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Die Vizepräsidentin der EU-Kommission wirbt vor Branchenvertretern für den einheitlichen TK-Markt. Im Herbst will sie ihre Pläne vorstellen: "Wir müssen jetzt schnell handeln."
Auf dem Medienforum NRW ließ Ministerpräsidentin Hannelore Kraft aber offen, ob sich die Initiative gegen die Pläne der Telekom zur Drosselung von Breitband-Anschlüssen richten wird.
Fernsehen und Internet wachsen immer mehr zusammen. Vom Regulierer werden die Branchen noch unterschiedlich behandelt. Die Programmanbieter wünschen sich zum Ausgleich neue Privilegien.
Nach Jahrzehnten des EU-Binnenmarktes ist die Telekom-Branche nach wie vor in viele nationale Märkte gespalten. Digital-Kommissarin Neelie Kroes will das ändern und ist dafür auch zu Kompromissen bereit.
Das Weiße Haus hat Tom Wheeler, den früheren Chef der US-Mobilfunkvereinigung CTIA, für den Vorsitz der Federal Communications Commission nominiert. Trotz der Industrienähe geben ihm auch Bürgerrechtler Vorschusslorbeeren.
Nach der Grätsche bei den Mobilfunk-Terminierungsentgelten hat die EU-Kommission nun auch die von der Bundesnetzagentur gesenkten Durchleitungsgebühren im Festnetz gestoppt. Sie hält die Absenkung nicht für ausreichend.
Der Netzwerkausrüster hat sich auf der CeBIT erneut vehement gegen einen Routerzwang an Internetanschlüssen ausgesprochen. Der vom Providern vorgegeben Router entmündige die Kunden und bremse den Wettbewerb.
Die EU-Kommission setzt die von der Bundesnetzagentur im vergangenen November gesenkten Terminierungsentgelte aus. Der deutsche Regulierer soll sich nicht an die Brüsseler Berechnungsempfehlung gehalten haben.
"Wir investieren, sie machen den Profit", fasst der Telekom-CEO das "OTT-Paradigma" zusammen. "Dilemma" trifft es besser: "Over The Top" steht für beliebte Dienste wie Youtube oder Skype, die die Netzbetreiber belasten, aber nicht mehr wegzudenken sind.
In Deutschland steigen die Mieten. Wenn es nach der Telekom geht, gilt das bald auch für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Der Antrag an die Bundesnetzagentur ist raus, die Konkurrenz auf den Barrikaden.
Mehr Tempo für VDSL: Vectoring soll es richten, meint die Deutsche Telekom. Der Konzern stellte nun den Antrag auf Änderungen in der Regulierung, um die Breitbandtechnik mit bis zu 100 MBit/s für DSL-Anschlüsse einführen zu können.
Die US-Telekommunikationsbehörde FCC will mit einer neuen Verteilungsansatz das Spektrum für drahtlose Verbindungen deutlich erweitern. Es ist der größte regulatorische Eingriff seit Jahrzehnten.
Die US-Regierung will mit einer neuen flexiblen Frequenzteilung das Spektrum für drahtlose Verbindungen deutlich erweitern. Es ist der größte regulatorische Eingriff seit Jahrzehnten.
Das Gremium der europäischen Regulierungsstellen GEREK sieht laut einem Positionspapier keine akute Gefahr für die Netzneutralität, einige Bestrebungen der Branche aber mit Beunruhigung.
Ab dem 1. Dezember gelten vorläufig neue Gebührensätze, die rund 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen. Netzbetreiber reagierten mit "völligem Unverständnis".
In einem Papier des Bundeswirtschaftsministeriums werden die Positionen der Regierung zu den bevorstehenden World Conference on International Telecommunication festgehalten.
Zur Eröffnung des Bitkom-Trendkongresses am Dienstagmorgen in Berlin spart Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler das Reizthema Regulierung nicht aus, macht es mit einer kleinen Einschränkung aber leichter verdaulich für Wirtschaftsvertreter.
Vor der Anfang Dezember stattfindenden Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation haben die Europaparlamentarier betont, dass die ITU kein Mandat bekommen solle, das Internet zu regieren.
Die vom Regulierer vorgenommene Halbierung der Gebühren für die Gesprächsvermittlung in Mobilfunknetze stößt bei den Betroffenen auf die erwartete Kritik. Die Mobilfunker legen die alte Platte der Investitionsgefährdung wieder auf.
Ab Dezember sollen die Gebühren, die sich die Netzbetreiber untereinander für die Vermittlung von Gesprächen in Mobilfunknetze berechnen, erneut um knapp die Hälfte sinken.
Die auf der World Conference on International Telecommuncation (WCIT) zur Novelle anstehenden International Telecommunication Regulations (ITR) warfen auf dem IGF in Baku ihre Schatten voraus.
Drei Dutzend europäische Netzbetreiber, darunter die Deutsche Telekom, konnten ihre Forderungen nicht durchsetzen, im künftigen internationalen Telekommunikationsvertrag ein "Sender Network Pays"-Regime und Regeln für QoS-Angebote zu verankern.
Die ARD-Vorsitzende und Vertreter von Privatsendern mahnen die Einberufung eines "Runden Tisches" an, um Ungleichgewichte bei der Regulierung von Rundfunk- und Internet-Angeboten zu beseitigen. Ministerpräsident Seehofer versprach Unterstützung.
Mit ihren Vorschlägen zum bevorstehenden ITU-Gipfel haben die europäischen TK-Netzbetreiber nun auch die OECD zum Gegner.
Bis zum 3. November kann jedermann zu den geplanten neuen International Telecommunication Regulations online Stellung beziehen. Kritiker fürchten, dass mit der Novelle auch das Internet zunehmend ans Gängelband kommt.
Falsche Regulierung, mangelnde Investitionen und immer komplexere Netze könnten bald auch in anderen Teilen der Welt den Strom ausfallen lassen, glauben Experten.
Auch wenn viele den Mega-Blackout in Indien auf dessen chaotische Wirtschaft zurückführen: Falsche Regulierung, mangelnde Investitionen und immer komplexere Netze könnten bald auch in anderen Teilen der Welt das Licht ausgehen lassen.
Die FCC hatte beanstandet, dass Verizon Wireless von Kunden, die über ihr LTE-Telefon weitere Geräte zum drahtlosen Surfen anbinden, 20 Dollar extra verlangt – was laut dem US-Regulierergegen die LTE-Lizenzauflagen verstößt.
Nach einer einer ersten Sondierung und einer Studie bereitet die Kommission Empfehlungen zum Erhalt des offenen Internet vor und holt dazu Meinungen zu Bereichen wie Transparenz und Netzwerkmanagement ein.
EU-Kommissarin Neelie Kroes hat ihre Pläne für die Regulierung der Netze in der Europäischen Union vorgestellt. Die Kommission plädiert für Zurückhaltung, dennoch passen die geplanten Maßnahmen nicht allen Betroffenen.
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