Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten konnte sich im Berufungsverfahren vor dem OLG Brandenburg mit ihrer Forderung nach Schadensersatz gegen zwei Fotoagenturen und einen Fotografen nicht durchsetzen.
Der Branchenverband Zitco untersagt der Zentralstelle für private Überspielungsrechte per einstweiliger Verfügung vorerst, einen Tarif für die Abgabe auf PCs aufzustellen .
Spielepublisher Ubisoft geht im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen ungewohnt harte Wege: Ein eigener Onlinedienst soll bei jeder Spielsitzung das Software-Exemplar prüfen.
Es gebe noch viel Material, das gesichtet und verarbeitet werden müsse, erklärte Bundesrichter Denny Chin am Donnerstag nach einer Anhörung in New York.
Das US-Justizministerium hat eine Projektgruppe zur Bekämpfung von Verletzungen der Rechte an immateriellen Gütern bestellt. In Europa arbeiten Rat und Parlament an zusätzlichen Bestimmungen zur Copyright-Durchsetzung.
Der Bundesgerichtshof hat eine Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen die Lizenzbedingungen eines Spieleherstellers abgewiesen. Dieser koppelt im Onlinevertrieb verkaufte Titel fest an ein Benutzerkonto.
Einige auf Googles Blog-Plattform gehostete Musik-Blogs wurden nach Beschwerden von Rechteinhabern ohne Ankündigung gelöscht. Betroffene Blogger sagen, sie hätten für die Veröffentlichung von Musiktiteln die Genehmigung der Labels.
Mit dem vom EU-Parlament in dieser Woche diskutierten Freihandelsabkommen der EU mit Südkorea könnte ein strenger Schutz von Patenten, Urheber- und Markenrecht verabschiedet werden.
Ex-Handelskommissarin Benita Ferrero-Waldner hat versichert, dass "unverhältnismäßige" Internetsperren nicht Teil des Anti-Piraterie- und Urheberrechtsabkommens werden sollen. In den USA läuft derweil eine Konsultation zu Copyright-Verstößen.
Anwälte des Internetkonzerns bemängeln Urheberrechtsverletzungen in dem chinesischen Angebot "Goojje".
Der Vordenker der Free Software Foundation führt kommenden Donnerstag in der Schweiz eine Demonstration gegen die internationale Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst an.
Der gemeinsame Ausschuss für Menschenrechte von Ober- und Unterhaus hat in einem Bericht umfangreiche Nachbesserungen am Regierungsentwurf für ein "Digital Economy Bill" gefordert.
Das Amtsgericht Frankfurt hat Abmahnanwalt Udo Kornmeier die Erstattung von eingeforderten Gebühren verweigert. Die Kosten seien in der angegebenen Höhe nicht entstanden.
In einem weltweit beachteten Prozess wurde der australische Provider iiNet von dem Vorwurf entlastet, Urheberrechtsverletzungen seiner Kunden zu billigen und damit selbst gegen das Copyright zu verstoßen.
Setzen die Verhandlungspartner mit dem geplanten Anti-Piraterie-Abkommen ACTA ein Three-Strikes-Regime durch die Hintertür durch? Nur im Einklang mit geltendem europäischen Recht, heißt es zur Beruhigung aus Brüssel.
Nachdem erstmals Urheberrechtsabgaben auf PCs festgelegt wurden, auf die sich bisher nur einige wenige Hersteller einigten, machen die Verwertungsgesellschaften einen weiteren Vorstoß und fordern eine – zum Teil drastische – Erhöhung der Abgaben auf Speichermedien.
Der Europäische Zeitungsverlegerverband ENPA will künftig konsequenter auf eine Bezahlung von Zeitungsinhalten im Internet drängen. Eine entsprechende Strategie hat der ENPA-Präsident Valdo Lehari jr. nun angekündigt.
Nach Meinung von Gerhard Zeiler, Geschäftsführer der RTL Group, sollten Zugangsanbieter für Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden haften.
Mitglieder des britischen Oberhauses sehen Korrekturbedarf am Regierungsentwurf für ein "Digital Economy Bill". Wirtschaftsminister Peter Mandelson hat unterdessen Einzelheiten zu den geplanten Sanktionen vorgestellt.
In Mexiko beginnt heute die siebte Runde der ACTA-Verhandlugnen. Dort wollen die Verhandlungspartner unter anderem auch über das Thema Transparenz der Vertragsinhalte sprechen.
Die derzeitigen Lizenzierungspraktiken für Online-Musik in Europa sind vertrackt. Die GEMA und sieben andere Verwertungsgesellschaften drängen Brüssel, einen einheitlichen Rahmen für die kollektive Verwaltung von Urheberrechten in Europa zu schaffen.
1,9 Millionen US-Dollar sollte Jammie Thomas-Rasset für die illegale Verbreitung von 24 Musikstücken bezahlen. Der vorsitzende Richter senkte die Summe nun auf 54.000 US-Dollar. Doch selbst die findet er noch zu hoch.
Der ehemalige Gründer der Filesharer-Website OiNK ist vor einem britischen Gericht vom Vorwurf des Betrugs und der Verletzung von Urheberrechten freigesprochen worden.
Während Verwertungsgesellschaften und eine kleine Gruppe von Herstellern den jüngst erzielten Kompromiss zur Urheberrechtsabgabe auf PCs begrüßen, bleiben die langfristigen Konsequenzen der Vereinbarung zwischen ZPÜ und BCH für künftige Verhandlungen der Branche, aber auch für Verbraucher, offen.
Die künftige EU-Kommissarin für die Digitale Agenda hat während einer Anhörung im EU-Parlament ein klares Bekenntnis zur Netzneutralität abgegeben. Beim Thema Urheberrecht blieb sie hingegen vorsichtig.
Jede Menge Staub muss Softwareunternehmer Dr. Thomas M. Schünemann als Teilnehmer der Rallye Dakar schlucken. "Eat my dust“ rufen bei der Frage der Urheberrechtsabgabe offenbar auch eine Reihe von großen PC-Herstellern in Deutschland ihren kleineren Konkurrenten zu.
Wie der Bundesverband Computerhersteller e.V. (BCH) mitteilte, konnte bereits am 23. Dezember 2009 mit der Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ) eine Einigung hinsichtlich der Urheberrechtsabgaben auf PCs getroffen werden, die auch rückwirkend für die Jahre 2002 bis 2010 gilt.
Europäische Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände der Rundfunk- und Filmbranche verlangen von der EU-Kommission, die rechtlichen Voraussetzungen zur besseren Verfolgung von Copyright-Vergehen zu schaffen.
Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgestellt, der das Sperren von Piraten-Seiten vorsieht, wenn diese illegal Musik, Videos und Software verbreiten.
Der Interessenverband Digitaleurope hat den Dialog mit den Verwertungsgesellschaften über Urheberrechtsabgaben in Europa abgebrochen. Er fordert, dass sich die EU-Kommission und die EU-Mitgliedsländern um das Thema kümmern.
heise online Themen