"Globale Dienstleistungen zur Produktauthentifizierung und zur Bekämpfung von Produktfälschungen" wollen die Firmen über ein Gemeinschaftsunternehmen anbieten.
Die App-Store-Entwickler "Smells like Donkey" glauben, dass nur jeder fünfte Spieler für ihr Spiel "Tap-Fu" zahlt. Der Rest besorge es sich illegal, ergab eine Online-Auswertung der Highscore-Listen.
Ein ausgewählter Expertenkreis durfte die neuen, internetrelevanten Teile des geplanten multinationalen Abkommens einsehen und kommentieren, mussten sich aber schriftlich zu Stillschweigen über den Inhalt verpflichten.
Vertreter aus Mobilfunkbranche und Musikindustrie sprechen einem Medienbericht zufolge über ein neues System zum Schutz vor Musikpiraterie: Eine auf jedem Handy vorinstallierte Software soll das Abspielen illegaler Kopien verhindern.
Piratenjäger aus der Musikindustrie sollen Nintendo zukünftig im Kampf gegen die Verbreitung illegal kopierter Spiele helfen.
Vier Männer müssen in China ins Gefängnis, weil sie illegale Windows-Kopien kostenlos im Internet zum Download angeboten haben.
Eine Expertenrunde aus Rechteinhabern und Providern versucht auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums neue Lösungsansätze für den Schutz des Urheberrechts im Internet zu finden. Auf den Tisch kamen dabei erstmal die altbekannten Forderungen.
Trotz massiver Kritik soll sich das geplante Anti-Piraterie-Abkommen ACTA auch mit Urheberrechtsverletzungen im Internet beschäftigen. Zur nächsten Verhandlungsrunde im November soll dazu ein Entwurf der US-Regierung vorliegen.
Vertreter der US-Netzwirtschaft sowie Bürgerrechtler und Bibliotheksverbände drängen auf mehr Transparenz bei den Verhandlungen zum internationalen Anti-Piraterie-Abkommen ACTA und fordern, das Internet von den Plänen auszunehmen.
Eine Umfrage spricht von einer "dramatischen Veränderung der digitalen Piraterie" und fordert Regierung und Wirtschaft zum Umdenken auf.
Die Gruppe der G8-Staaten, die sich derzeit in Italien trifft, sieht das Abkommen als eine wichtige Gelegenheit, die Standards zum Schutz des Geistigen Eigentums zu verbessern.
Axel Springer AG, Bauer Media Group, Gruner + Jahr, der Spiegel-Verlag und andere haben heute auf dem Hamburger Mediendialog eine Erklärung für den Schutz geistigen Eigentums vorgelegt. Sie fordern ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage.
Von der "Zuvielisation" in eine Ökonomie der Bedeutsamkeit und Verantwortlichkeit einlenken, lautete ein Denkansatz beim 14. Trendtag in Hamburg, der unter dem Motto "Wer teilt, gewinnt" stand.
Jeder IT-Händler kennt das: Wenn der Kunde für eine Leistung nicht zahlt, wird der Händler diese Leistung über kurz oder lang nicht mehr anbieten. Das ist nicht nur in der IT-Branche so.
Jörg Ziercke, der Präsident des Bundeskriminalamts, sieht die Produktion gefälschter Markenware eng mit dem Drogen- und Menschenhandel verknüpft. SAP schwebt eine globale Identifikationsdatenbank für Güter vor.
Piraten genießen viel Sympathie, selbst wenn sie im Unrecht sind. Der Filmheld Captain Jack Sparrow legt sich mit der British East India Company an, die vier Betreiber des schwedischen Torrent-Trackers "The Pirate Bay" mit der Film- und Musikindustrie.
Der Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges Eigentum warnte vor tektonischen Spannungen im System der Rechte an immateriellen Gütern. Die große Nachfrage nach Patenten, Produktpiraterie und private Absprachen seien die größten "Stressfaktoren".
Vertreter der EU-Kommission haben während einer Anhörung zum geplanten Anti-Piraterie-Abkommen betont, nicht über das bestehende EU-Recht hinausgehen zu wollen.
Für viele forschungsorientierte Unternehmen der Branche stellen Industriespionage und Produktfälschungen eine existenzielle Bedrohung dar, hat der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) in einer Umfrage ermittelt.
Zu jeweils einem Jahr Gefängnis und hohem Schadensersatz sind die vier Verantwortlichen des Torrent-Trackers The Pirate Bay wegen Beihilfe zur schweren Urheberrechtsverletzung verurteilt worden. Das Verfahren geht in die Berufung.
Bereits 113.000 Voranmeldungen sollen für den kostenpflichtigen Anonymisierungsdienst IPREDator eingegangen sein. Der Dienst ist eine Reaktion der PirateBay-Betreiber auf eine Europa-Richtlinie zum Schutz geistigen Eigentums.
Das von führenden Industrienationen geplante Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) will laut einer Zusammenfassung des US-Handelsbeauftragten Grenzkontrollen und Beschlagnahmemöglichkeiten verschärfen.
Nachdem Schweden am Mittwoch die "EU-Richtlinie zur Durchsetzung Geistiger Eigentumsrechte" umgesetzt hat, ist der Datenverkehr beim schwedischen Backbone-Betreiber Netnod um 30 Prozent zurückgegangen.
Die Brüsseler Behörde will eine Europäische Beobachtungsstelle für Marken- und Produktpiraterie einrichten, die unter anderem illegales Herunterladen von Dateien über Peer-to-Peer-Netze ins Visier nehmen soll.
In den USA tauchen erste Berichte auf, nach denen Provider wie Comcast, Cox und AT&T die Musikindustrie im Kampf gegen die Verbreitung illegaler Kopien unterstützen.
Ein Gericht in Nanterre hat sechs Angeklagte zu jeweils einem Monat Gefängnis auf Bewährung sowie Schadenersatzzahlungen von insgesamt 27.000 Euro verurteilt.
Abmahnungen hatten sie jahrelang völlig kalt gelassen, nun müssen sich die Betreiber des BitTorrent-Verzeichnisses in Stockholm erstmals vor Gericht verantworten.
Neil MacBride, bisher Chefsyndikus des Lobbyverbands Business Software Alliance, übernimmt im US-Justizministerium einen hochrangigen Posten.
Im Rahmen des weltweiten "Anti-Piracy Day" will Microsoft heute die verschiedenen Bemühungen des Konzerns im Kampf gegen Produktpiraterie und illegalen Softwarekopien vorstellen.
In einer auf Antrag Bayerns gefassten Entschließung spricht sich die Länderkammer für einen verbesserten EU-weiten Schutz geistigen Eigentums, die Einsetzung eines Koordinators und internationale Abkommen wie ACTA aus.
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