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Diese Turbo-Technik für Breitbandnetze verspricht, bestehende VDSL-Infrastrukturen in Kupferleitungen von 50 auf 100 MBit/s zu beschleunigen. Sie erreicht das durch Bündelung von Adern, wodurch Störungen wegfallen. Auf diese Weise hoffen Netzbetreiber den Glasfaser-Ausbau noch etwas hinauszögern zu können. Aufgebracht hat das Vectoring die Telekom, doch steht dem Einsatz das Telekommunikationsrecht im Weg. Deshalb verhandelt die Telekom mit der Politik und den Konkurrenten, denn die fürchten ein neues Monopol des Bonner Unternehmens.
Vodafone will noch in diesem Jahr bundesweit VDSL-Anschlüsse anbieten und sich dabei Vorleistungsprodukten der Telekom bedienen. Ab 2014 will Vodafone auch Vectoring-Anschlüsse vermarkten.
Die Debatte um die Netzneutralität bei der Telekom-Drossel geht weiter: Der Regulierer prüft, ob "regulatorisches Handeln" erforderlich sei, um Transparenz und Netzneutralität zu wahren. Auch Bestandskunden können von der Flatrate-Kappung betroffen sein.
"Drei Prozent der Kunden verursachen mehr als 30% des Datenvolumens", argumentiert die Telekom. Dass die Backbones überlastet würden, weist der Routerhersteller Viprinet als "hanebüchen" zurück. Die Kritik an der Aufgabe der Netzneutralität nimmt zu.
Zu den Plänen der Telekom hat sich unter anderem auch die Generalsekretärin der CSU Dorothee Bär zu Wort gemeldet. Sie sieht den adäquaten Zugang zum Netz als ein Grundrecht. Eine Online-Petition fand bisher über 30.000 Unterstützer.
Die Telekom-Pläne für eine Beschränkung der Flatrates stoßen auch in Berlin auf Kritik: Der Wirtschaftsminister zeigte sich in einem Brief an den Telekom-Chef besorgt um die Netzneutralität.
Die Telekom hat für die Ankündigung einer Bandbreitendrossel nach Volumen harsche Kritik einstecken müssen. Die Entwicklung der Provider zu Universalanbietern birgt Risiken.
Mehr Bandbreite durch aufwendigere Signalverarbeitung auf alten Kupferleitungen – so sieht die Telekom die Zukunft der Breitbandversorgung im Festnetz. Unterstützung kommt jetzt von der Bundesnetzagentur: Eine Sonderregelung zum Vectoring verschiebt die Einführung von Glasfaseranschlüssen auf Sankt Nimmerlein.
Die Deutsche Telekom will in der Leistungsbeschreibung für alle Festnetz-Neuverträge ab 2. Mai eine Bandbreiten-Drossel abhängig vom Transfervolumen festschreiben. Netzaktivisten und Piraten kritisieren die Verletzung der Netzneutralität.
Der TK-Dienstleister-Verband VATM findet den Entwurf der Regulierungsbehörde für das VDSL-Vectoring noch zu Telekom-freundlich.
Mit Vectoring lassen sich bis zu 100 Mbit/s aus einem VDSL-Anschluss kitzeln. Die Telekom will die neue Technik einsetzen, muss dabei nach Ansicht der Bundesnetzagentur aber auch die Konkurrenz berücksichtigen.
Mehr Tempo für VDSL: Vectoring soll es richten, meint die Deutsche Telekom. Der Konzern stellte nun den Antrag auf Änderungen in der Regulierung, um die Breitbandtechnik mit bis zu 100 MBit/s für DSL-Anschlüsse einführen zu können.
Ein Schwerpunkt der künftigen Aktivitäten sei Deutschland mit dem Ausbau des LTE- und Glasfasernetzes sowie DSL-Vectoring, erklärte der Konzern-Chef René Obermann. Eine Kombination aus Vectoring und LTE soll bis zu 200 MBit/s bringen.
Voraussetzung sei, dass die Regulierungsbedingungen in Deutschland in seinem Sinne geändert werden. Das sagte der Telekom-Chef René Obermann in einem Interview mit dem "Spiegel".
Die Telekom will schnellere Verbindungen per Kupfer an den Kunden bringen, muss dafür aber Änderungen bei der Wettbewerbsregulierung anstrengen.
Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) hat sich für einen Feldversuch der Vectoring-Technik zur VDSL-Beschleunigung ausgesprochen, der nicht nur der Telekom, sondern auch allen anderen Interessenten offen steht.
Telekom-Wettbewerber und Regulierer sehen erste "Open Access"-Pilotprojekte beim Ausbau superschneller Datenautobahnen als erfolgreich an; bis zu eine Million Endkundenanschlüsse könnten so bald mit Glasfaser versorgt werden.
G.vector ermöglicht VDSL2-Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s über mehr als 500 Meter - eine kostengünstige, kurz- und mittelfristige Alternative zum Glasfaserausbau. Der Einsatz setzt allerdings eine Änderung der Regulierungspolitik voraus.
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