The SCO Group, Nachfolgefirma von SCO, will aus der Konkursabwicklung nach Chapter 11 in die Liquidation wechseln. Unter Chapter 7 will man alle Zahlungen einstellen, aber noch das letzte ausstehende Urteil in der Auseinandersetzung mit IBM abwarten.
John Dragoon von Novell hat klargestellt, dass die Firma auch nach der Übernahme durch Attachmate das Urheberrecht an Unix sein Eigen nennt. Bereits zuvor hatte Attachmate die OpenSuse-Entwickler beruhigt.
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In der Auseinandersetzung um Copyright-Rechte an Unix, um Lizenzgebühren für Linux und um die Frage, ob Programmiercode oder Programmier-Konzepte von Unix nach Linux wanderten, hat die SCO Group vor Gericht eine schwere Niederlage erlitten.
Das geistige Eigentum an Unix gehört laut Gerichtsentscheid nach wie vor Novell. Dementsprechend gibt es derzeit keine Möglichkeit für SCO, Linux-Anwender mit einer Antidot-Lizenz zu bedrohen. Damit ist die Auseinandersetzung zwischen SCO und Linux-Anwendern aber noch nicht beendet – die unendliche Geschichte wird weitergeführt.
In der zweiten Verhandlungswoche im Prozess zwischen der SCO Group und Novell um das Coypright an Unix hat der Prozess weitere überraschende Details der unendlichen Geschichte freigelegt.
Der Streit darum, ob nun SCO oder Novell die Copyrights an Unix besitzt, findet in der Verhandlung vor dem Berufungsgericht neue Wendungen.
Das Gericht bestätigte, dass SCO rund 2,5 Millionen Dollar Lizenzgebühren an Novell zahlen muss. Die Frage, ob beim Verkauf der Unix-Distributionsrechte auch das Copyright an Unix auf SCO übergegangen ist, muss hingegen neu verhandelt werden.
Die SCO Group, die sich nach einer schweren juristischen Niederlage im Streit um Unix-Rechte in den Konkurs nach Chapter 11 des US-Konkursrechtes flüchtete, ist nach Einschätzung des Konkursrichters praktisch pleite.
Die unter anderem mit IBM und Novell in juristischem Clinch um angeblich illegal nach Linux kopierten Unix-Code und das Unix-Copyright liegende SCO Group wird vorerst nicht liquidiert.
Hinter dem Disput um den SCO-Vizepräsidenten während des Verfahrens vor dem Konkursgericht steht die Frage, welche Geschäftsbereiche von SCO, die um Unix-Rechte und gegen angeblich kopierten Unix-Code in Linux klagt, einen ökonomischen Wert besitzen.
In der Auseinandersetzung um Rechtsansprüche der vom Konkurs bedrohten SCO Group hat diese in einem Entlastungsantrag bestätigt, 100.000 Dollar an den rettenden Investor Steven Norris gezahlt zu haben.
Wie SCO mit fadenscheinigen Vorwürfen, juristischen Winkelzügen und fragwürdigen Ablassbriefen über Jahre die Open-Source-Welt verunsichert.
Die SCO Group will gegen das Gerichtsurteil vorgehen, in dem der Richter festhielt, Novell habe das Coypright an Unix nicht an SCO veräußert, weswegen Novell Anteile an den Unix-Lizenzeinnahmen zustünden.
In der Auseinandersetzung um Linux, Unix und die von der SCO Group für sich reklamierten Rechtsansprüche an Ideen und Konzepten möchte Novell die sofortige Zahlung von 625.486,90 US-Dollar.
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