Am ersten Streik bei Amazon in Deutschland überhaupt haben weniger Angestellte teilgenommen, als die Gewerkschaft behauptet, ist sich zumindest Amazon selbst sicher. Den Protest für einen neuen Tarifvertrag will Verdi fortführen.
Der Konflikt bei Amazon eskaliert: An zwei deutschen Standorten streikten Hunderte Beschäftigte den ganzen Tag. Verdi glaubt, den Internet-Versandriesen empfindlich treffen zu können. Amazon betont: Die Kunden werden rechtzeitig beliefert.
Die Gewerkschaft Verdi macht ernst. Am Dienstag streiken erstmals Beschäftigte beim Internet-Versandhändler Amazon. Das Unternehmen versichert, dass die Kunden die Folgen nicht zu spüren bekommen. Verdi sieht das anders.
Zum Verkaufsstart des iPhone 5 hat eine französische Gewerkschaft die Apple-Store-Mitarbeiter im Land zu Arbeitskampfmaßnahmen aufgefordert.
Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom nehmen kein Ende: Seit Wochenbeginn häben 27.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Kommenden Dienstag beginnt die Schlichtung unter Hamburgs Altbürgermeister Voscherau.
Zwischen Gewerkscaft und Arbeitgeber ist keine Einigung in Sicht. Nun soll ein Schlichter für die rund 17.000 Beschäftigten der Telekom-Zentrale eine Lösung finden. Bundesweit gehen die Warnstreiks weiter.
Verdi: Warnstreiks bei der Telekom könnten in der kommenden Woche für Kunden spürbar werden.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bezeichnete das Tarifangebot der Telekom-Tochter als eine "Zumutung". Nun sind die rund 3000 Beschäftigten in Bremen, Hannover und Wolfsburg zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Das Verhalten der amerikanischen Firma gegenüber den EDS-Mitarbeitern könne negative Auswirkungen auf die Marktposition von HP haben, meinte Hessens Minister für Bundesangelegenheiten.
Heute wollen die Streikenden den Betriebsräten bei Opel einen Brief an die Geschäftsleitung überreichen und damit um ihre Unterstützung bitten.
Seit gestern wird das zum Verkauf stehende Altis-Werk im französischen Corbeil-Essonnes bestreikt. Dort sollen 400 Arbeitsplätze abgebaut werden.
Die Gewerkschaften hatten gehofft, dass die Gespräche mit HP zur Lösung des Konflikts um die EDS-Arbeitsplätze führen könnten, der nun in die dritte Streikwoche geht.
Hauptziel des Streiks bei dem IT-Dienstleister ist ein Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung. Der EDS-Mutterkonzern HP verhandelt mittlerweile mit der Gewerkschaft.
Mitarbeiter des IT-Dienstleisters sind heute in in einen unbefristeten Streik getreten. Sie wollen einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung erreichen.
Nachdem sich laut IG Metall 91,9 Prozent der befragten Gewerkschaftsmitglieder bei EDS Operations Services für einen Streik ausgesprochen haben, soll dieser am 4. Juni beginnen. Gefordert wird unter anderem ein Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung.
Gewerkschaften wollen unbefristeten Arbeitskampf zur Sicherung von Arbeitsplätzen beginnen.
Hewlett-Packard hatte nach der EDS-Übernahme im vergangenen Jahr angekündigt, im Zuge eines weltweiten Restrukturierungsprogramms in Deutschland Jobs zu streichen.
Rund 1000 Beschäftigte des IT-Dienstleisters EDS demonstrierten vor den Toren der CeBIT und auf dem Messegelände gegen die Sparpläne des neuen Eigentümers HP. Jede vierte der 4200 deutschen Stellen soll gestrichen werden.
Bestreikt werden sollen Call Center im Kundenservice und wichtige Betriebe der Netzproduktion.
Einem Zeitungsbericht zufolge wollen die Angestellten des insolventen Halbleiter-Herstellers Qimonda am Mittwoch mit einer Demonstration auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen.
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