Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Ein bereits im April im Entwickler-Kernel-Zweig gefixter Fehler wurde nicht als sicherheitsrelevant erkannt und lässt sich deshalb auf vielen Systemen immer noch ausnutzen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.
Neben einer kritischen Internet-Explorer-Lücke, die bereits für Angriffe missbraucht wird, hat das Unternehmen unter anderem Schwachstellen in sämtlichen Windows-Versionen, Office und den Windows Essentials behoben.
Am Adobe-Mai-Patchday regnet es Sicherheitsupdates, die etliche kritische Lücken abdichten sollen. Admins, die ColdFusion-Server betreuen, müssen sofort handeln. Aber auch die übrigen Updates sollten möglichst bald installiert werden.
Durch eine Schwachstelle können sich Angreifer potenziell VPN-Zugänge erschleichen.
Der Mai macht zwar nicht alles neu, aber vieles: Microsoft bringt zehn Patch-Pakete und schließt damit unter anderem kritische Internet-Explorer-Lücken. Adobe will seinen Reader, Acrobat und ColdFusion abdichten.
Spotifys Web-Player ist noch nicht einmal der Beta-Phase entwachsen, da kursieren schon Tools um die Streaming-Dateien aus dem Browser direkt ins lokale MP3-Archiv zu laden.
Über einen speziell präparierten Request können Angreifer Code in den Server einschleusen.
Wer mit dem Internet Explorer 8 surft, begibt sich in Gefahr. Darin klafft eine kritische Sicherheitslücke, für die nun auch ein passender Exploit kursiert.
D-Link hat nicht nur erneut einen ganzen Schwung seiner Router abgesichert, sondern auch zahlreiche Netzwerkkameras. Die Kameras gewähren unerlaubte Einblicke – als Videostream oder ASCII-Art.
Über manipulierte Webseiten scheinen chinesische Hacker gezielt Mitarbeiter von US-Energiekonzernen, Atomkraftwerken und Regierungsmitarbeiter angegriffen zu haben.
Wegen eines Sicherheitsproblems im IE8 empfiehlt Microsoft ein Update auf aktuellere Versionen seines Browsers.
Im Internet der Dinge verfügen alle möglichen Anlagen über einen eingebauten Webserver. Allein in Deutschland waren – und sind immer noch – Hunderte Anlagen über das Internet erreichbar und verwundbar.
Heute mit: Browser ID ohne Browser, Meldetipps für DDoS-Angriffe, NASA-Pornos, Schiffsverkehr, vor allem männlichen Telefonabzockern, indiskreten PDF-Dateien, Mainframe-Atttacken und Kali für Blinde.
Der bekannte Hacker und Sicherheitsexperte sieht Probleme bei Industrieanlagen und anderen kritischen ans Netz angeschlossenen Geräten. Diese wurden durch großangelegte Scans offenbart.
Ein amerikanischer IT-Sicherheitsexperte hat in einem privaten Experiment 3,7 Milliarden IP-Adressen angefunkt. Die dabei gesammelten Daten offenbaren massive Sicherheitslücken auch bei kritischen Infrastrukturen.
heise Security hat etliche deutsche Industrieanlagen entdeckt, die leichtsinnig mit dem Internet verbunden sind. Doch damit nicht genug: Durch eine Schwachstelle kann quasi jeder die Kontrolle über Heizkraftwerke, Rechenzentren oder Brauereien übernehmen.
Viber hat nun doch einen Vorabfix für die Sperrbildschirmprobleme seiner App veröffentlicht. Das Update wird aber nur im Viber-Helpdesk angeboten. Google-Play-Kunden gehen derzeit noch leer aus.
Sicherheitsunternehmen haben nach eigenen Angaben Hunderte von manipulierten Apache-Servern gefunden, die sich von Angreifern steuern lassen. Sie leiten Requests auf Malware- und Porno-Seiten um.
Der Angriff auf die Antispam-Organisation Mitte März 2013 wird von Experten als die bislang heftigste Distributed-DoS-Attacke in der Geschichte des Internet angesehen. Ein des Angriffs verdächtigter Niederländer wurde nun in Spanien festgenommen.
Über die Push-Benachrichtungen der VoIP-App "Viber" können sich Unbefugte Zugriff auf ein gesperrtes Android-Smartphone verschaffen.
Zwei millionenfach genutzte Wordpress-Plug-Ins können für das Ausführen beliebigen Codes ausgenutzt werden. Die Lücken sind gestopft, jetzt muss gepatcht werden!
Adam Gowdiak, der Spezialist für Java-Sicherheitsprobleme, hat Oracle eine weitere Lücke gemeldet, über die man aus der Sandbox ausbrechen kann – prinzipiell auch auf einem Server, der Java einsetzt.
Belkin, D-Link, Linksys, Netgear, Sitecom, TP-Link – es gibt kaum Hersteller, die bei der Firmware-Entwicklung nicht patzen. Es ist nach wie vor schockierend, was für mitunter haarsträubende Schwachstellen in verbreiteten Router-Modellen schlummern.
Mit einem nicht ganz neuen Trick, der derzeit verstärkt wieder kursiert, können Web-Seiten etwa arglosen Linux-Usern, die zu faul zum Tippen sind, Befehle unterjubeln und deren System kapern.
Die Heizungsanlage ecoPower 1.0 kann man über das Internet steuern – allerdings auch dann, wenn man dazu gar nicht berechtigt ist. Ein Angreifer könnte die Anlage dadurch potenziell dauerhaft beschädigen. Kunden sollen jetzt den Netzwerkstecker ziehen.
Ein aus mehr als 90.000 Rechnern bestehendes Botnet versucht, die Passwörter von Wordpress-Nutzern mit Brute-Force-Methoden zu knacken. Ziel könnte der Aufbau eines mächtigeren Botnet sein.
Im Betriebssystem für einige Netzwerkgeräte hat Cisco Lücken gefunden, die zu Denial-of-Service-Angriffen ausgenutzt werden könnten. Auch die Firewalls mancher Switches und Router sind betroffen.
Der Sicherheitsexperte Hugo Teso hat die Kommunikation von Flugzeugen mit Bodenkontrollsystemen untersucht und dabei hochbrisante Schwachstellen entdeckt. Es gelang ihm, die Kontrolle über realistisch simulierte Flieger zu übernehmen.
heise online Themen