen Pakt zur Bekämpfung des Verkaufs von Fälschungen geschlossen.
Forscher der Non-Profit-Organisation SSRC kritisieren, dass bislang vorliegende Zahlen über die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte oft nicht transparent sind und auch nicht auf Schwellenländer übertragen werden können.
Deutsche Unternehmen mussten im vergangenen Jahr wegen der Nutzung unlizenzierter Software insgesamt über 1,5 Millionen Euro zahlen, wie die Business Software Alliance (BSA) mitteilte.
Eine Beta-Version des für den 22. März angekündigten Action-Shooters Crysis 2 des Frankfurter Entwicklerstudios Crytek ist bereits auf illegalen Wegen ins Netz gelangt.
Die Hafenpolizei von Los Angeles hat in mehreren Lagerhäusern der Stadt eine große Menge gefälschter Apple-Produkte aus asiatischer Produktion sichergestellt – vom iPod bis zum iPhone.
Eine Web-Kampagne versucht, Hollywood zur nutzerfreundlichen Vermarktung seiner Waren zu bewegen: Vom sofortigen Download bis zum Ende der Kopierschutzgängelei. Es wäre schön, wenn das klappt.
Die Internationale Handelskammer (ICC) beziffert den Gesamtumfang der "Schattenwirtschaft" mit Fälschungen und "Raubkopien" in den G20-Ländern auf insgesamt 650 Milliarden US-Dollar und warnt davor, den Anteil digitaler "Piraterie" zu unterschätzen.
Anlässlich der in Cannes stattfindenden Musikmesse Midem hat der französische Kulturminister Frédéric Mitterand das umstrittene Hadopi-Gesetz verteidigt, das Internet-Piraten in Frankreich nach drei Warnungen den Online-Zugang sperren soll.
Jurymitglieder von Filmpreisen erhalten die zu bewertenden Streifen bislang auf DVD, die dann nicht selten als Grundlage für illegale Kopien dienten. Apple will dies nun vermeiden helfen.
Die Zahler der Internetnutzer, die sich in P2P-Diensten illegal Musik besorgen, ist nach Angaben der BPI zwar konstant geblieben, dafür steige die Zahl der Nutzer anderer Kanäle.
Abgeordnete aller Fraktionen haben die EU-Kommission aufgefordert, in einem Rechtsgutachten eindeutig darzulegen, dass in der EU und ihren Mitgliedsländern keine Gesetzesanpassung notwendig wird.
US-Justizminister Eric Holder hat Peking auf eine energischere Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern eingeschworen. Kriminelle Aktivitäten wie Softwarepiraterie seien zu lange als "Business as usual" aufgefasst worden.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger begrüßt den Verzicht auf Netzsperren in dem nun nahezu ausverhandelten Anti-Piraterie-Abkommen, das nach Angaben des Bundesjustizministeriums noch vom Parlament abgenickt werden muss.
Das Weiße Haus hat Robert Holleyman, Geschäftsführer der Vereinigung von Hightech-Größen, die sich unter anderem der Pirateriebekämpfung widmet, als Mitglied im beratenden Ausschuss für Außenhandelspolitik benannt.
Es gehe zu weit, wenn in den ACTA-Verhandlungen über eine Überprüfung der Speicher von MP3-Playern oder PCs bei Grenzkontrollen diskutiert werde, sagte Volker Smid vom Präsidium des IT-Verbands Bitkom. Die Provider befürchten, dass ihre Haftung ausgedehnt werden könnte.
328 Abgeordnete stimmten für einen Bericht zur "besseren Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte". Darin werden unter anderem Strafvorschriften zur Bekämpfung von Copyright-Verstößen oder Produktfälschungen empfohlen.
Microsoft zeigt sich besorgt, dass die russische Polizei den Vorwurf, nicht-lizenzierte Software einzusetzen, dazu genutzt haben soll, die Rechner von Dissidenten und Bürgerrechtsgruppen zu beschlagnahmen und Aktivisten mundtot zu machen. Man wolle keinesfalls zur Dissidenten-Verfolgung wegen angeblicher Software-Piraterie beitragen.
Russische Dissidenten vermuten laut einem Zeitungsbericht, dass der Verdacht der Nutzung von nicht-lizenzierter Software genutzt wird, um sie systematisch mundtot zu machen. Dabei sollen Vertreter von Microsoft ihre Finger im Spiel haben.
Die Abgeordneten drängen weiter auf die Achtung der Grundrechte in dem geplanten Vertrag zur Bekämpfung von Produktfälschungen und Urheberrechtsverletzungen. Sie wollen eine "Harmonisierung" der Rechte an immateriellen Gütern verhindern. EU-Kommissar de Gucht sprach sich gegen ein zahnloses Übereinkommen aus.
Gingen den EU-Zollfahndern 2008 noch knapp 80 Millionen gefälschte DVDs, CDs und Kassetten ins Netz, waren es im vergangenen Jahr nur rund 343.000 Stück. Insgesamt seien bei der Produktpiraterie weniger Luxusgüter, dafür mehr Gegenstände des täglichen Gebrauchs betroffen gewesen.
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