Der Holtzbrinck-Verlag beendet das Missverständnis StudiVZ und verkauft seine VZ-Netzwerke an eine Investmentgesellschaft, die auch hinter einem anderen großen Social Network stecken soll.
Die VZ-Netzwerke setzen auf eine Neuausrichtung ihrer sozialen Plattformen. SchülerVZ soll nun zu einem "edukativen Angebot" werden. Die Zukunft der Schwester-Plattformen StudiVZ und MeinVZ dagegen bleibt ungewiss
Ein Redesign, neue Funktionen, eine flexiblere technische Plattform, ein offeneres Ohr für die Wünsche der Mitglieder und mehr Mut zu Experimenten: Damit wollen die VZ-Netzwerke ihren zuletzt dramatischen Mitgliederschwund stoppen.
In Kiel fanden sich Interessierte am Thema Datenschutz zur alljährlichen ULD-Sommerakademie zusammen. Googles Chefdatenschützer lauschte amüsiert einer langen Podiumsdiskussion und bezeichnete das hiesige Dogma als "privacy by prohibition".
Nach nur einem halben Jahr wechselt Holtzbrinck das Führungspersonal seiner Digital-Sparte. Der neue Chef prüft dabei "alle Optionen" und schließt auch einen Verkauf der VZ-Netzwerke nicht aus.
Ab sofort können Mitglieder von studiVZ und meinVZ Freunden ihren Aufenthaltsort kundtun, für schülerVZ soll die Funktion später bereitgestellt werden.
Viele Nutzer laden mittlerweile komplette Fotosammlungen bei Facebook & Co. hoch. Das Problem: Einmal online, lassen sie sich nur noch schwer löschen.
Internetprofile in sozialen Netzwerken wie Facebook und StudiVZ sagen entgegen gängiger Meinung die Wahrheit über ihre Besitzer. Zu diesem Ergebnis kommt die Persönlichkeitspsychologin Juliane Stopfer.
Die Bürgerrechtsplattform netzpolitik.org berichtet, dass ihr ein aktueller Datensatz von rund 1,6 Millionen aktiven Schüler von einem Informanten zugespielt wurde.
Soziale Netze wie Facebook, Twitter und Co. sind Nachrichtendienst, Kontaktbörse, Teamwork-Plattform, Spielplatz und vieles mehr. Hunderte Millionen Menschen sind täglich darin unterwegs. Eine Entwicklung, die sogar für Google bedrohlich wird.
Auf dem Webciety-Podium der CeBIT wetterte der neue Chef der VZ-Gruppe gegen den Konkurrenten Facebook, der als "knallharter Konzern" im "brutalen Verteilungskampf um die Werbegelder" mitmische.
Markus Berger-de Leon geht nach einem Jahr bei StudiVZ zurück zu Abacho. Für ihn übernimmt sein Vorgänger Clemens Riedl erneut den Vorsitz der Geschäftsführung. Facebook vermeldet unterdessen pünktlich zum 6. Geburtstag, dass bei den Nutzerzahlen die 400-Millionen-Marke geknackt worden sei.
Die VZ-Netzwerke haben nach einer Überprüfung ein Sicherheitssiegel des TÜV Süd erhalten und wollen sich nun im Jahresrhythmus testen lassen. Geprüft haben die Tester unter anderem im Hinblick auf Datenschutz.
Die VZ-Netzwerke geben die OpenSocial-Schnittstelle für Anwendungen frei und nehmen dabei besonders viel Rücksicht auf die Benutzerdaten.
Beide Social-Networks richten Programmierschnittstellen für die Entwicklung von Erweiterungen oder neuen Anwendungen ein.
Nach dem Selbstmord eines 20-jährigen Verdächtigen in der Untersuchungshaft weist dessen Anwalt den Vorwurf des Erpressungsversuchs zurück: Es gebe Hinweise darauf, dass SchülerVZ von sich aus eine Zahlung angeboten habe.
Nach Informationen der dpa hat der 20-Jährige, dem die Staatsanwaltschaft Erpressung der SchülerVZ-Betreiber vorwirft, sich in der Untersuchungshaft in Berlin das Leben genommen.
Offenbar sind mehrere Datensätze mit Nutzerdaten des Schüler-Netzwerks im Umlauf. Unterdessen gibt es in Programmierjobbörsen diverse Ausschreibungen für die Entwicklung von Sammelprogrammen, wie sie auch zum Abgriff der Community-Daten genutzt wurden.
Im Zusammenhang mit dem Abgriff der Daten von möglicherweise Millionen Nutzern des sozialen Netzwerks hat die Berliner Polizei am Sonntag einen Tatverdächtigen festgenommen.
Der Bürgerrechtsplattform Netzpolitik.org sind über 1 Million Sätze mit Profildaten von jugendlichen SchülerVZ-Mitgliedern zugegangen.
StudiVZ, dem vorgeworfen worden war, Facebook nachgeahmt zu haben, darf sein Angebot in der bisherigen Form weiterbetreiben. Außerdem zahlt das Social Network an Facebook einen Geldbetrag in nicht genannter Höhe.
Das "Manifest" über die Hoheit der Nutzer über ihre Daten sei "inhaltlich keine neue Forderung", räumte der Chef des Social Networks ein. "Aber wir haben gesehen, dass die Dinge, die wir für einen Industriestandard halten, nicht selbstverständlich sind."
Von einem "Internet-Wahlkampf" à la Barack Obama sind deutsche Politiker noch weit entfernt, da feiert man auch gerne bescheidene Erfolge: Etwa 50.000 Anhänger für sein StudiVZ-Profil, wie sie die Bundeskanzlerin nun erreicht hat.
Das Online-Netzwerk Facebook will nach dem Scheitern der Plagiatsklage gegen den deutschen Konkurrenten StudiVZ in Berufung gehen.
Das Landgericht Köln konnte keinen unlauteren Wettbewerbsverstoß erkennen und wies eine Unterlassungsklage des amerikanischen Social Networks gegen den deutschen Konkurrenten ab.
Bei einem gemeinsam durchgeführten "Studenten-Pisa-Test" von Spiegel und StudiVZ war Faktenwissen aus Politik, Geschichte, Wirtschaft, Naturwissenschaften und Kultur gefragt. Die Ergebnisse "überraschen", so das Nachrichtenmagazin.
Millionen Menschen veröffentlichen in sozialen Netzwerken im Internet private Daten und Fotos. Die meisten vergessen, dass hinter Communitys Unternehmen stehen, die in erster Linie an Profit interessiert sind.
Die Betreiber des Social Networks StudiVZ haben ohne Vorwarnung das Profil der "Piratenpartei Deutschland" entfernt.
Vor der Wettbewerbskammer des Landgerichts Köln fand heute eine erste mündliche Verhandlung statt, in der Vorwürfe bekräftigt wurden, StudiVZ habe Aussehen, Funktionsmerkmale sowie Dienste und damit das geistige Eigentum von Facebook kopiert.
In den Social Networks StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ tummeln sich nach Angaben der Betreiber 10,4 Millionen Wahlberechtigte. Politiker der fünf im Bundestag vertretenen Parteien können nun mit diesen direkt in Kontakt treten.
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