Der insolvente Halbleiterkonzern will seinen Patentschatz versilbern: Das zum Verkauf stehende Portfolio soll insgesamt 7500 Patente und Patentanmeldungen weltweit umfassen.
Infineon wollte die Speichertochter Qimonda 2006 loswerden – jetzt hängt die Altlast wieder wie ein Damokles-Schwert über dem Chipkonzern: Der Qimonda-Insolvenzverwalter fordert mehr als 3 Milliarden Euro.
Auf 3,5 Milliarden Euro hat der Insolvenzverwalter von Qimonda die Schadensersatzforderungen gegen Infineon erhöht.
Qimonda bleibt für Infineon ein Problem. Der Insolvenzverwalter des Speicherchipherstellers will mehr als 1,7 Milliarden Euro vom ehemaligen Mutterkonzern.
Infineon war lange als Sorgenkind bekannt. Noch in der ersten Jahreshälfte profitierte der Halbleiterhersteller kräftig vom Aufschwung und dem Umbau des Konzerns. Nun verdunkeln sich die Wolken am Konjunkturhimmel wieder. Infineon wird bescheidener.
Für rund 100 Millionen Euro kauft der Halbleiterhersteller Produktionsanlagen der insolventen ehemaligen Tochter. Infineon will damit unter anderem seine geplante Pilotlinie in Villach ergänzen.
Maschinen und Inventar des insolventen Speicherchipherstellers sollen künftig nicht mehr einzeln verkauft werden, sondern im Paket in speziellen Auktionen unter den Hammer kommen.
Weil Infineon es versäumt habe, eine Erklärung über eine Neugründung abzugeben, sei das tatsächliche Gesellschaftsvermögen der Qimonda niedriger als das Grundkapital ausgefallen, meint der Insolvenzverwalter. Diese Differenz müsse Infineon Qimonda erstatten.
Insolvenzverwalter Michael Jaffé sieht in der Einigung, die die Qimonda AG mit zwei US-amerikanischen Tochterunternehmen erzielt hat, einen wichtigen Meilenstein.
Die verbliebene Qimonda-Belegschaft in Dresden hat sich zum Jahreswechsel wie geplant weiter reduziert. Nur noch knapp 100 Mitarbeiter zählt der Standort jetzt.
Der Geschäftsfüher von Infineon gibt sich in einem Interview optimistisch, was die Entwicklung der deutschen Halbleiterbranche angeht.
Der insolvente Speicherchip-Hersteller stellt am kommenden Mittwoch zahlreiche IT-Geräte am Münchner Firmensitz zum Verkauf. Das Angebot richtet sich ausschließlich an gewerbliche Interessenten.
Die französische Chipfabrik Altis, ursprünglich ein Joint-Venture von IBM und Siemens Halbleiter, wechselt nun wohl für 70 Millionen Euro den Besitzer.
In der kommenden Woche findet die Fachmesse Semicon Europa 2009 statt – erstmals in Sachsen, womit dem angeschlagenen Standort kräftig der Rücken gestärkt werden soll.
Als erster Hersteller weltweit will TI ab Ende 2010 Analog-ICs auf den großen Siliziumscheiben produzieren. Ein Teil der Fertigungsanlagen stammt aus der US-Fab von Qimonda.
Texas Instruments bietet 172,5 Millionen US-Dollar für Chip-Produktionsanlagen aus dem stillgelegten Werk der insolventen US-Sparte von Qimonda.
Elpida hat den Zuschlag bekommen, kauft Lizenzen für die GDDR-SDRAM-Technik von Qimonda und beschäftigt 50 Entwickler in München weiter.
Monatelang hat sich der Qimonda-Insolvenzverwalter um Käufer bemüht, nun regt sich plötzlich doch noch Interesse an einer Teilsparte.
Der japanische DRAM-Spezialist Elpida konnte seine Verluste reduzieren, steigert den Ausstoß an DDR3-SDRAMs und will die Qimonda-Sparte für Grafikkartenspeicher übernehmen.
Im Dresdner Werk schauen sich Interessenten um und geben Angebote ab. Die Suche nach einem Investor für das Unternehmen soll aber weitergehen.
In der Transfergesellschaft sind nun noch 1441 ehemalige Qimonda-Mitarbeiter beschäftigt.
Der Halbleitermasken-Hersteller AMTC entlässt als Folge der Qimonda-Insolvenz fast 40 Prozent seiner Belegschaft: 50 Mitarbeiter sollen bis Ende September gehen.
Der Qimonda-Insolvenzverwalter lässt Geräte und Anlagen aus der Dresdner Chipfabrik verkaufen.
So zeichne sich eine Lösung für die Sparte Graphics ab, in die bis zu 100 Beschäftigte eingebunden sein könnten, sagte Michael Jaffé nach Angaben aus Teilnehmerkreisen bei einem Berichtstermin am Dienstag in München.
Das endgültige Aus für den insolventen Speicherchip-Hersteller Qimonda rückt wieder ein Stück näher.
Die Rettungsaussichten für den insolventen Speicherchip-Hersteller sind stark gesunken: Grund für die Absage der Chinesen, die mit der Inspur-Gruppe als letzter Hoffnungsträger für Qimonda galten, ist laut Sächsischer Zeitung die globale Wirtschaftskrise.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich kann sich eine staatlich finanzierte Treuhandgesellschaft zur Rettung von Qimonda vorstellen.
Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) hat an den Gouverneur der chinesischen Provinz Shandong geschrieben, wo der mögliche Investor Inspur seinen Sitz hat. Er rechnet in den nächsten Tagen mit einer Antwort.
Der Insolvenzverwalter des Speicherchip-Herstellers hat die Dresdner Belegschaft darüber informiert, dass sich mögliche Investoren nicht gemeldet hätten.
Noch in diesem Monat will der insolvente Speicherchiphersteller laut einem Zeitungsbericht seine Anteile an Nanoelectronic Materials Laboratory abgeben.
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