Auf Schloss Neubeuern haben Hefte und Bücher weitgehend ausgedient. Deutschlands erste papierlose Schule setzt schon seit Jahren auf den Tablet-Computer. Nun schreiben die angehenden Akademiker darauf erstmals ihr Abitur.
Mathe ist vielen Schülern verhasst. Mit Nachhilfe lassen sich die Leistungen oft verbessern, allerdings profitieren nicht alle Kinder davon. Wie sehr sich ein Schüler verbessern kann, zeigt ein Blick ins Gehirn, fanden Forscher aus den USA heraus.
Grundlage der "pädagogischen Musterlösung" paedML für baden-württembergische Schulen soll in Zukunft Univentions UCS@school sein.
Die nächste KIM-Studie, die seit 1999 das Medienverhalten der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland untersucht, steht wieder an. Nun wurden erste Ergebnisse vorgestellt.
In der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai 2013 können Berufsschulen in ganz Deutschland an einem Wettbewerb teilnehmen. Es geht darum, in 40 Arbeitsstunden einen virtuellen PC bestmöglich einzurichten und im Schulalltag einzusetzen.
Ausgerechnet die Schulen, die die Schüler ja eigentlich fit machen sollen für die Medienzukunft, bremsen beim digitalen Wandel, weil Kontrolle hier traditionell besonders ausgeprägt und einseitig ausgeübt wird.
Die Betreiber des Schülernetzwerks spickmich.de fordern von der Berliner Schulverwaltung Auskunft über Abbrecherquoten und Gymnasialempfehlungen einzelner Schulen. Der Fall geht jetzt vor Gericht.
Für drei Viertel der 13- bis 25-Jährigen ist es Alltag, nach der Schule ins Web zu gehen.
Eine Schülerin in den USA wehrt sich gegen einen Schülerausweis mit Tracking-Funktion. Aus religiösen und verfassungsrechtlichen Gründen könne sie den Ausweis weder mit noch ohne RFID-Chip tragen. Ein Gericht nahm die Argumentation unter die Lupe.
Lehrer dürfen urheberrechtlich geschützte Inhalte aus Büchern und Unterrichtswerken künftig auch digital vervielfältigen und Schülern im Unterricht zugänglich machen. Maximal 20 Seiten können eingescannt werden.
Um die Anwesenheit der Schüler möglichst präzise feststellen zu können, wurden die Schulausweise an zwei texanischen Schulen mit RFID-Tags gespickt.
Mit rund 500 digitalen Lehrwerken geht das Projekt "Digitale Schulbücher" an den Start. Das gemeinschaftliche Angebot von 85 deutschen Verlagen bietet eine Lösung, die nicht an eine bestimmte Hardware gebunden ist.
Mit dem Mikrocontroller-Bausatz sollen bereits Schulkinder eigene Roboter bauen können. Sensoren und Aktoren werden einfach angeklemmt, die Programmierung erfolgt über eine visuelle Oberfläche.
Mandriva Class soll die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern in der Klasse erleichtern. Die Software läuft unter Linux und Windows.
Die Chemieindustrie fürchtet einen gravierenden Mangel an Auszubildenden. Ihr Bedarf an Facharbeitern und Ingenieuren ließe sich dann nicht mehr decken. Am Niederrhein versucht deshalb die bundesweit einmalige Chemie-Akademie, Schüler fürs Pipettieren und Titrieren zu begeistern.
Thailand will in diesem Jahr im Rahmen des Projekts "One Tablet per Child" (OTPC) 800.000 Android-Tablets aus chinesischer Fertigung an Grundschüler verteilen.
Der Bremer Software-Hersteller Univention hat Version 3.0 von UCS@school, seiner Software für Betrieb und Verwaltung der IT-Infrastruktur in Schulen, veröffentlicht.
Mit seinem neuen Zertifizierungsprogramm "Linux Essentials" hat das LPI Schulen und andere Bildungseinrichtungen im Visier. Die Schüler erhalten damit nicht nur fundierten IT-Unterricht, sondern auch ein international anerkanntes Zertifikat.
Nicht erst seit dem Vorstoß Apples auf den US-Schulbuchmarkt sind Tablets ein Thema für den Bildungssektor. Auch auf der Learntec in Karlsruhe dreht sich viel um den flachen Computer.
Um mehr Jugendliche für Naturwissenschaften und Mathematik zu begeistern, plädiert der britische Autor Michael Brooks dafür, an ihre Aufmüpfigkeit und Risikobereitschaft zu appellieren.
Parallel zur Vorstellung des OLPC-Tablets auf der vergangenen CES hat Marvell auch den Mini-Server SMILE Plug vorgestellt, der über WLAN ein Klassenzimmer mit einer Lehr- und Lernsoftware versorgt.
32.000 Zehntklässler in den Gymnasien der Region Languedoc Roussillon erhalten im Rahmen des Programms "digitaler Ranzen" kostenlos ein Notebook mit Open-Source-Software.
Die Nutzung digitaler Medien im Bildungswesen ist nach wie vor nicht alltäglich. Lehrer fühlen sich unzureichend ausgebildet und bemängeln die technische Ausstattung an Schulen, ergab eine Studie im Auftrag des Bitkom.
Die Opposition gab dem rot-roten Senat eine Mitverantwortung an eskalierendem Mobbing. In Berlin seien weder Schüler noch Lehrer oder Eltern genügend aufgeklärt und vorbereitet, um solchen Phänomenen vorzubeugen.
In den USA laufen mehrere Pilotprojekte, bei denen das Apple-Tablet Lehrbücher ergänzen soll. In Georgia könnte es sogar zu einer Volldigitalisierung kommen.
Facebook, StudiVZ und Weblogs gehören für viele Schüler zum Alltag. Aus dem Unterricht werden sie aber häufig verbannt, hat eine Studie ergeben. Das kritisiert der Leiter der Studie.
"Die heutigen Kinder sind mit dem Smartphone groß geworden und sie sollten lernen, selbstbewusst und selbstbestimmt mit diesen neuen Medien umzugehen", sagte die baden-württembergische Kultusministerin.
Der Arbeitskreis Schule des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands will nach einer zweijährigen Testphase seine Unterrichtseinheiten zum Thema Datenschutz nun bundesweit anbieten.
Seit fünf Jahren bietet das europäische Projekt eTwinning Werkzeuge und Dienste für die Zusammenarbeit von Partnerschulen über das Internet.
Früher oder später entdeckt jedes Kind den Computer. Ältere Geschwister surfen im Web, Vater und Mutter erledigen den Schriftverkehr am Rechner – das macht neugierig. Als Lotsen durch die Medienwelt sind die Eltern gefordert.
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