Das neue Apple-Smartphone unterstützt auch das russische Satellitennavigationssystem +++ Was Siri (noch) nicht kann +++ Flash-Trojaner hebelt XProtect aus +++ Google Music Beta als iOS-App +++ Herstellungskosten des iPhone 4S
Ein TÜV für den Trojaner? Die Innenminister von Bund und Ländern wollen über strengere Kontrollen für staatliche Schnüffel-Software sprechen. Es könnte aber schon weit vor dem Einsatz zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein: bei der Auftragsvergabe.
Politiker fast aller Fraktionen sahen m Parlament das Vertrauen in den Staat durch Trojanereinsätze erschüttert - zumal den Ermittlern der Quellcode der eingesetzten Software bislang nicht vorliegt.
Staatssekretäre aus dem Innen- und dem Finanzministerium versicherten dem Bundestag, dass sich erfolgte Quellen-Telekommunikationsüberwachungen auf die laufende Kommunikation beschränkt hätten und so rechtsmäßig gewesen seien.
Virenanalysten von Kaspersky haben eine neue Version des Staatstrojaners von Digitask entdeckt, die auch 64-Bit-Windows unterstützt und deutlich mehr Programme überwacht.
In der Affäre um den Trojanereinsatz von Ermittlungsbehörden hat die Piratenpartei im Zusammenarbeit mit der Humanistischen Union Südbayern den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) angezeigt.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat den Chaos Computer Club für sein Verhalten bei der Aufdeckung des Staatstrojaners gelobt.
Zahlen des Nachrichtenmagazins Spiegel zufolge haben verschiedene Behörden in den vergangenen Jahren mehr als 50 mal auf Trojaner zur Bürgerausspähung zurückgegriffen. Die Bundesjustizministerin fordert eine Sonderkonferenz zum Thema.
Während der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion Hans-Peter Uhl in der Debatte um die aufgedeckte Spionagesoftware vor "Hysterie" warnt, verteidigt Innenminister Hans-Peter Friedrich den Trojaner-Einsatz und kritisiert den CCC scharf.
Microsofts "Tool zum Entfernen bösartiger Software" erkennt nun auch den Online-Banking-Trojaner SpyEye. Dieser Effekt dürfte jedoch nur kurz anhalten.
Während der niedersächsische Innenminister bekanntgab, das Bundesland habe bereits den Lieferanten für die staatliche Spionagesoftware ausgewechselt, geht die Debatte um juristische und politische Konsequenzen aus der Entdeckung der Staatstrojaner weiter.
Spätestens seit Montag schlagen alle Viren-Scanner Alarm, wenn man den vom CCC enttarnten Trojaner auf seinen Rechner laden will. Wer jedoch glaubt, er wäre damit geschützt, der irrt sich gewaltig; einige der Meldungen sind sogar richtige Dummies.
Der Zoll dementiert, den Staatstrojaner auf dem Laptop eines Verdächtigen installiert zu haben. Und das BKA hat nun doch Digitask-Software eingesetzt – aber nicht die aus den Ländern. Derweil gibt es weiter unter anderem offene Fragen über die Funktionen.
Da der enttarnte Überwachungs-Trojaner eine heftige Debatte um dessen rechtmäßigen Einsatz ausgelöst hat, soll der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri die Software überprüfen.
Die Programmierer des Staatstrojaners stehen schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Bürgerrechtler reiben sich am Produktportfolio, der CCC stellt die technische Qualität der Schnüffelsoftware in Frage. Die Firma weist Kritik an ihrer Arbeit zurück.
Die GdP meint, die Polizei wolle eigentlich nicht, dass der Staat mit Spähprogrammen auf den Computern der Bürger herumwühle, man brauche aber einen Rechtsrahmen. Verfassungsrechtler halten den Einsatz des Staatstrojaners für eindeutig illegal.
Nachdem Bayern die Verantwortung für den vom CCC enttarnten Trojaner übernommen hat stellt sich die Frage, welche Länder noch auf die umstrittene Methode setzen. So ist auch in Baden-Württemberg und Brandenburg der "Bayerntrojaner" kein Unbekannter.
Der rechtswidrige und schlampig programmierte Staatstrojaner, den der CCC analysierte, stammt unter anderem von staatlichen Stellen in Bayern beziehungsweise vom Zoll. Das teilte der Anwalt eines Betroffenen mit. Bayerns Innenminister bestätigte dies.
Die offensichtlich rechts- und grundgesetzwidrige Spionagesoftware, die der CCC als Staatstrojaner analysierte, stößt auf nahezu einhellige Empörung. Die CDU fordert vom CCC Aufklärung, ob es sich wirklich um staatliche Spionagesoftware handelt.
Politiker von der FDP, den Grünen und der Piratenpartei fordern eine Aufklärung und ein Einsatzverbot für den "Bundestrojaner" sowie personelle Konsequenzen beim BKA und setzen das CSU-geführte Bundesinnenministerium unter Druck.
Der Chaos Computer Club hat eine ihm zugespielte Version der staatlichen Software zur Quellen-TKÜ analysiert: Sie kann nicht nur zum Abhören, sondern auch zum Nachladen von Software genutzt werden und weist schwere Sicherheitsmängel auf.
Sicherheitsexperten haben einen Schädling entdeckt, der das mTAN-Verfahren aushebelt, indem er die bei der Bank hinterlegte Handynummer ändert. Anschließend kann der Kriminelle unbemerkt beliebige Transaktionen durchführen.
S02E04: Das TDL4-Rootkit ist derzeit wohl das technisch anspruchsvollste, was die Malware-Szene zu bieten hat. Unser Experte nimmt es trotzdem Stück für Stück auseinander.
Das vor allem bei Android-Geräten verbreitete Verfahren, Software via QR-Code zu installieren, nutzen Angreifer für die Installation eines Trojaners aus. Die Schadsoftware sendet SMS an einen Premium-Dienst.
Mit einem Notfall-Update reagierte Microsoft gestern auf einen fehlerhaften MSE- und Forefront-Patch, der Googles Chrome fälschlicherweise als Teil des Banking-Trojaners Zeus identifiziert und löscht.
Virus-Forschern ist eine Datei ins Netz gegangen, die für den Mac-Nutzer kaum von einem PDF zu unterscheiden ist, tatsächlich aber ein Trojaner ist.
S02E03: Der Online-Banking-Trojaner hat sich richtig tief im System eingenistet -- doch eine Speicheranalyse überführt ihn dennoch.
Die c't-Redaktion hat die Funktionsweise des aus mehr als 50.000 Zeilen bestehenden ZeuS-Codes analysiert und rät: Wer kostenlose Virenscanner verwendet, sollte zusätzlich eine Verhaltensüberwachung installieren.
Der angebliche Spionage-Angriff durch Profi-Hacker sei vielmehr das Werk von Stümpern gewesen und im Vergleich zu Schädlingen wie Stuxnet oder TDL4 keine echte Gefahr, erklärt der Chef des russischen AV-Herstellers
Der Schädling Badminer missbraucht die Rechenleistung moderner Grafikkarten für die Gewinnung von BitCoins. Gegenüber dem BitCoin-Mining per CPU ist dies bis zu 20 Mal schneller.
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