Die staatliche Spionage-Software zum Abgreifen von Kommunikation via Computer hat im Herbst für viel Wirbel gesorgt. Datenschützer Schaar hat die umstrittenen Trojaner geprüft und sieht einige Bedenken bestätigt.
Ein automatischer Dienst analysiert jede App im Android Market und entfernt sie bei Verdacht. Das soll bereits zu einer Abnahme der Malware geführt haben.
Als Lockvogel diente eine gut gemachte Einladung zu einer renommierten Konferenz. Sie schmuggelte dann Spionage-Software auf die Rechner der Firmenangehörigen.
Ende vergangener Woche warnte Symantec vor 13 Android-Apps, die angeblich mit einem Trojaner infiziert seien. Schützen will das Unternehmen seine Kunden jedoch nicht vor dieser Bedrohung.
Ein Anbieter von Sicherheitssoftware warnt vor 13 Android-Apps, die mit einem Trojaner infiziert sind. Dieser greift Daten von Smartphone und Tablets ab und verändert die Browser-Homepage.
Das Land Berlin will der Polizei mithilfe eines Trojaners die Überwachung von Computern Verdächtiger ermöglichen. 280.000 Euro erhält die Firma Syborg für die Programmierung. Der Auftrag ist bereits erteilt.
Das Microsoft Malware Protection Center hat einen Trojaner-Downloader entdeckt, der den Schadcode lediglich in den Arbeitsspeicher lädt und ausführt. Dadurch ist er schwer zu entdecken.
Sicherheitsexperten haben einen Schädling entdeckt, der vermeintlich das Facebook-Konto sperrt. Wer seinen Account wieder nutzen will, soll 20 Euro zahlen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft das "gezielte Hacking von Webservern" als gefährlichste Form von Cyberangriffen ein. Ziele sind Datenbanken und Internet-Nutzer.
Für die neue Einheit, die ein eigenes Programm zur sogenannten "Quellen-Telekommunikationsüberwachung" entwickeln soll, sind 30 Stellen vorgesehen.
Ein US-Sicherheitsunternehmen berichtet von einem Angriff, der sich gegen Smartcards richte. Ursächlich sei eine Zero-Day-Lücke in Adobes PDF-Reader, betroffen seien unter anderem das Verteidigungs- und das Heimatschutzministerium.
Das BSI stellt gemeinsam mit der Deutschen Telekom und dem Bundeskriminalamt eine Testseite bereit, die den Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" aufdecken soll.
Der Chaos Computer Club hat nicht die Absicht, Kriterien für einen verfassungsgemäßen Einsatz einer Software zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung aufzuzeigen.
Mit dem Wiki "Bugged Planet" will der Chaos Computer Club Licht in die Verflechtungen der Industrie bringen, die Überwachungssoftware vertreibt.
Es sei an der Zeit, den "cyber-industriellen Komplex" mit den eigenen Waffen zu schlagen und Exporteure von Überwachungstechnik stärker zu exponieren, erklärte der Medienforscher Evgeny Morozov zum Start des 28. Chaos Communication Congress.
Eine modifizierte Android-App versendet heimlich SMS, um an die Revolution in Tunesien zu erinnern. Die App installiert einen Dienst, der Links an alle Kontakte schickt.
Kriminelle betreiben einen immer höheren Aufwand bei der lokalen Anpassung ihrer Schadsoftware, die eine behördlich veranlasste Sperre des Rechners vorgaukelt. Zahlen sollten Opfer nie – es gibt andere Abhilfe.
Die Innenministerkonferenz hat sich auf die Einrichtung eines Kompetenzzentrums zur Bekämpfung der Internetkriminalität geeinigt. Es soll auch den Rahmen für eine Überwachungs-Software ausarbeiten.
Die Spionage-Software Carrier IQ ist in Deutschland auf mindestens zwei Geräte-Modellen installiert: Auf dem Samsung Galaxy Tab mit Android 2.2 und dem Huawei-Smartphone Ideos X3.
Die bisherigen Versionen des Staatstrojaners sollen erst einmal nicht mehr zum Einsatz kommen. Der CCC habe die Software nutzlos gemacht, klagt das BKA.
Derzeit kursieren erneut E-Mails, die einen iTunes-Geschenkgutschein versprechen, stattdessen aber Schadsoftware mit sich führen.
Bisher ist der Einsatz von Staatstrojanern in der Schweiz nicht geregelt. Nun hat der Bundesrat beschlossen, dass die Polizei in Strafverfahren solche Software einsetzen dürfen soll. Online-Durchsuchungen sollen aber nicht zulässig sein.
Der bayerische Innenminister habe ihn um eine Prüfung aller Fälle ersucht, in denen ein Trojaner auf den Rechner von Verdächtigen aufgespielt worden war, sagte Landesdatenschützer Thomas Petri.
Die Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass bisher zur Terrorabwehr siebenmal ein heimlicher Zugriff auf IT-Systeme gerichtlich angeordnet worden sei. Zur Quellen-TKÜ hätten Bundesbehörden in 34 Fällen Trojaner eingesetzt.
Die Schutz-Software zielt speziell auf unbekannte Schadprogramme und arbeitet ohne Signaturen oder heuristische Methoden.
Laut einem Bericht nutzt eine in Deutschland entwickelte "Fernüberwachungssoftware" gezielt eine Lücke im iTunes-Updates aus, um sich auf den Zielrechnern zu installieren. Das Programm wurde offenbar bereits ägyptischen Behörden zum Kauf angeboten.
Die zurückgezogene Google-Mail-App steht nun wieder im App Store bereit +++ Chinesische Umweltaktivisten sprechen mit Apple +++ Gute Zahlen für Mac und iPhone +++ Readability wieder kostenlos +++ DevilRobber tarnt sich
Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht München I geht nicht einer Anzeige der Piratenpartei Bayern nach. Diese wirft dem Innenminister und dem LKA-Präsidenten vor, gesetzwidrige Online-Durchsuchungen angeordnet zu haben.
Der parlamentarische Staatssekretär Ole Schröder hat weitere Einzelheiten über die "RFS User Group" bekannt gegeben, in der sich Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien über Überwachungssoftware austauschen.
Die SPD will eine Änderung der Strafprozessordnung vorschlagen, sodass der umstrittene Trojanereinsatz für die sogenannte Quellen-TKÜ unter engen Bedingungen erlaubt wird. Politiker anderer Oppositionsparteien sind kritisch.