Jan Zorz, slowenischer Internet-Evangelist und jetzt Mitarbeiter beim Programm Deploy360 der Internet Society, hat die Idee präsentiert, eine eigene Bibliothek von Empfehlungen für die Umsetzung von IETF-Standards zu schaffen.
In fünf Jahren könne bereits jeder zweite per IPv6 ins Internet, schätzt Googles IPv6-Experte Lorenzo Colitti - wenn das gegenwärtige Wachstum anhält. Derzeit gelangt nur etwa 1 Prozent aller Verbindungen per IPv6 zu dem Suchmaschinenbetreiber.
Einen Schlag gegen die Netzneutralität befürchten die Mitglieder der europäischen Adressverwaltung RIPE. Zum Auftakt des 65. Treffens in Amsterdam teilte APNIC-Chefwissenschaftler Geoff Huston hart gegen die "Telcos" aus.
In Amsterdam treffen sich Vertreter der am europäischen IP-Adressverwalter RIPE beteiligten Unternehmen und Verbände zum 65. RIPE-Meeting, bei dem etwa über Domain Name System, IPv6 oder das Internet-Routing debattiert wird.
Der IPv4-Adresspool beim RIPE ist auf einen /8-Block zusammengeschmolzen. Diese IPv4-Adressen werden nun nur noch in kleinen Portionen vergeben und auch nur dann, wenn man bereits IPv6-Bereiche besitzt.
Da der Pool an freien, ungenutzten IPv4-Adressen beim RIPE deutlich zusammenschrumpft, ändert das RIPE planmäßig die Vergaberegeln für die noch verbleibenden Adressen. In gut einem Monat könnten sich diese Regeln jedoch erneut verschärfen.
Nachdem am gestrigen Mittwoch das vom RIPE betriebene Reverse-DNS zeitweise völlig ausfiel, dauern die Reparaturen für einige Zonen dieses Dienstes derzeit noch an.
Kurz vor dem World IPv6 Launch Day am 6. Juni 2012 hat die Number Resource Organization im Namen aller Regional Internet Registries ihre jährliche IPv6-Befragung gestartet, die den Stand der IPv6-Einführung ermitteln soll.
Für neue Telecommunication-Regulierungen schlagen arabische Staaten vor, das Routing im Internet staatlich zu kontrollieren. Andere fordern Regeln für die Spam- und Betrugsbekämpfung.
Das RIPE NCC lässt gerichtlich klären, ob es eine Rechtsgrundlage für die Blockade der Server für die DNS-Changer-Malware gibt. Derweil kritisieren viele RIPE-Mitglieder das anfängliche Einknicken der Adressverwaltung als Sündenfall.
Die französische Regulierungsbehörde ARCEP will ab sofort regelmäßig Auskunft über Peering-Beziehungen und -Preise. Das Vorhaben betrifft jedoch nicht nur französische Provider.
Das fürs tägliche Geschäft zuständige RIPE NCC kümmert sich seit Anfang 1992 um die Vergabe von IP-Adressen in Europa und vertritt inzwischen 8000 RIPE-Mitglieder gegenüber anderen Organisationen wie der UN.
Zur Eröffnung des 64. RIPE-Treffens in Ljubljana sprach sich der slowenische Wissenschaftsminister Žiga Turk dafür aus, IPv4 zum "historischen Standard" herunterzustufen.
Messungen auf der RIPE-Website lassen erkennen, dass auch Provider wie die Telekom die IPv6-Einführung vorantreiben. Trotzdem gäbe es nur wenig Grund für Optimismus, erklären die Autoren.
Die Zahl an IPv6-tauglichen Netzen wächst laut den Statistiken des europäischen Adressverwalters RIPE deutlich. In Europa steht Norwegen dabei derzeit an der Spitze.
Die Anti-Abuse-Arbeitsgruppe des RIPE schlägt vor, dass Provider und andere Netzbetreiber stets einen eindeutigen Abuse-Kontakt ähnlich dem obligatorischen Ansprechpartner Admin-C angeben. Das soll die Bekämpfung von Netzmissbrauch erleichtern.
Die prinzipiell gute Idee, Internet-Routen per RPKI kryptografisch zu sichern, rief Kritiker auf den Plan: Staatliche Stellen könnten darüber Verkehrswege kapern. Dennoch hat sich das RIPE entschieden, an der nötigen Infrastruktur weiterzuarbeiten.
An einigen Live-Messungen ist gut zu erkennen, wie sich der Testlauf auf den IPv6-Datenverkehr auswirkt.
Unternehmen und Regierungsstellen sollten nur noch Netzwerkausrüstung kaufen, die IPv6 beherrscht. Doch was heißt das genau? Ein RIPE-Dokument hilft bei der Ausschreibung.
In Behörden und Unternehmen neu zu beschaffende Netzwerkkomponenten sollten auf jeden Fall IPv6 beherrschen. Doch was heißt das genau? Eine Hilfestellung für Ausschreibungen hat das RIPE als "Dokument 501" zusammengestellt, das Sie auf heise Netze in deutscher Übersetzung finden.
Wer 10 Prozent der Teilnahmegebühren für den 3. deutschen IPv6-Kongress sparen will, muss sich bis zum 15. März anmelden.
Warum die verschiedenen Countdowns für verbleibende IPv4-Adressen unterschiedlich ticken, wieso das eigentlich furchtbar egal ist und was Sie dabei gewinnen können.
Countdown-Widgets sehen die Verfügbarkeit von IPv4-Adressen kurz vor dem oder bereits am Ende.
Eine RIPE-Studie belegt, dass etwa 15 Prozent aller IPv6-Verbindungsversuche über die Tunneltechnik 6to4 scheitern. Nach Ansicht der Autoren führt daher kein Weg am gleichzeitigen Betrieb von IPv4 und IPv6 (Dual-Stack) auf Servern und Endgeräten vorbei.
Die Anti-Abuse-Arbeitsgruppe bei der IP-Adressverwaltung Réseaux IP Européens hat Richard Cox, einem ihrer Leiter, den Stuhl vor die Tür gesetzt. Er hatte dem RIPE in seiner Funktion als Spamhaus-Vorstand eine zu laxe Politik gegen Netzmissbrauch vorgeworfen.
Die Bundeswehr will in ihrem IPv6-Netz auf Network Address Translation (NAT) verzichten. Das soll auch die Kommunikation in Ad-Hoc-Netzen im Einsatz erleichtern.
Auf dem RIPE-Treffen in Rom diskutiert die Branche intensiv, ob und wie der Transfer von IPv4-Adressen zwischen Providern nach der bevorstehenden Erschöpfung des Adressvorrats geregelt werden soll.
Die europäische IP-Adressverwaltung RIPE will mit bis zu 250.000 USB-Sensoren die Erreichbarkeit von Internet-Knoten vermessen und diese Daten sammeln. Die Finanzierung der Geräte sollen Sponsoren übernehmen.
Dan Kaminsky hat ein Tool in Arbeit, mit dem Domainverwalter DNSSEC einfach einschalten und alle ihre Zonen im Nu signieren können. DNSSEC sichert DNS-Antworten kryptografisch ab, sodass Empfänger die Vertrauenswürdigkeit der DNS-Nachrichten sicherstellen können.
Während der Pool an freien IPv4-Adressen voraussichtlich bereits im Frühjahr 2011 zur Neige geht, beschleunigt sich die Vergabe von IPv6-Adressblöcken merklich. Trotz dieser Zuwächse bei IPv6 ist Europas Adressverwaltung RIPE NCC damit aber noch unzufrieden.
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