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Damit auch völligen Computer-Laien die Vernetzung moderner Unterhaltungselektronik gelingt, hat die Industrie den Protokollstandard Universal Plug and Play (UPnP) ins Leben gerufen. UPnP steuert beispielsweise Audio-Geräte, Drucker und Haussteuerungen unterschiedlicher Hersteller über ein Netzwerk.
Einige UPnP-Funktionen stehen jedoch in der Kritik: Ist das Protokoll auf DSL-Routern aktiv, können Programme wie Instant Messenger und Filesharing-Tools damit ohne weitere Sicherheitsabfrage Port-Weiterleitungen ins lokale Netz einrichten. Daher sollte es dort besser nicht laufen.
Der bekannte Hacker und Sicherheitsexperte sieht Probleme bei Industrieanlagen und anderen kritischen ans Netz angeschlossenen Geräten. Diese wurden durch großangelegte Scans offenbart.
Ein amerikanischer IT-Sicherheitsexperte hat in einem privaten Experiment 3,7 Milliarden IP-Adressen angefunkt. Die dabei gesammelten Daten offenbaren massive Sicherheitslücken auch bei kritischen Infrastrukturen.
Millionen Netzwerkgeräte wie Router antworten auf UPnP-Anfragen aus dem Internet und sind damit potenziell angreifbar. Mit dem Netzwerkcheck von heise Security überprüfen Sie, ob Ihr Equipment auch dazugehört.
Die Sicherheitsfirma Rapid7 hat bei einem IP-Scan unzählige netzwerkfähige Geräte gefunden, die über UPnP antworten – und durch kritische Lücken angreifbar sein sollen.
Eine Beta-Firmware behebt einen Fehler im UPnP-Media-Server der verbreiteten Routers. Bei einigen Modellen war es möglich, kritische Konfigurationsdaten wie das WLAN-Passwort auszulesen.
Durch einen Fehler im UPnP-Medienserver verraten die Fritzboxen im lokalen Netz Konfigurationsdaten, manche Modelle sogar das WLAN-Passwort.
D-Links neuer WLAN-Router DIR-857 spannt Funknetze gleichzeitig im 2,4- und 5-GHz-Band auf, wählt sich auch per IPv6 ins Internet ein und verteilt auf USB-Medien und SD-Karten gespeicherte Daten.
Netgears neuer Modem-Router DGND3800B gelangt per VDSL oder ADSL2+ ins Internet, spannt Funknetze bei 2,4 und 5 GHz auf und verteilt als Netzwerkspeicher Dateien im LAN.
Wenn künftig das DLNA-Siegel auf Geräten mit WLAN-Schnittstelle prangt, sollen diese durch einfachen Knopfdruck eine drahtlose Verbindung zueinander aufnehmen und Daten darüber austauschen können.
Die Router einiger Hersteller unterstützen UPnP auf der WAN-Schnittstelle. Damit ist es relativ leicht, ins interne LAN vorzudringen oder die Router als Proxy zum anonymen Surfen zu missbrauchen. Ein Tool demonstriert das Problem.
Der im weißen Gehäuse steckende WLAN-Router WNDRMAC von Netgear funkt parallel über das 2,4- und 5-GHz-Band, verteilt per UPnP Musik sowie Videos im LAN und nimmt Datensicherungen von Macs entgegen.
Philips erweitert seine Streamium-Serie um eine Kompaktanlage mit integriertem UPnP-AV-Server.
Die Version 9.11 der quelloffenen Mediacenter-Software XBMC spielt Videos und Musik unter einer überarbeiteten Bedienoberfläche ab und die Entwickler haben die mitgelieferten Importfilter und Video-Codecs aktualisiert.
Fernbedienung, UPnP-AV-Aktivlautsprecher, Client und Server: Raumfeld bietet ein Musikverteilsystem aus einem Guss.
Das UPnP-AV-kompatible Audioverteilsystem der WAP-Serie erhält Zuwachs. Bis zum Jahreseinde soll es fünf neue Wireless Audio Player geben.
Das NAS-Betriebsystem RAIDiator 4.1.5 sichert Daten auf dem Online-Backup-Dienst ReadyNAS Vault, kann als Time-Machine-Laufwerk arbeiten und aktualisiert den UPnP-Medienserver.
Synology bringt eine Reihe von Netzwerkspeichern (NAS) auf den Markt, deren Einsatzgebiet vom Rechenzentrum bis zum Wohnzimmer reichen soll.
Damit auch völligen Computer-Laien das Vernetzen moderner Unterhaltungselektronik gelingt, hat die Industrie Universal Plugand Play ins Leben gerufen. Das funktioniert sogar erstaunlich gut und nicht nur im Multimedia-Bereich.
Unter dem Namen "Wireless Home Audio" hat Cisco Fernsteuerungen, Lautsprecher und Musikabspieler vorgestellt, die Audio-Daten per Ethernet-Kabel oder Draft-N-WLAN von Medienservern und NAS-Boxen ins heimische Wohnzimmer übertragen.
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