In dem Rechtsstreit zwischen Netzverwaltung, xxx-Domainbetreiber und der Pornobranche haben die Beklagten ICANN und ICM die Abweisung der Klage beantragt.
Die Pornokonzerne Manwin und Digital Playground werfen dem .xxx-Betreiber ICM und der Internetverwaltung ICANN vor, bei der Vergabe der neuen Rotlicht-Domain den Wettbewerb zu behindern.
Bei der Zulassung neuer Top Level Domains will die zuständige ICANN auf ein "quietschsauberes" Verfahren achten. Dazu sollen neue Regeln zur Vermeidung von Interessenskonflikten aufgestellt und alte ergänzt werden.
Das Unternehmen hatte bei der ICANN das Recht beantragt, missbräuchlich genutzte Domains auf dem kurzen Dienstweg vom Netz zu nehmen. In anderen Ländern wird dies bereits praktiziert.
Bis Ende November soll eine Jury den besten Bieter wählen, dem die Stadt Wien dann einen "Gestattungsvertrag" und ihre Unterstützung für die Beantragung der Top Level Domain bei der ICANN anbieten möchte.
Zum Auftakt des Internet Governance Forums (IGF) in Nairobi erneuerte EU-Kommissarin Neelie Kroes am Dienstag ihre Forderung an die Netzverwaltung, besser mit den Regierungen zusammen zu arbeiten.
Lucas Josten von der EU-Kommission hat der Internetverwaltung vorgeworfen, den Wünschen des Regierungsbeirats nicht nachzukommen. Auch die deutsche Regierung sieht Nachbesserungsbedarf.
Die US-Behörde NTIA will neue generische TLDs vor der Eintragung noch einmal überprüfen. Kritiker warnen, die geplante Klausel im IANA-Vertrag sei ein Versuch, eine "Hintertür für die Kontrolle" der DNS-Politik zu schaffen.
Die Vizepräsidentin der EU-Kommission reagierte recht verschnupft auf den Beschluss der ICANN zur Erweiterung des Internet-Namensraums. Einige Probleme, etwa bei den Registrarfunktionen und bei Markenrechte, seien immer noch ungelöst.
Nachdem die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) die Einführung neuer Top Level Domains beschlossen hat, können Startups wie dotBERLIN aufatmen. Aus Deutschland soll es rund 15 Bewerber für eine neue TLD geben.
Die Internet-Verwaltung verabschiedete das Bewerbungsverfahren für neue Top Level Domains. Damit wird reguläres Verfahren für die fortgesetzte Beantragung neuer Adresszonen mit nahezu beliebigen Endungen wie .music, .berlin oder .eco etabliert.
Knapp ein Jahr nach ihrem internationalen Start feiert sich die kolumbianische Länderadresszone .co als eine der am schnellsten wachsenden Top Level Domains weltweit.
Im Streit um Einspruchsregeln und Markenschutz bei neuen Top-Level-Domains haben sich Regierungsbeirat und Vorstand der Netzverwaltung ICANN angenähert. Ganz zufrieden sind die Regierungen allerdings noch nicht.
Die Weltorganisation für Geistiges Eigentum hält den von der Netzverwaltung vorgesehenen Markenschutz bei neuen Top-Level-Domains für nicht ausreichend. Die ICANN will dagegen nicht mehr Rechte schützen als die Markeninhaber tatsächlich besitzen.
Nicht nur in den USA gibt es offenbar weiter Bedenken gegen die von der Netzverwaltung ICANN geplanten neuen Top-Level-Domains. Die für Juni angekündigte Verabschiedung der Bewerberrichtlinien droht zu platzen.
Die Top Level Domain gibt es nun seit fünf Jahren. In der Zeit wurden 3,3 Millionen .eu-Webadressen registriert.
Gegen zahlreiche Widerstände beschließt die Internet-Verwaltung ICANN die Einführung der Toplevel Domain .xxx für pornographische Inhalte.
Das von den USA ins Spiel gebrachte Vetorecht der Regierungen gegen unerwünschte Top Level Domains stößt auch im Regierungsbeirat der ICANN nicht auf ungeteilte Zustimmung.
Die Musikindustrie will, dass die zukünftige Registry für die Top Level Domain .music als eine Art Urheber- und Markenrechtspolizei agiert.
Die Nachfrage nach Domainnamen für die in russischer Landessprache verfügbare Domain .рф übertrifft derzeit alle Vorhersagen. Am Ende des ersten generellen Registrierungstages lagen bereits 460.000 Anträge vor.
Eine Arbeitsgruppe der Internet-Verwaltung empfiehlt, kein Veto gegen neue TLDs allein auf der Basis nationaler Gesetze zuzulassen. Maßgeblich für Widerspruchsverfahren sollen vielmehr Verstöße gegen internationale Konventionen werden.
Die ICANN hat einen neuen Vertrag mit dem Bewerber ICM fürs Hosting der .xxx-TLD online gestellt und bittet um Kommentierung.
Die ersten von der ICANN im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachten Top-Level-Domains mit nicht-lateinischen Zeichen sind im Einsatz: auf Arabisch.
Cybersquatting, Marken- und Namensrechtverletzungen bedeuten für die Word Intellectual Property Organisation nicht enden wollende Arbeit bei der Schlichtung von Streitigkeiten um Domain-Registrierungen.
Auf dem 37. Treffen der ICANN in Nairobi haben sich auch Vertreter aus Deutschland gegen das vom hauptamtlichen Büro der ICANN vorgelegte Konzept verpflichtender Voranmeldungen für neue Top Level Domains ausgesprochen.
Weil vier der sechs Name Server außerhalb des Landes angesiedelt sind, ist ein eingeschränkter Betrieb von Haitis Top Level Domain sichergestellt.
Noch gibt es die neuen Top-Level-Domains nicht. Doch das Interesse ist groß, schon vor der Einführung bringen sich auch internationale Interessenten um regionale deutsche Domains in Stellung: Die Bewerber dotBayern und nun auch dot.BERLIN haben Konkurrenz.
"Rechtliche Klärung wegen xxx.co.de": Ein Anschreiben mit der Aufforderung, eine Subdomain unter co.de zu mieten oder bei Markennachweis sperren zu lassen, schreckte dieser Tage viele Inhaber von .de-Domains auf.
Das Interesse an neuen Top Level Domains wie .berlin, .bayern, .hotel oder .köln ist in Deutschland so groß wie in keinem anderen Land der EU.
Die Internet-Verwaltung ICANN hat das System online gestellt, in dem sich Top-Level-Domains registrieren lassen, die auch für die TLD-Bezeichnung selbst und nicht nur auf der Ebene der Second Level Domains nicht-lateinische Schriftzeichen enthalten.