Der Bundesnachrichtendienst soll mit dem Aufbau eines Zentrums zur Abwehr von Hackerangriffen begonnen haben. Dort sollen bis zu 130 Mitarbeiter arbeiten. Geeignete zu finden, ist jedoch kostspielig, will der Spiegel erfahren haben.
Internetspionage gibt es schon lange, neu sei hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annehme. Die Menschen sollten nicht darauf hereinfallen, fordert der IT-Security-Veteran.
Cyberspionage gibt es schon lange. Neu ist hingegen die Bedrohungsrhetorik, die inzwischen schrille und nationalistische Töne annimmt. Wir sollten nicht darauf reinfallen, meint Bruce Schneier.
Die USA haben China mehrfach massive Cyberspionage vorgeworfen, was China stets zurückwies und mit Gegenvorwürfen konterte. Nun scheinen die Streitparteien aber zu Gesprächen bereit.
Australische Medien berichten von Hackerangriffen auf die Zentralbank des Landes und sprechen dabei von Spuren nach China und kompromittierten Informationen. Die Zentralbank bestätigt, dass es Cyberattacken gab, sonst nichts.
Nachdem Stimmen aus den USA mehrfach China der Cyberspionage beschuldigten, kontert das chinesische Verteidigungsministerium mit Zahlen. Eine Sicherheitsorganisation will mitreden, erbringt aber keine Beweise.
Die sich überschlagenden Notfall-Patches und Einbrüche verstellen ein wenig den Blick auf das große Ganze: Durch gezielte Angriffe werden derzeit reihenweise Firmen ausspioniert -- und zwar ziemlich egal ob deren Mitarbeiter Windows oder Macs benutzen.
Die Sicherheitsfirma Mandiant belegt auffällige Übereinstimmungen zwischen der populärsten chinesischen Hackergruppe und Einheiten des chinesischen Militärs.
Ein neues Dossier der US-amerikanischen Geheimdienste berichtet über anhaltende Hackerangriffe aus China, Russland, Israel und Frankreich. Die USA arbeite an Reaktionen.
Bürgerrechtsorganisationen haben den Verdacht geäußert, dass die Unternehmen Trovicor und Gamma International bei Geschäften mit bahrainischen Behörden gegen Richtlinien der OECD verstoßen haben.
Mit der Washington Post meldet ein weiteres renommiertes US-Medium einen Hacker-Angriff auf seine interne IT. Man sei jedoch zuversichtlich, dass man bei der Untersuchung der Attacke nicht mit der NSA kooperiert habe.
In dem Bericht zum Hack durch chinesische Angreifer kommt Symantec nicht gut weg; das Unternehmen wehrt sich nun. – Auch das "Wall Street Journal" meldet, es werde regelmäßig aus China angegriffen.
So ausgeklügelt die Spionageaktion auch war – "Flame" bleibt in Augen Kasperskys die Königinmutter der Spionagetrojaner.
Mehr als 100.000 teils vertrauliche Dokumente sollen vier Ex-Mitarbeiter von AMD entwendet haben. Der Clou: Die arbeiten nun allesamt bei Nvidia.
Experten der Kaspersky Labs haben eine im groß angelegte Cyberspionage-Kampagne entdeckt. Darüber konnten sich Unbekannte vertrauliche geopolitische Informationen von zahlreichen öffentlichen Einrichtungen weltweit verschaffen.
Hersteller von Spionage-Software unterhalten Briefkastenfirmen in Ländern wie den Britischen Jungferninseln. Über diese Firmen werden Geschäfte mit den Regimes abgewickelt, die ihre Bevölkerung ausschnüffeln.
Der US-Senat hat einen Entwurf für den "Whistleblower Protection Enhancement Act" mit Änderungen des Repräsentantenhauses verabschiedet. Die gesetzlichen Schutzbestimmungen gelten nicht für Mitarbeiter von Geheimdiensten.
Angreifer verschafften sich 2009 Zugang zu Coca-Colas Firmennetz und gingen dort mindestens einen Monat ein und aus. Daten über einen Milliarden-Deal wurden gestohlen, der kurze Zeit später platzte. Bloomberg zitiert nun aus einem internen Bericht.
Das Unternehmen versucht verstärkt, Löcher in der Konzernzentrale zu stopfen – doch die meisten Leaks kommen mittlerweile aus China.
Weniger weit verbreitet, dafür äußerst präzise und auf wenige wichtige Ziele ausgerichtet: so analysiert Kaspersky Flames kleinen Bruder. Der Trojaner arbeitet gerne mit Befehlen wie "Elvis", "Barbara" oder "Tiffany".
Kanadas Regierung plant offenbar, Huawei wegen Sicherheitsbedenken aus einem milliardenschweren Bieterverfahren um ein nationales TK-Netz auszuschließen. Dagegen will die EU vorerst kein Verfahren wegen Dumpings gegen Huawei und ZTE eröffnen.
Nach fast einjähriger Untersuchung warnt der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses vor den zwei chinesischen Unternehmen. Sie seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA.
Über mehrere Wochen hat ein Informatiker des Schweizer Nachrichtendienstes geheime Daten abgezogen. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass der mutmaßliche Dieb die Daten nicht weitergegeben hat.
Vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhaus haben Führungskräfte von Huawei und ZTE den Verdacht auf Spionagebemühungen zurückgewiesen. Sie versicherten auch, es gebe keine Einflussnahme von Chinas Regierung.
Die Schnüffelsoftware Crisis infiziert nicht nur Windows und Mac OS X, sondern versucht sich auch in virtuellen Maschinen niederzulassen. Darüber hinaus kann sie Module auf Windows-Mobile-Geräten installieren.
Security-Spezialisten entdeckten in mehreren Ländern Server, die auf Verbindungsanfragen mit einem Spruch antworteten, der zuvor bei der Analyse von Spionage-Software aufgefallen war.
Sicherheitsexperten analysierten einen Trojaner, der gezielt an politische Aktivisten in Bahrain geschickt wurde. Es handelt sich dabei wohl um ein Exemplar von FinFisher, einem kommerziellen Spionage-Tool der Firma Gamma International.
Das Antivirenhersteller Eset hat einen Spionagetrojaner entdeckt, der zehntausende technische Zeichnungen abgegriffen und an eine chinesische Mailadresse geschickt hat.
Ebenso wie Stuxnet soll der Super-Spion Flame eine Gemeinschaftsarbeit der zwei Staaten sein. Er sei als Waffe in einer ersten längerfristigen Cyber-Sabotage-Kampagne gegen einen Gegner der USA eingesetzt worden, berichtet die "Washington Post".
Mikko Hypponen, Chief Research Officer von F-Secure, räumt ein, dass Antivirenprogramme nicht gegen Malware schützen können, die von Staaten spezifisch entwickelt wird und speziell darauf ausgelegt ist, deren Schutzfunktionen zu umgehen.
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