Der Konkursverwalter des Unternehmens begründen den Antrag auf Vernichtung von obsoleten Geschäftsdokumenten mit den monatlichen Kosten, die für deren Lagerung anfallen.
The SCO Group, Nachfolgefirma von SCO, will aus der Konkursabwicklung nach Chapter 11 in die Liquidation wechseln. Unter Chapter 7 will man alle Zahlungen einstellen, aber noch das letzte ausstehende Urteil in der Auseinandersetzung mit IBM abwarten.
Das für SCO zuständige Bundesberufungsgericht hat das Urteil der Vorinstanz vollständig bestätigt: Das Copyright an Unix gehört Novell.
Im Jahr 1991 begann ein finnischer Student mit der Entwicklung von Linux – über das genaue Datum lässt sich trefflich streiten. Inzwischen hat das unter Minix gestartete Hobby-Projekt auf seinem Weg zum professionellen Betriebssystem eine 20-jährige Geschichte hinter sich.
Der Konkursverwalter der SCO Group hat das, was nach dem Verkauf des Unix-Geschäfts an UnXis noch von dem Unternehmen übrig ist, umbenannt.
Wie bereits vor zwei Jahren geplant, hat UnXis jetzt das komplette Unix-Geschäft von SCO inklusive des geistigen Eigentums übernommen.
Die Arbeit an der US-Webseite Groklaw, die juristische Attacken von SCO und anderen auf Linux dokumentiert, wird im Mai enden.
Per E-Mail hat SCO seine Partner über den Verkauf des Software-Geschäfts an eine UnXis Group informiert.
John Dragoon von Novell hat klargestellt, dass die Firma auch nach der Übernahme durch Attachmate das Urheberrecht an Unix sein Eigen nennt. Bereits zuvor hatte Attachmate die OpenSuse-Entwickler beruhigt.
Für den Betrieb als virtuelle Maschine hat SCO eine neue Version des OpenServer 5.0.7V herausgebracht.
Zum Unix-Geschäft von SCO gehören der Vertrieb und die Entwicklung von UnixWare und OpenServer sowie der Support für diese Produkte. Gelingt der Verkauf, bleiben der SCO-Group nur noch die Klagen gegen IBM und Red Hat wegen angeblicher Copyright-Verletzungen in Linux sowie die Hoffnung, im Streit mit Novell um das Unix-Copyright doch noch zu gewinnen.
SCO will den Prozess neu aufrollen, in dem Richter Ted Stewart entschied, dass das Copyright an Unix bei Novell geblieben ist, als Novell das Unix-Geschäft an die SCO Group verkaufte.
Sieben Jahre lang hat die SCO Group versucht, mit endlosen juristischen Winkelzügen am Linux-Boom zu partizipieren. Jetzt könnte endlich Schluss sein.
In der Auseinandersetzung um Copyright-Rechte an Unix, um Lizenzgebühren für Linux und um die Frage, ob Programmiercode oder Programmier-Konzepte von Unix nach Linux wanderten, hat die SCO Group vor Gericht eine schwere Niederlage erlitten.
Bei Open-Source-Projekten haben Patentinhaber leichtes Spiel: Sie können etwaige Rechtsverletzungen jederzeit durch einen Blick in den Quellcode exakt bestimmen. Doch anstatt klar zu sagen, wo Open Source Software welche Patente verletzt, schaffen sie mit vagen Behauptungen eine Atmosphäre der Angst – und schlagen daraus Kapital.
Nachdem eine Jury das Copyright an Unix Novell zugesprochen hatte, hat SCO jetzt das Gericht aufgefordert, das Urteil der Jury aufzuheben oder einen neuen Prozess anzusetzen.
Bei der Auseinandersetzung um die Unix-Copyrights scheint Novell Vorteile gegenüber der SCO Group zu haben. Ein weiterer Sieger steht dabei bereits fest.
Der Streit darum, ob nun SCO oder Novell die Copyrights an Unix besitzt, findet in der Verhandlung vor dem Berufungsgericht neue Wendungen.
Das für SCO zuständige Konkursgericht hat ein Darlehen einer Investorengruppe genehmigt. Damit hat das Unternehmen genügend Geldmittel für den anstehenden Prozess vor einem Geschworenengericht gegen Novell.
Für gerade mal 35.000 US-Dollar soll der ehemalige SCO-Geschäftsführer die Mobilfunksparte des Unternehmens übernehmen.
Ralph Yarro will der finanziell schwer angeschlagenen Firma ein Darlehen über 2 Millionen Dollar gewähren. Damit scheint die neu angesetzte Verhandlung im Streit um das Copyright an Unix gesichert.
Das Bundesamt für Justiz hat gegen die deutsche SCO-Tochter ein Bußgeld wegen handelsrechtlicher Verstöße im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss verhängt.
Der Streit zwischen der SCO Group und Novell um das Copyright an Unix geht in eine neue Runde – aber unter veränderten Vorzeichen: Jetzt führt bei SCO ein Konkursverwalter die Geschäfte.
Der 76-jährige Edward Cahn entscheidet als Geschäftsführer von SCO, ob die Firma ihre Prozesse mit Novell über das Copyright an Unix sowie mit IBM über unrechtmäßig übernommenen Sourcecode weiterführt.
Die SCO Group, die sich nach einer schweren juristischen Niederlage im Streit um Unix-Rechte in den Konkurs nach Chapter 11 des US-Konkursrechtes flüchtete, ist nach Einschätzung des Konkursrichters praktisch pleite.
Die unter anderem mit IBM und Novell in juristischem Clinch um angeblich illegal nach Linux kopierten Unix-Code und das Unix-Copyright liegende SCO Group wird vorerst nicht liquidiert.
Hinter dem Disput um den SCO-Vizepräsidenten während des Verfahrens vor dem Konkursgericht steht die Frage, welche Geschäftsbereiche von SCO, die um Unix-Rechte und gegen angeblich kopierten Unix-Code in Linux klagt, einen ökonomischen Wert besitzen.
In der Auseinandersetzung um Rechtsansprüche der vom Konkurs bedrohten SCO Group hat diese in einem Entlastungsantrag bestätigt, 100.000 Dollar an den rettenden Investor Steven Norris gezahlt zu haben.
Zahlungen an einen Investor sorgen in den Verhandlungen über die Liquidation der SCO Group für eine weitere Pointe. Prozessunterlagen zufolge sollen der SCO-Chef und die deutsche SCO-Tochter im Jahr 2008 Geld an Norris gezahlt haben.
Das Software-Geschäft soll an die Firma UnXis verkauft werden, während das Geschäft mit den Klagen gegen Novell, IBM, Red Hat und andere Unternehmen wegen angeblich illegal in Linux aus Unix System V übernommenen Code bei der SCO Group verbleibt.
heise online Themen