In Großbritannien wurde heute vier Hackern aus dem Umfeld der berüchtigten Gruppe LulzSec der Prozess gemacht. Drei von ihnen stehen Haftstrafen bevor, der vierte wird auf Bewährung freigelassen.
Ein Provider hatte eine hinzubuchbare Flatrate für kostenlose Telefonate ins Ausland nach ein paar Monaten gekündigt. Der Vertrag sollte aber trotzdem weiterlaufen. Dagegen hatte die Verbraucherzentrale Hamburg geklagt.
Das Bundesarbeitsgericht hat in zwei Urteilen festgestellt, dass Leiharbeitnehmer in bestimmten Fällen wie festangestellte Mitarbeiter zu behandeln sind.
Wer im Ausland legal Bücher von US-Verlagen erwirbt, darf sie innerhalb der USA ebenso legal wieder verkaufen. Das hat der Surpreme Court letztinstanzlich entschieden.
Zu sechs Jahren Haft wurde ein 34-jähriger vom Bonner Landgericht für das Ausspähen von T-Online-Kundendaten und dem Einkaufen mit geklauten Kreditkartennummern verurteilt.
Werbung darf nicht nur den Zweck verfolgen, den Wettbewerb zu schädigen oder zu verdrängen. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz in einem Urteil bestätigt.
Laut (noch nicht rechtskräftigen) Urteil haben TA-Manager im Jahr 2004 den Aktienkurs der TA manipulieren lassen, um sich selbst und anderen leitenden Mitarbeitern Prämienzahlungen zu sichern.
Ein italienisches Gericht hat den Betreiber mehrerer Filesharing-Websites zu einer Rekordstrafe in Höhe von 6,4 Millionen Euro verurteilt. Der 49-Jährige soll über eine halbe Million Euro verdient haben – unter anderem mit dem Verkauf von Nutzerdaten.
Eine Berufung muss der Sache und dem Absender klar zugeordnet werden können. Dann darf sie auch mittels neuer Medien verschickt werden, so ein aktuelles Urteil.
Der Kunde müsse in der Lage sein, das Fristende für einen Liefertermin selbst zu erkennen oder zu errechnen, entschied das Oberlandesgericht Hamm.
Der Gebraucht-Softwarehändler darf Volumenlizenz-Verträge weiterverkaufen. Die Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main stellten fest, dass das EuGH-Urteil auch bei solchen Lizenzen gilt.
Ein Mobilfunkanbieter hatte von einem Prepaid-Kunden einen hohen Betrag in Rechnung gestellt. Den muss dieser nicht zahlen, da die Telefongesellschaft nicht auf das Kostenrisiko hingewiesen hatte.
Der Inhaber eines eBay-Kontos muss bei gewonnenen Auktionen nicht zahlen, wenn sein Account womöglich von anderen missbraucht wurde. Der Verkäufer muss nachweisen, wer wirklich mitgeboten hat.
Der deutsche Betreiber eines Online-Shops soll dem japanischen Spielkonsolenhersteller eine Million Euro Schadenersatz zahlen, weil er mit sogenannten Slot-1-Karten gehandelt hat, die den Kopierschutz der Nintendo DS umgehen.
Der Sinn von Business-Netzwerken ist zweifelsohne die Kontaktaufnahme. Wer Mitarbeiter eines Konkurrenten anspricht, sollte seine Worte allerdings mit Bedacht wählen.
Das Landgericht Hamburg meint, der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa muss als Verbreiter eines Fernsehbeitrags haften, den dieser als Video in seinem Blog eingebunden hat. Der Blogger will in Berufung gehen.
Der Inhaber eines Internetanschlusses muss nicht automatisch für Urheberrechtsverletzungen haften, die möglicherweise von seinem Ehepartner begangen wurden.
Bei Internetauktionen kann der Anbieter einen Verkauf weit unter Wert nicht durch Abbruch der Versteigerung verhindern, entschied das Landgericht Detmold.
Überraschendes Urteil in Großbritannien: Für ein Londoner Gericht verletzt ein Foto bereits dann das Urheberrecht, wenn es einem anderen nur ähnlich ist.
Das Landgericht Mannheim erließ ein Unterlassungsurteil gegen Apple, wonach der Verkauf von Produkten, die zwei Motorola-Patente verletzen, in Deutschland untersagt wird.
Die Telekom muss in ihrer Werbung auf den Umstand hinweisen, dass die Bandbreite im Paket "Call & Surf Comfort VDSL" nach einem monatlichen Transfervolumen von 100 Gigabyte auf einen kleinen Bruchteil gedrosselt wird.
Ein Kunde muss eine Mobilfunkrechnung über 11.500 Euro nicht bezahlen. Sein zusammen mit dem Vertrag erworbenes Handy hatte Kartenmaterial nachgeladen.
Wer als Betreiber eines Forums oder eines Blogs kritisch über Unternehmen berichtet, sieht sich nicht selten juristischen Drohgebärden der betroffenen Firma gegenüber. Eine neue Taktik war, die Verwendung des Firmennamens im HTML Title Tag anzugreifen.
Der Handel mit "gebrauchter Software" auch nach dem aktuellen Urteil nicht tot, sagt U-S-C-Geschäftsführer Peter Reiner. Er kritisiert die großen Hersteller für ihre Lizenzpolitik, hält sich aber dennoch an die Regeln.
Drei Personen, die sechs Monate vor Verkaufsbeginn Details zu dem Tablet beim Zulieferer Foxconn herausschmuggelten, wurden zu harten Strafen verurteilt.
In sozialen Netzwerken automatisch angelegte Unternehmensseiten sind nicht immer nach dem Gefallen der dargestellten Firmen gestaltet. Ein Unternehmen hat sich nun erfolgreich vor einem deutschen Gericht gewehrt.
Gewerbetreibende, die via Google Places-Profil gefunden werden möchten, sollten lieber keine ungenauen oder falschen Angaben machen. Das kann abmahnfähig sein, wie ein aktuelles Urteil zeigt.
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln wurden in einigen Fällen die IP-Adressen für Abmahnungen fehlerhaft ermittelt.
Nachdem ein Steuerprüfungsverfahren gegen ihn eingeleitet und dann aus internen Gründen unterbrochen worden war, hat der Verdächtige nicht mehr mit Post vom Finanzamt gerechnet. Die kam dennoch, allerdings erst nach 10 Jahren. Zu spät, sagen die Richter.
Österreichische Gerichte können die Veröffentlichung von Urteilen auf der Website des Beklagten anordnen. Erstmals mussten nun Urteile auch auf YouTube und Facebook eingestellt werden.
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