Seit mehreren Wochen werden Groupon-Kunden mit Spam-Mails bombardiert. Zunächst handelte es sich nur um Werbung für Glückspiel-Seiten, dann folgten Trojaner-Mails. Die Adressen stammen offenbar von Groupon.
Zehn bis zwanzig Prozent des gesamten Spam-Aufkommens soll der "Boston Spam" schon ausmachen. Die Kriminellen starten falsche Twitter-Accounts zur "Spendenakquise" und lenken Nutzer auf verseuchte Webseiten.
Das Social-Media-Widget von Wordpress wurde als Spam-Schleuder genutzt. Im Januar wechselte der Entwickler, seitdem ist das Widget auffällig. Wordpress reagiert mit einem Bann. Das Plug-in sollte so schnell wie möglich deaktiviert werden.
Die Anti-Spam-Blacklist NJABL hat ihre Datenbasis bereits ausgeblendet. Verantwortlichen von Mailservern, die sie dennoch weiterhin abfragen, droht Ungemach, sobald der Hoster auch die Namensdienst-Einträge abklemmt.
Vor einer Woche beklagten Groupon-Kunden, dass sie Spam an ihre bei der Shoppingseite hinterlegte Mail-Adresse erhalten haben. Jetzt sind auch gefälschte Groupon-Rechnungen mit explosivem Anhang im Umlauf, die auffällig oft an echte Kunden gehen.
Laut dem "2013 Threat Report" von Websense ist die Zahl verseuchter Webseiten im vergangenen Jahr weltweit um über 500 Prozent gestiegen.
Unter Umständen kann es passieren, dass der Internet-Dienst ausgehende E-Mails ohne Nachfrage ins Nirvana schickt. Die genauen Hintergründe bleiben verworren.
Kunden des Schnäppchenportals Groupon beschweren sich über plötzliche Spam-Mails mit Werbung für Glücksspiel-Seiten. Die betroffenen E-Mail-Adressen seien nur für Groupon benutzt worden.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sollen den Missbrauch von legitimen Google-Accounts deutlich eingeschränkt haben.
Wer WhatsApp-Nachrichten von Rufnummern erhält, die er nicht zuordnen kann, sollte keinesfalls den darin enthaltenen Link anklicken – oft handelt es sich um kostenpflichtige Porno-Angebote.
Der Spamsoldier-Trojaner verschickt so viele Spam-SMS mit Links auf sich selbst, wie er kann - und löscht die Chronik seines Tuns gleich mit.
Aufgrund einer fehlerhaften Nutzung des "Sender Policy Framework" (SPF) könnten in den letzten Wochen authentische E-Mails der Deutschen Post wegen vermeintlich gefälschter Absenderadressen als Spam abgewiesen worden sein.
Der Spezialist für Internet-Sicherheit übernimmt die Berliner eleven, Hersteller des Mailfilters "eXpurgate", und verstärkt damit hierzulande sein Standbein im Bereich "Security as a Service".
Die Deutschen erhielten im September weltweit die meisten schädlichen Anhänge und Links in Spam-E-Mails und lösten damit die USA an der Spitze von Kasperskys Statistik ab. Neue Social-Engineering-Tricks setzen auf First Lady Michelle Obama.
Postmaster und andere Netz-Administratoren sollten RFC-Ignorant.org umgehend aus ihren Server-Konfigurationen entfernen. Die Meldestelle gegen Netzmissbrauch beantwortet bereits sämtliche Anfragen mit "Eintrag nicht vorhanden".
Ein Unternehmen, das Verbraucher telefonisch oder per E-Mail mit Werbung versorgen will, braucht dafür deren ausdrückliche Einwilligung. Ansonsten ist die Ansprache rechtswidrig. Hat ein Verbraucher in den Empfang von „Produktinformationen“ eingewilligt, so ist seine Adresse für den Werbenden aber keineswegs dauerhaft eine sichere Bank.
Wenn Datensammelwut und übertriebene Werbung zusammen kommen, wird selbst der wohlwollendste Kunden zum Totalverweigerer.
Wer die vor vier Jahren außer Betrieb gegangene DSBL immer noch zum Erkennen von Spam-Mails nutzt, hat möglicherweise E-Mails zu Unrecht abgewiesen und derzeit auf jeden Fall einen lahmenden Mailserver.
Mit der gezielten Beobachtung einzelner Informationsknoten und einem neuen Algorithmus wollen Schweizer Wissenschaftler die bisherigen Holzhammer-Methoden bei der Suche nach dem Urheber von Internet-Bedrohungen ablösen.
Schweizer Forscher haben einen Algorithmus entwickelt, der Weitergabevorgänge in Netzen zurückverfolgt und dafür nur wenige Verbreitungsstellen auswerten muss. Diese Vorgänge können Informationen, Dateien, aber auch etwa Ansteckungsmechanismen betreffen.
Aus der Dropbox eines Mitarbeiters des Speicheranbieters wurde eine Datei mit Kundendaten geklaut, welche anschließend zum Spam-Versand missbraucht wurden.
In den vergangenen Tagen haben viele Webmaster offenbar Nachricht von Google bekommen, dass ihre Site zu viel und "unnatürlich" verlinkt ist. Das sorgte für Unruhe, denn wer Links kauft, wird von Google mit schlechterem Ranking bestraft.
Dropbox-Nutzer erhalten derzeit massenhaft Spam an Mailadressen, die sie nur zur Anmeldung bei Dropbox genutzt haben. Der Dropbox-Betreiber untersucht die Vorfälle.
Ein erhöhtes Aufkommen von Spam-Mails in den letzten Wochen hat die Server des Anti-Spam-Dienstes SpamCop außer Gefecht gesetzt.
Das Ausmaß des Spam-Angriffs ist größer als angenommen: Die Gauner besaßen gültige GMX-Zugangsdaten von über 300.000 Nutzern. Hochgerechnet auf alle Mailprovider könnten die Betrüger im Besitz von rund 5 Millionen Passwörtern sein.
Hacker haben anscheinend einen Weg gefunden, den Brute-Force-Schutz von GMX zu umgehen: Accounts mit schwachen Passwörtern werden derzeit massenhaft zum Spam-Versand genutzt.
Seit einigen Wochen verbreiten unbekannte Täter über bei Yahoo offenbar automatisiert angelegte Accounts enorme Mengen unerwünschter E-Mails. Die jüngste Spam-Welle nährt den Verdacht, dass ein Android-Botnetz die Yahoo-Konten fernsteuert.
Die russische Software namens "Find and Call" soll auch das Adressbuch von iOS-Nutzern unerlaubt ausgelesen haben.
Der Verband der Internetwirtschaft eco will Druck auf E-Mail-Massenversender ausüben, weniger Spam zu verbreiten. Die Werbedienstleister sollen den Ruf Ihrer Kunden prüfen, bevor deren Adressensammlungen zum Einsatz kommen.
US-Forscher haben eine Software entwickelt, die helfen soll, falschen Nutzerbewertungen auf die Schliche zu kommen.
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