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Die britische Regierung hat die Einführung des umstrittenen Warnheinweismodells bei Urheberrechtsverletzungen auf die zweite Jahreshälfte 2015 verschoben – vor der Wahl wird es mit der Umsetzung also nichts mehr.
Für Frankreichs Anti-Piraterie-Behörde Hadopi ist wohl das Ende gekommen: Frankreichs Digitalministerin Fleur Pellerin bekräftigte laut Berichten die Abwicklung der Einrichtung. Auch die Politik der Netzsperren für Copyright-Sünder scheint passé.
Legal oder nicht ist im Internet nicht immer leicht zu unterscheiden. Und obwohl das Unrechtsbewusstsein weiter steigt, halten die Rechteinhaber an ihren alten Forderungen nach härteren Sanktionsmöglichkeiten gegen Urheberrechtsverletzer fest.
Die koreanische Menschenrechtskommission hat eine Überprüfung des nationalen "Three Strikes"-Gesetzes gefordert. Bürgerrechtler unterstützen einen parlamentarischen Vorstoß, der das Normenwerk kippen will.
Die Bilanz der französischen Hadopi-Behörde – Vorreiter des von der Rechtelobby geforderten Warnhinweismodells – auf der OSZE-Konferenz in Wien fällt ernüchternd aus.
Die Gewerkschaft unabhängiger Musikproduzenten Frankreichs (UPFI) fordert die Einführung einer Strafzettel-ähnlichen Geldstrafe von 140 Euro für Verstöße gegen das Urheberrecht.
"Netzpolitik ist Zukunftpolitik", meinen die hessischen Grünen. Sie haben nun ihre Standpunkte zu Regulierung, Open Government und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Internet präsentiert.
US-amerikanische Provider bereiten ein mehrstufiges Warnhinweissystem bei Urheberrechtsverletzungen im Internet vor. Ein Dokument zeigt, wie das bei Verizon aussieht.
In Frankreich veröffentlichte die Kommission unter der Leitung von Pierre Lescure einen Zwischenbericht zur Evaluierung der französischen Urheberrechtsbehörde Hadopi und ihres umstrittenen Maßnahmenkatalogs zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen.
Das in den USA geplante mehrstufige Warnhinweissystem bei Urheberrechtsverletzungen im Internet wird erst Anfang 2013 eingesetzt werden können.
Nach 4 Jahren Vorbereitung soll das "Six Strikes"-Verfahren zur Bekämpfung von Copyright-Verletzungen in den kommenden Wochen von großen US-Providern implementiert werden. Eine unabhängige Überprüfung von Anschuldigungen kostet 35 US-Dollar.
Rund zwei Jahre nach Gründung der umstrittenen Copyright-Behörde Hadopi ist in Frankreich erstmals ein Copyright-Sünder zu einer Geldstrafe verurteilt worden. 150 Euro muss der Verurteilte berappen.
Die französische Behörde zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen überlegt offenbar eine Abkehr vom Three-Strikes-Verfahren. Frankreichs neue Regierung hatte sich kritisch zur Arbeit der Hadopi geäußert und Budgetkürzungen angekündigt..
Im Streit um ein Warnhinweismodell bei Urheberrechtsverletzungen wird der Ton schärfer. Vertreter der Inhalteanbieter werfen der Bundesjustizministerin "reinen Populismus" vor.
Vertreter von Film-, Musik- und Buchbranche fordern ein Warnhinweismodell bei Urheberrechtsverletzungen und führen eine neue Studie ins Feld. Der Bundesjustizministerin werfen sie Blockadehaltung vor. Die bleibt bei ihrer Linie.
Der irische Datenschutzbeauftragte hat im Streit um das "freiwillige" Warnhinweis-System des Providers Eircom den Supreme Court des Landes angerufen. Dieser soll den Fall auch dem Europäischen Gerichtshof vorlegen.
Frankreichs neue Kulturministerin Aurélie Filippetti stellt die umstrittene Hadopi-Behörde und das zugehörige Gesetz wie versprochen auf den Prüfstand. Zunächst müssen die Piratenjäger mit weniger Geld auskommen.
Eigentlich sollten Tauschbörsennutzer in den USA von Mitte Juli an bei rechtswidrigen Tätigkeiten von Internetprovidern über ihre Vergehen aufgeklärt werden. Doch das Verfahren zu implementieren dauert noch an.
Die Umsetzung des Gesetzes, das unter anderem Internetsperren gegen Urheberrechtsverletzungen im Netz vorsieht. verzögert sich weiter – obwohl eine Klage der Providerbranche scheiterte.
Die Copyright- und Verbraucherschutzexpertin Jill Lesser soll der Einrichtung vorstehen, die sich ab Juli um die Verwarnung von Urheberrechtsverletzern kümmern soll.
Irlands größter Internetprovider Eircom kann seine Schulden offenbar nicht mehr bedienen. Das Unternehmen zählt zu den wenigen Anbietern in Europa mit "Three Strikes"-Netzsperren.
Die EU-Kommission hat einen ersten Fahrplan zur Novellierung der umstrittenen Richtlinie zur Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern veröffentlicht, wonach sie etwa Provider stärker in die Pflicht nehmen will.
Der Online-Musikkauf boomt und überflügelt mancherorts sogar den klassischen CD-Verkauf. Und so beginnt die Musikindustrie auf ihrer weltgrößten Messe, das Internet zu lieben, statt es nur als Piratenpfuhl zu verdammen.
Fünf große Plattenlabels begründen eine Zivilklage gegen den irischen Staat damit, dass die Regierung EU-Vorgaben zum Urheberrechtsschutz nicht umsetze und keine Netzsperren ermögliche.
Musikindustrie und Politik wiederholen die bekannten Plädoyers für ein härteres Vorgehen gegen "Raubkopierer". In das Mantra mischen sich allerdings auch leisere Töne.
Viele Beobachter werten den Beschluss des Europäischen Gerichtshofs gegen ein zentrales Sperrsystem als Meilenstein für ein offenes und neutrales Internet. Ein Kölner Rechtsprofessor sieht die Provider dagegen in der Pflicht.
Auf einer neuen Website wollen Bürgerrechtler Gesetzesvorhaben dokumentieren, bei denen Internet Service Provider und andere Intermediäre beim Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen helfen sollen.
22 Millionen Hinweise von Rechteinhabern, 650.000 erste und 44.000 zweite Warnungen wegen mutmaßlichen Urheberrechtsverstößen: Das ist die erste Bilanz der umstrittenen französischen Hadopi-Behörde. Für 60 Internetnutzer wird es jetzt ernst.
Siegfried Kauder, Vorsitzender des Rechtsausschusses des Bundestags, will in Kürze einen Gesetzentwurf für ein System der abgestuften Erwiderung auf Urheberrechtsverstöße gemäß dem "Three Strikes"-Modell" vorlegen.
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