Antivirenexperte Mikko Hypponen ist auf einen Bot gestoßen, der mit der Rechenleistung des infizierten PCs die virtuellen Münzen BitCoins schöpft. Neue Aufträge nimmt der Bot über Twitter entgegen.
Kriminelle haben nach Symbian, Windows Mobile und BlackBerry nun auch die letzte populäre mobile, offene Plattform eingenommen, um das mTAN-Verfahren auszuhebeln.
Das bayrische Justizministerium gab fünf Einsätze der umstrittenen Spionagesoftware zu.
Die Bug-Sucher von Vupen bieten Strafverfolgern einen besonderen Service: Sie suchen gezielt nach Exploits in Software, mit deren Hilfe die Behörden Rechner angreifen können. Ob auch deutsche Strafverfolger zu den Abnehmern gehören, ist nicht bekannt.
Das Innenministerium hat es aus "Geheimhaltungsgründen" abgelehnt, eine parlamentarische Anfrage zu heimlichen Online-Durchsuchungen der in Düsseldorf festgenommenen Terrorverdächtigen zu beantworten.
Der mittlerweile 18-jährige Duisburger, der kommende Woche wegen Musikdiebstahls vor Gericht stehen soll, hat nach Angaben der Staatswanwaltschaft erneut Daten ausgespäht.
Eine Variante des Trojaners/Rootkits Alureon verbreitet sich im Netzwerk, indem sie über gefälschte DHCP-Antworten DNS-Anfragen auf einen Server lenkt, der unter der Kontrolle der Angreifer steht.
Schädlinge verschleiern ihren Dateinamen mit speziellen Unicode-Zeichen, die von rechts nach links dargestellt werden und damit die verräterische Dateikennung verbergen, um wie ein harmloses Dokument auszusehen.
Der auf Online-Banking spezialisierte Trojaner gehört zu den gefährlichsten Schädlingen. Jetzt ist sein vollständiger Sourcecode frei zugänglich im Internet aufgetaucht. Zuletzt wurden in Untergrundforen fünfstellige Summen für den Code verlangt.
Bislang galt Mac OS X als relativ sicher – vor allem, weil es kaum Schädlinge für diese Plattform gab. Nun sind ein Trojaner-Baukasten und ein Scareware-Virenscanner im Umlauf, die Mac-Anwendern professionell das Geld aus der Tasche ziehen sollen.
Der US-amerikanische Bundestrojaner wurde weitflächig und teils ohne klare Rechtsgrundlage verwendet. Das geht aus Dokumenten hervor, die die Eletronic Frontier Foundation ins Internet gestellt hat.
Geringerer Marktanteil bedeutet nicht gleich größeren Schutz: Der Trojaner-Baukasten SpyEye kann jetzt auch gezielt Chrome und Opera ausspionieren. Unterdessen versucht ZeuS seinen Opfern mit gefälschten Bannern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Immer öfter verlangen Schädlinge Lösegeld für die Wiederherstellung der Daten ihres Opfers. Ein aktuelles Exemplar verlangt eine Reaktivierung von Windows über eine teure Hotline-Nummer.
Nach Zeus setzt jetzt auch der Online-Banking-Trojaner SpyEye raffinierte Tricks ein, um Online-Banking mittels mTAN anzugreifen. Im Visier sind offenbar speziell deutsche Anwender.
Seit Mittwoch zieht eine Meldung immer größere Kreise, dass auf Samsung-Notebooks ab Werk ein Keylogger installiert wäre. Dahinter steckt ein Fehlalarm der zur Analyse eingesetzten Antiviren-Software.
Ein neuartigen Trojaner blendet einen angeblichen Hinweis des Bundeskriminalamts und der Bundespolizei ein, legt den befallenen Rechner lahm und fordert zur Zahlung von 100 Euro auf.
Apple erweiterte erneut die Schädlingsliste von Snow Leopard: Mac OS X 10.6.7 warnt beim Öffnen der Spyware "OSX.OpinionSpy".
In China kursiert eine trojanisierte Version des “Android Market Security Tool”. Die Malware versendet Nutzerdaten an einen Server und auf Befehl kostenpflichtige SMS.
Die Sicherheitsfirma Sophos berichtet über einen noch unfertigen Trojaner, der Mac OS X angreifen kann. Er entstand aus dem Windows-Schädling darkComet.
Eine neue Welle von Zeus-Trojanern hat es auf mTAN-Kunden abgesehen – und greifen dafür nach Symbian nun auch Windows Mobile an.
Felix von Leitner, Sprecher des Chaos Computer Clubs, wirft Apple im Interview Schwerfälligkeit und zu wenig Engagement im Sicherheitsbereich vor.
HBGary wollte dem FBI helfen, gegen Anonymous vorzugehen. Statt dessen wurden ihre Systeme gehackt und über 50.000 interne E-Mails veröffentlicht. Demnach arbeitete HBGary an einem Super-Rootkit und schlug vor, Druck auf Journalisten auszuüben.
Am stärksten betroffen unter den 27 EU-Mitgliedstaaten waren laut Eurostat 2010 Bulgarien, Malta und die Slowakei. Dagegen hatten Österreich, Irland, Finnland und Deutschland die wenigsten Probleme mit Schadsoftware.
Das Landgericht Landshut hat in einem Beschluss entschieden, dass das bayerische LKA monatelang den PC eines Beschuldigten ohne Rechtsgrundlage ausgeforscht hat.
Der Landtag in Mainz hat eine Novellierung des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes (POG) beschlossen, die Strafverfolgern die Befugnis zum verdeckten Zugriff auf IT-Systeme und zur Quellen-TKÜ gibt.
Vor 25 Jahren wurde der erste PC-Virus gefunden. Er infizierte MSDOS-Disketten -- angeblich um medizinische Software vor Urheberrechtsverletzungen zu schützen.
Die Autoren des Online-Banking-Trojaners Carberp rüsten in schneller Folge neue Funktionen nach. Er entfernt Konkurrenten, nutzt starke Verschlüsselung und läuft sogar mit den eingeschränkten Rechten eines Windows-7-Anwenders.
Eine Lücke bei der Anzeige von RTF-Dokumenten wird aktiv zur Verbreitung von Schadcode ausgenutzt. Es genügt, eine präparierte Mail mit Outlook zu öffnen.
Hacker haben in chinesische App-Kataloge einen Trojaner eingeschleust, der sich als Aufsatz auf gewöhnliche Apps verbreitet. Mit überzogenen Rechten sammelt er private Daten des Android-Nutzers und schickt sie an einen Server.
Mac OS X gilt traditionell als sicheres Betriebssystem – aber ist es das wirklich? Mac & i sprach mit dem Malware-Experten Andreas Marx über den Sinn und Unsinn von Antivirensoftware im Apple-Umfeld.
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