Von Geschäften, die nicht durch die Satzung abgedeckt sind, sollten Manager lieber die Finger lassen. Für hierbei entstehende Verluste müssen sie nämlich haften.
Schlappe für Beuys-Witwe: Sie kann die Foto-Serie einer Aktion ihres Mannes aus dem Jahr 1964 nicht verbieten, entschied der BGH. Das Beuys-Museums Schloss Moyland darf 18 Fotos wieder zeigen.
Wird ein eBay-Konto mittels Schadsoftware gekapert, muss der Inhaber für die mit seinen Zugangsdaten eingekauften Waren nicht bezahlen, so ein aktuelles Urteil.
Die Firma Opera wollte von ihrem früheren Mitarbeiter Trond Werner Hansen 20 Millionen Kronen erstreiten – wegen Verrat von Geschäftsgeheimnissen an die Mozilla Foundation. Nun gibt's eine außergerichtliche Einigung.
Befinden sich betrieblich genutzte Räume und Wohnung des Steuerpflichtigen in einem Haus, dann handelt es sich nicht um ein Büro, sondern um ein häusliches Arbeitszimmer. Das hat steuerrechtliche Folgen.
Unternehmen sind einem abgelehnten Stellenbewerber gegenüber nicht zur Auskunft verpflichtet. Dies gilt auch für den Fall, dass der Bewerber eine diskriminierende Ablehnung vermutet.
In Großbritannien wurde heute vier Hackern aus dem Umfeld der berüchtigten Gruppe LulzSec der Prozess gemacht. Drei von ihnen stehen Haftstrafen bevor, der vierte wird auf Bewährung freigelassen.
Der Bundesgerichtshof legt dem Europäischen Gerichtshof die Frage der Zulässigkeit des Einbettens urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet vor. Das Urheberrecht sieht das Gericht aber grundsätzlich nicht verletzt.
Kurz vor der Verjährung hat das Kieler Landgericht eine Anklage wegen Bankrottvergehens gegenGerhard Schmid zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet.
Richter, Anwälte und Filmproduzenten warnten in einer Anhörung im Bundestag, dass der Regierungsentwurf gegen "unseriöse Geschäftspraktiken" die Urheberrechtsdurchsetzung erschwere. Verbraucherschützern geht er nicht weit genug.
Verluste aus einem Darlehen, das ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber aus Angst vor Jobverlust gewährt hat, können als Werbungskosten abgesetzt werden.
Der Vertrag kann online geschlossen, aber nicht gekündigt werden - dafür aber schriftlich oder per Fax. Ein solches Wirrwarr in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen muss der Kunde nicht hinnehmen.
Der BGH orientiert sich in seinem Urteil an den Grundsätzen der Störerhaftung. Außerdem weist es nach Ansicht des Fachanwalts Thomas Stadler sowohl eine europarechtliche als auch eine verfassungsrechtliche Komponente auf.
Die Behörde prüft laut Medienberichten, ob die Telekom konzerneigene Angebote gegenüber Angebote von Konkurrenten bevorzugt.
Unternehmen dürfen sich die Kosten für Rücklastschriften beim Kunden zurückholen. Allerdings müssen sie bei der Höhe der Bearbeitungsgebühr auch realistisch bleiben.
Systematische Erniedrigungen und Ausgrenzungen im Job sind Mobing. Das hat das Arbeitsgericht Siegburg bestätigt und einem IT-Mitarbeiter 7.000 Euro Schmerzensgeld zugestanden.
Die für gewerbliche Schutzrechte zuständige Instanz hat mehrere Patente für nichtig erklärt. Grundsätzlich wollte sie Softwarepatente aber nicht einschränken.
Beendet ein Händler ohne berechtigten Grund seine Ebay-Auktion, muss er trotzdem liefern. Den Zuschlag bekommt der bis dahin Höchstbietende.
Ein US-Bundesrichter hat die Faxen dicke und lässt eine für Porno-Abmahnungen berüchtigte Kanzlei den Zorn des Khan spüren. Den Anwälten wird der Warpkern unterm Hintern jetzt ganz schön heiß.
Kaum hat man Urlaub, schon wird man krank - das kennt wohl jeder von uns. Doch verloren sind die Urlaubtage damit nicht, denn man kann sie sich zurückholen.
Der Gesetzgeber sagt zwar, dass nur eine schriftliche Kündigung wirksam ist, doch wichtiger als das Papier ist das Verhalten des Betroffenen.
Wird dem Geschäftsführer die Nutzung des Dienstwagens zumindest gelegentlich für private Fahrten erlaubt, so muss diese als geldwerter Vorteil versteuert werden.
Die Behörde vermutet unzulässige Absprachen zwischen den Mobilfunkbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 vor der anstehenden Verlängerung von GSM-Lizenzen.
In dem seit einigen Jahren ausgetragenen Patentstreit zwischen SAP und Versata hat ein Berufungsgericht das 391-Millionen-Dollar-Urteil von September 2011 bestätigt.
Das Finanzgericht Münster hat mit einem aktuellen Urteil Selbständige und Arbeitnehmer in Bezug auf den Kostenabzug bei Fahrten zu verschiedenen Tätigkeitsorten gleichtgestellt.
Wird der aktuelle Warenpreis in der Werbung mit einem anderen verglichen, so muss der Kunde genau über die Details des Vergleichsbetrages informiert werden. Sonst handelt es sich um irreführende Werbung.
Seinen Arbeitgeber zu hintergehen, kann einen Mitarbeiter auch noch Jahre später den Job kosten.
Hat der Betreiber der Bitcoin-Börse Bitcoin24 versucht, Kundengelder bar abzuheben und einzustreichen? Seit zwei Wochen ist die Börse außer Betrieb, die Staatsanwaltschaft ermittelt, Konten wurden beschlagnahmt.
Die EU-Kommission prüft seit Jahren Googles Suchmaschine. Mit Zugeständnissen könnte der Marktführer einer Geldbuße entgehen. Der US-Konzern nähert sich Brüssel an. Nun werden seine Zusagen getestet. Doch die Konkurrenz verlangt noch mehr.
Der Spitzenverband der deutschen IT- und TK-Branche macht sich anlässlich des Tages des geistigen Eigentums für eine Reform des Urheberrechts stark: Mehr Flexibilität, weniger Abmahnwahnsinn, weniger Verwertungsbürokratie.
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