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VDSL ist eine Weiterentwicklung der DSL-Übertragungstechnik . Dabei wird ein Großteil der Kupferdoppelader durch Glasfaser ersetzt; die VDSL-Übertragung läuft dann nur einige Hundert Meter vom Teilnehmer bis zu einem Outdor-DSLAM (überbaute Kabelverzweiger). Auf diese Weise erreichen VDSL-Anschlüsse Datenraten von bis zu 50 MBit/s in Empfangs- und 10 MBit/s in Senderichtung.
Mittels VDSL-Vectoring gelingt es jedoch, die alten Kupferleitungen noch weiter auszureizen und so den flächendeckenden Glasfaserausbau etwas hinauszuschieben. Bei dem von der ITU-T als G.993.5 alias G.vector im Jahr 2010 standardisierte Verfahren werden die Kupferadern eines Verzweigungskabels auf der letzten Meile vom Kabelverzweiger (Kvz) mit Outdoor-DSLAM zum Kundenanschluss zusammen genutzt. Das Verfahren reduziert Störungen (das sogenannte "Übersprechen" der einzelnen Adern) und ermöglicht so bei VDSL2 höhere Bandbreiten auf einer Leitungslänge von etwa 500 Metern.
Die Gesamtheit der Kupferdoppeladern im Kabelbündel werden bei Vectoring zu einem von den Teilnehmern gemeinsam genutzten Medium. Auf diese Weise ermöglicht G.vector VDSL2-Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s über Entfernungen von mehr als 500 Metern. Allerdings gibt es dadurch auch regulatorische Probleme: Die Technik erfordert, dass ein Unternehmen die Kontrolle über das ganze Leitungsbündel hat, sonst lassen sich die Störungen nicht ausreichend kompensieren.
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Die Telekom will DSL-Anschlüsse bei Überschreiten eines monatlichen Maximalvolumens ab 2016 nicht mehr auf 384 kBit/s, sondern auf 2 MBit/s drosseln. Die umstrittenen Ausnahmen für bestimmte Dienste tastet das Unternehmen jedoch nicht an.
Vodafone will noch in diesem Jahr bundesweit VDSL-Anschlüsse anbieten und sich dabei Vorleistungsprodukten der Telekom bedienen. Ab 2014 will Vodafone auch Vectoring-Anschlüsse vermarkten.
Die Debatte um die Netzneutralität bei der Telekom-Drossel geht weiter: Der Regulierer prüft, ob "regulatorisches Handeln" erforderlich sei, um Transparenz und Netzneutralität zu wahren. Auch Bestandskunden können von der Flatrate-Kappung betroffen sein.
"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30% des Datenvolumens", argumentiert die Telekom. Dass die Backbones überlastet würden, weist der Routerhersteller Viprinet als "hanebüchen" zurück. Die Kritik an der Aufgabe der Netzneutralität nimmt zu.
Zu den Plänen der Telekom hat sich unter anderem auch die Generalsekretärin der CSU Dorothee Bär zu Wort gemeldet. Sie sieht den adäquaten Zugang zum Netz als ein Grundrecht. Eine Online-Petition fand bisher über 30.000 Unterstützer.
Die Telekom-Pläne für eine Beschränkung der Flatrates stoßen auch in Berlin auf Kritik: Der Wirtschaftsminister zeigte sich in einem Brief an den Telekom-Chef besorgt um die Netzneutralität.
Die Telekom hat für die Ankündigung einer Bandbreitendrossel nach Volumen harsche Kritik einstecken müssen. Die Entwicklung der Provider zu Universalanbietern birgt Risiken.
Der Düsseldorfer Telekom-Konkurrent hat keine Pläne, Obergrenzen für das Datenvolumen seiner DSL-Kunden einzuführen. Die Bonner hingegen wollen die Datendrossel einsetzen,
Mehr Bandbreite durch aufwendigere Signalverarbeitung auf alten Kupferleitungen – so sieht die Telekom die Zukunft der Breitbandversorgung im Festnetz. Unterstützung kommt jetzt von der Bundesnetzagentur: Eine Sonderregelung zum Vectoring verschiebt die Einführung von Glasfaseranschlüssen auf Sankt Nimmerlein.
Die Deutsche Telekom will in der Leistungsbeschreibung für alle Festnetz-Neuverträge ab 2. Mai eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen festschreiben. Netzaktivisten und Piraten kritisieren die Verletzung der Netzneutralität.
Der TK-Dienstleister-Verband VATM findet den Entwurf der Regulierungsbehörde für das VDSL-Vectoring noch zu Telekom-freundlich.
Mit Vectoring lassen sich bis zu 100 Mbit/s aus einem VDSL-Anschluss kitzeln. Die Telekom will die neue Technik einsetzen, muss dabei nach Ansicht der Bundesnetzagentur aber auch die Konkurrenz berücksichtigen.
Der Router-Hersteller plant nicht nur die Aufrüstung im WLAN-Bereich auf Gigabit-Niveau, sondern auch eine DSL-Anschlussbündelung für Geschwindigkeiten über 200 MBit/s.
Mit seinem aufgerüsteten Router-Flaggschiff lotet der Berliner Hersteller AVM auch neue Möglichkeiten im VDSL-Bereich aus.
Mehr Tempo für VDSL: Vectoring soll es richten, meint die Deutsche Telekom. Der Konzern stellte nun den Antrag auf Änderungen in der Regulierung, um die Breitbandtechnik mit bis zu 100 MBit/s für DSL-Anschlüsse einführen zu können.
Bisher bestand der Branchenführer darauf, die wertvolle Vectoring-Technik zur Beschleunigung von Breitbandanschlüssen per VDSL fast ausschließlich selbst zu verwenden. Die Telekom forderte damit indirekt die Abschaffung von Regulierungsgrundsätzen.
Ein Schwerpunkt der künftigen Aktivitäten sei Deutschland mit dem Ausbau des LTE- und Glasfasernetzes sowie DSL-Vectoring, erklärte der Konzern-Chef René Obermann. Eine Kombination aus Vectoring und LTE soll bis zu 200 MBit/s bringen.
Dual-Stack-Einwahl, IPv4- und IPv6-Adressen, Router Advertisments - jetzt ist endlich klar, wie die Telekom IPv6-Parameter zuweist. Manche erwogene Option spielt keine Rolle mehr, darunter auch eine aus Teilnehmersicht wünschenswerte.
Voraussetzung sei, dass die Regulierungsbedingungen in Deutschland in seinem Sinne geändert werden. Das sagte der Telekom-Chef René Obermann in einem Interview mit dem "Spiegel".
Die Telekom will schnellere Verbindungen per Kupfer an den Kunden bringen, muss dafür aber Änderungen bei der Wettbewerbsregulierung anstrengen.
Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) hat sich für einen Feldversuch der Vectoring-Technik zur VDSL-Beschleunigung ausgesprochen, der nicht nur der Telekom, sondern auch allen anderen Interessenten offen steht.
Telekom-Wettbewerber und Regulierer sehen erste "Open Access"-Pilotprojekte beim Ausbau superschneller Datenautobahnen als erfolgreich an; bis zu eine Million Endkundenanschlüsse könnten so bald mit Glasfaser versorgt werden.
Die Telekom-Tochter Congstar bietet für 34,99 Euro im Monat VDSL-Anschlüsse an, wahlweise auch ohne Mindestvertragslaufzeit.
G.vector ermöglicht VDSL2-Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s über mehr als 500 Meter - eine kostengünstige, kurz- und mittelfristige Alternative zum Glasfaserausbau. Der Einsatz setzt allerdings eine Änderung der Regulierungspolitik voraus.
Die Telekom hat nach Angaben der Bundesnetzagentur das strittige Preismodell geändert, mit dem der Konzern seinem Konkurrenten Netcologne im Rahmen einer Kooperation Nachlässe beim VDSL-Netzzugang gewähren wollte.
Das Unternehmen verklagt die Deutsche Telekom auf Reduzierung der Miete für Kabelschächte. Diese betrage ein Vielfaches der vergleichbaren Entgelte, die der Ex-Monopolist VDSL-Anbietern berechnen darf.
Kabel Deutschland investiert in die Infrastruktur, was Ciscos Aktionäre freut und Zugänge mit bis zu 400 MBit/s erwarten lässt. Bei bestehenden VDSL-Anschlüssen der Telekom könnte sogar ohne neue Hardware noch ein Geschwindigkeitssprung kommen.
Die Bundesnetzagentur sieht in dem beabsichtigten Preismodell einen Mengenrabatt gegenüber dem parallel angebotenen Bitstream-Zugang ohne Vorauszahlung. Dadurch werde der Ausbau neuer Zugangstechnik wie Glasfaser unattraktiv.
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