Weil er in einem Memo eine Reformierung des US-Urheberrechts gefordert hat, verliert ein Mitarbeiter der US-Republikaner zur kommenden Legislaturperiode seinen Job. Damit beugt sich der verantwortliche Abgeordnete dem Druck.
Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger sei eigentlich "kein großes Ding", meinte Christoph Keese von Axel Springer in einer Diskussion mit Kay Oberbeck von Google Deutschland. Oberbeck betonte, das Gesetz bringe Nutzern und Verlagen nichts.
Nach einer Intervention von Bürgerrechtlern hat der Verband der britischen Musikindustrie Provider gebeten, dass sie die Plattform für Künstler nicht länger blockieren sollen.
Bisher liegt das Weihnachtsgeschäft mit HDDs hinter den Erwartungen zurück. Nun sollen Aktionen den Festplattenabsatz antreiben. Ein Ärgernis bleibt für den deutschen Handel und Industrie die einseitige Urheberrechtsabgabe.
E-Books boomen, in den USA verkauft Amazon bereits mehr digitale als gedruckte Ausgaben - und verleiht auch erfolgreich. In Deutschland würden die Büchereien gerne E-Books im große Stile verleihen - doch das wollen auch andere, und da gibt es Streit.
Brüssel will 2013 einen "strukturieren Dialog mit Interessensvertretern" aufnehmen, um heiße Eisen im Urheberrecht anzupacken – darunter auch die Privatkopie.
Mit 50 Millionen täglichen Lesern für die gedruckten Blätter und fast 30 Millionen Einzelnutzern im stationären Internet und auf Smartphones seien die Zeitungen die wichtigste Quelle für Nachrichten und Hintergrundinformationen, meint der BDZV.
Mit den Stimmen der Koalition und der SPD haben die Abgeordneten Paragraf 52 a Urheberrechtsgesetz zum dritten Mal auf zwei weitere Jahre befristet. Die Opposition forderte, der Bestimmung endlich dauerhaft Geltung zu verschaffen.
Die Regierungsfraktionen und die Opposition lieferten sich zu nachtschlafender Stunde einen heftigen Schlagabtausch über das Gesetz für eine bessere Stellung von Presseverlegern im Internet. Die Kritik von Experten an dem Vorhaben verschärft sich.
Das in den USA geplante mehrstufige Warnhinweissystem bei Urheberrechtsverletzungen im Internet wird erst Anfang 2013 eingesetzt werden können.
Der britische Betreiber der Linkseite "TV Shack" hat sich mit den US-Behörden geeinigt und entgeht so der Auslieferung. In den USA sollte ihm wegen Urheberrechtsverletzungen den Prozess gemacht werden.
Nach der von Google gestarteten Kampagne gegen den Gesetzesentwurf für eine bessere Stellung von Verlegern im Internet haben sich auch führende Urheberrechtsforscher und Mozilla gegen das Vorhaben ausgesprochen.
Die Montrealer Tageszeitung "La Presse" hat Geheimdokumente zu den Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen Europa und Kanada veröffentlicht. Noch keine Einigung gibt es bei Patenten und Herkunftsbezeichnungen.
Der fürs Urheberrecht zuständige Ausschuss der World Intellectual Property Organisation hat der WIPO-Generalversammlung einen neuen Entwurf für eine internationale Ausnahmeregelung für Blinde und Sehbehinderte vorgeschlagen.
Unter den beschlagnahmten Domains sollen Webshops erreichbar gewesen sein, die gefälschte Produkte oder Güter, die aus anderen Gründen den Markenrechtsinhabern missfallen, angeboten haben.
Die Aktion "Verteidige Dein Netz" richtet sich gegen das von der schwarz-gelben Regierung geplantes Leistungsschutzrecht zugunsten von Presseverlagen, das am Donnerstag in erster Lesung im Parlament debattiert werden soll.
Die Reden für die 1. Lesung des Entwurfs zum besseren Verlegerschutz im Internet am Donnerstag nächster Woche sollte nach den ursprünglichen Planungen nur zu Protokoll gehen. Mittlerweile wurden die Pläne geändert.
Das Filmstudio und andere Lizenzinhaber sollen "Der Herr der Ringe" und "Der kleine Hobbit" unerlaubt in Waren- und Dienstekategorien wie Online-Spiele vermarkten. Die Erben des Schriftstellers verlangen 80 Millionen US-Dollar.
Ein Diskussionspapier eines einflussreichen Gremiums der "Grand Old Party" kritisiert das gegenwärtige Urheberrechtssystem als wirtschaftsfeindliches Instrument und drängt auf eine deutliche Verkürzung von Schutzfristen.
Eltern müssen für den illegalen Musiktausch eines minderjährigen Kindes grundsätzlich nicht haften, wenn sie das Kind ausreichend über das Verbot einer Teilnahme an Internettauschbörsen belehrt haben.
Ein chinesisches Gericht hat den Konzern zu Schadenersatz verurteilt, weil ein geklautes Lexikon über den iOS-Softwareladen verfügbar war. Apple legte Berufung ein.
Die Musikbranche in Deutschland steht nach den Worten ihres Cheflobbyisten "in diesem Jahr international gesehen sehr gut da". Trotzdem war es früher natürlich besser.
Das Landgericht Köln weist eine Zahlungsklage wegen behaupteten Filesharings zurück. Dabei folgte es zwei Zeugen des Beklagten, obwohl es auch die Beweise der Rechteinhaber nicht in Zweifel zog.
Umgerechnet 16,6 Millionen Euro zahlt Apple dafür, das berühmte Bahnhofsuhren-Design der Schweizer Bahn nutzen zu dürfen, berichtet der "Tages-Anzeiger".
Der oberste Gerichtshof Schweden hat offenbar einen Antrag des verurteilten Pirate-Bay-Mitgründers Peter Sunde abgelehnt, den Prozess gegen ihn neu aufzurollen. Jetzt bleibt dem Piraten noch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
"Die digitale Wirtschaft ist einer der Treiber für Wirtschaftswachstum und mehr Jobs." Also müsse das US-Parlament Innovatoren helfen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, kommentiert ein Vertreter des Softwareindustrie-Verbands BSA die US-Wahl. Obama sei bei Technikthemen stark engagiert. "Das ist ein gutes Zeichen."
Neue Runde im Streit mit Google: Der Suchmaschinenkonzern mache nicht nur Milliardengeschäfte mit ihren Inhalten, sondern trickse auch bei den Steuern, sagen die Verleger.
Auf dem Internet Governance Forum hatte Internet-Enquete-Mitglied Jimmy Schultz zu einer Diskussion über das System des Urheberrechts geladen.
Wer die Domain me.ga aufsucht, landet nun nicht mehr auf einer Site von Kim Dotcom, sondern einer Hackergruppe namens Omega.
Es werde zwar viel über den Schutz von Freiheit und Grundrechten im Internet gesprochen; es fehle aber an politischen Persönlichkeiten, die das Thema wirklich vorantrieben, meinte die EU-Piratenabgeordnete Amelia Andersdottir zur IGF-Eröffnung.
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