Gegenüber der von der EU zum Start von SIS II veröffentlichten Einschätzung, dass SIS II insgesamt 167,78 Millionen Euro gekostet hat, kommt die Bundesregierung zu dem Schluss, dass die SIS-II-Nutzerstaaten 190,49 Millionen Euro aufbringen müssen.
Die von Ermittlern im Netz erfassten Delikte sowie Straftaten mit Computerbezug sind 2012 im Vergleich zum Vorjahr um jeweils rund 3 Prozent angestiegen, wie aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht.
Um Verbrechen schneller aufzuklären, sind viele Polizeistellen in sozialen Netzwerken aktiv. Die Polizeidirektion Göttingen nutzt das Internet nun, um Vergehen vorzubeugen: Sie kündigt auf Facebook in einer Blitzer-Aktion an, wo sie Radarfallen aufstellt.
Darf die Polizei beim niederländischen Hackerfestival OHM eine eigene Präsenz haben? Um diese Frage kocht eine hitzige Debatte, der OHM-Koordinator hat bereits seinen Hut genommen.
Drei Drohnen sollen der nordirischen Polizei helfen, den anstehenden G8-Gipfel in Fermanagh zu beschützen.
Auf einem Polizeisymposium in der Kölner Niederlassung hat Microsoft Vertretern der Ermittlungsbehörden Anwendungen von Big Data bis zu Windows-8-Apps vorgeführt.
Seit Dienstag läuft das polizeiliche Fahndungs- und Informationssystem in der neuen Version SIS II. In der neuen Datenbank können nun zu einer gesuchten Person auch die biometrischen Daten wie Bild, Fingerabdrucke und DNA-Proben gespeichert werden
In den Staaten des Schengen-Raumes werden nun die Upgrade-Prozeduren des Schengener Informationssystems auf die Version II durchgeführt. Währenddessen werden Fahndungsersuchen per Fax verschickt.
Die EU-Kommission hat einen Verordnungsentwurf verabschiedet, durch den das Polizeiamt künftig einfacher Zusammenhänge zwischen Daten erkennen und analysieren können soll. Die Mitgliedsstaaten sollen mehr Informationen liefern.
Mit dem MTP 6750 hat Motorola in London ein Handfunkgerät für den digitalen Polizeifunk vorgestellt, das auch Fotos machen kann. Wird der Akku des Geräts geladen, werden die Bilder mit dem Polizeinetzwerk synchronisiert.
Bayerns Rechnungshof hat die Kostenexplosion beim Aufbau des Digitalfunks kritisiert. Das Land habe bereits mehr als eine Milliarde Euro ausgegeben, stecke aber noch im Stadium der Errichtung der Funkversorgung.
Sicherheitsprogramme wie Predpol sollen Polizeibehörden in aller Welt helfen, ihre eingeschränkten Ressourcen besser zu nutzen. Ob das wirklich klappt, bleibt allerdings bislang unerforscht.
Sicherheitsprogramme wie Predpol sollen Polizeibehörden in aller Welt helfen, ihre eingeschränkten Ressourcen besser zu nutzen. Ob das wirklich klappt, bleibt allerdings bislang unerforscht.
Deutsche Ermittler können mit einem Rechtshilfeersuchen in US-Cloud-Diensten suchen und Inhalte beschlagnahmen. Umgekehrt können ausländische Ermittler über das G8 24/7-Netzwerk Ersuchen um Herausgabe von Cloud-Daten stellen.
Ob Betrug, Beleidigung, Stalking oder Drohungen - im Internet tummeln sich die Kriminellen ebenso wie in der realen Welt. Noch ist der Anteil der jugendlichen Straftäter im Netz gering.
Bonusbilder zu "Polizei im Web", c't 7/13, S. 78
Das nordrhein-westfälische Kabinett hat einen Entwurf für ein neues Polizeigesetz verabschiedet, mit dem die Befugnis zur Videobeoachtung verlängert und die Telekommunikationsüberwachung neu geregelt werden soll.
Das Bundeskriminalamt fordert die Medien auf, die für eine – erfolgreiche – Fahndung veröffentlichten Bilder nicht mehr zu verwenden.
NIVADIS Auswertung 2.0 heißt das neue System, das die niedersächsische Polizei auf der CeBIT zeigen will.
Die Abgeordneten haben sich mehrheitlich gegen Anträge der Linken und Grünen ausgesprochen, wonach die Rasterung von Handy-Daten abgeschafft beziehungsweise eingeschränkt werden soll.
Der Europäische Polizeikongress will nach offizieller Lesart keine Verkaufsmesse sein, dennoch präsentieren zahlreiche Hersteller dem geneigten Fachpublikum ihre Sicherheitstechnik.
Auf dem Kongress gab es fruchtbare Diskussionen und Berichte über die Rolle der Polizei auf Facebook und Twitter. Sie zeigten, dass junge Polizisten und Kriminologen gedanklich viel weiter sind als die deutlich älteren Kongressteilnehmer.
Der BKA-Vizepräsident trug die Ansicht vor, dass jeder, der sich mit dem Internet verbinde, seine Privatheit verlasse und damit eigentlich der Datenspeicherung zustimme. Nahezu alle Redner forderten Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung.
Nach monatelanger hitziger Diskussion will der Landtag das neue Polizeigesetz verabschieden. Die Fronten sind weiterhin verhärtet.
Auf dem 16. Europäischen Polizeikongress hat das Bundesinnenministerium eindrücklich Mindestspeicherfristen bei der Vorratsdatenspeicherung gefordert. Ansonsten drohe eine Freiheit ohne Sicherheit.
"Schutz und Sicherheit im digitalen Raum" ist das Thema des großen Sicherheitskongresses, der nächste Woche in Berlin stattfindet. Während die Piraten-Partei Kritik übt, lobt die Polizeigewerkschaft den Fokus auf Cyberspace.
Die Berliner Fotografen hätten zweifelsfrei als Journalisten gearbeitet. Deshalb sei ihr Material nicht verwertbar, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Mittwoch.
Weil sich der Augsburger Ordnungsreferent von Äußerungen in einem Online-Forum der örtlichen Zeitung beleidigt fühlte, erstattete er Strafanzeige. Die Polizei erwirkte daraufhin bei Gericht einen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss.
Ein erster Bericht eines EU-Projekts zur Erforschung von Überwachungsgesellschaften schätzt die unbeabsichtigten Folgen und Kosten staatlicher und privater Kontrolle als inakzeptabel hoch ein.
Während die Polizei und das Justizministerium in Thüringen einer stärkeren Nutzung sozialer Netzwerke zur Verbrechensbekämpfung aufgeschlossen gegenüberstehen, überwiegen beim Landesdatenschutzbeauftragten und dem Innenministerium Zweifel.
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