Am ersten Streik bei Amazon in Deutschland überhaupt haben weniger Angestellte teilgenommen, als die Gewerkschaft behauptet, ist sich zumindest Amazon selbst sicher. Den Protest für einen neuen Tarifvertrag will Verdi fortführen.
Der Konflikt bei Amazon eskaliert: An zwei deutschen Standorten streikten Hunderte Beschäftigte den ganzen Tag. Verdi glaubt, den Internet-Versandriesen empfindlich treffen zu können. Amazon betont: Die Kunden werden rechtzeitig beliefert.
In einer von der Gewerkschaft Verdi veranstalteten Urabstimmung haben sich fast alle Teilnehmer für einen Streik am größten deutschen Standort des Internethändlers ausgesprochen. Ziel ist der Abschluss eines Tarifvertrags.
Nach tagelangem Wirbel hat sich der Deutschland-Chef von Amazon für mehr Mitbestimmung im Unternehmen ausgesprochen. Mit der Gewerkschaft Verdi aber liegt Amazon im Clinch. Das Unternehmen will keine Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft führen.
Als erste Konsequenz aus einer ARD-Reportage entbindet der Online-Einzelhändler das Sicherheitsunternehmen, das die Unterkünfte der Leiharbeiter überwacht, von seinen Aufgaben.
Die Gewerkschaft verlangt, dass Amazon den Flächentarifvertrag für den Einzelhandel anerkennt. Daraus würden sich deutlich höhere Stundenlöhne ergeben.
Zuletzt geriet der Versandriese wegen des Umgangs mit Leiharbeitern massiv in die Kritik. Auch aus der Politik werden nun Rufe nach Aufklärung laut.
Im Januar 2014 wird es nur noch drei Standorte der Finanz Informatik der Sparkassen-Finanzgruppe geben: Frankfurt, Münster und Hannover. Mit der Verhandlung des Tarifsozialplans sind die Beteiligten zufrieden.
In den nächsten Wochen soll eine Kampagne gegen den Konzern in den USA und in Europa starten, weil er Arbeitnehmerrechte eklatant verletzt haben soll. Der Streit zwischen Gewerkschaften und dem Unternehmen schwelt seit längerem.
Für viele Angestellte zählt es zum Alttag, auch in der Freizeit für Arbeitgeber und Kollegen erreichbar zu sein. Vor den daraus resultierenden Belastungen will die Bundesarbeitsministerin die Mitarbeiter besser schützen.
Mit der Einigung bei T-Systems herrscht nun konzernweit Klarheit: Die Tarifvereinbarung bringt 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 27 Monaten und einen bis Ende 2013 verlängerten Kündigungsschutz.
Bei der Telekom droht eine Ausweitung des Arbeitskampfes. Management und Gewerkschaft haben sich bei den Tarifverhandlungen hoffnungslos verhakt.
Mehrere zehntausend Beschäftigte hat ver.di bis zum Wochenende zu Warnstreiks bei der Telekom aufgerufen. Der Zorn über das Angebot des Managements ist groß.
3,5 Prozent mehr Lohn hatte der Bonner Konzern geboten, doch bleibt die Gewerkschaft bei ihrer Forderung von 6,5 Prozent. Begleitet wurden die Verhandlungen von Demonstrationen und bundesweiten Streiks.
Tröten, Transparente, Trillerpfeifen: Lautstark sind Tausende Telekom-Mitarbeiter durch die Düsseldorfer Innenstadt gezogen. Im laufenden Tarifstreit machen sie weiter Druck.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Telekom erneut zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Im gegenwärtigen Tarifkonflikt fordert Verdi für die rund 85.000 Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt.
Die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom nehmen kein Ende: Seit Wochenbeginn häben 27.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Kommenden Dienstag beginnt die Schlichtung unter Hamburgs Altbürgermeister Voscherau.
Zwischen Gewerkscaft und Arbeitgeber ist keine Einigung in Sicht. Nun soll ein Schlichter für die rund 17.000 Beschäftigten der Telekom-Zentrale eine Lösung finden. Bundesweit gehen die Warnstreiks weiter.
Im Tarifkonflikt bei der Telekom verschärft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den Druck auf das Management.
Nachdem die Tarifverhandlungen bei der Telekom ins Stocken geraten sind, hat die Gewerkschaft bundesweit mehr als 10.000 Beschäftigte des Unternehmens zu Warnstreiks aufgerufen.
Nach zwei Tarifrunden ohne Ergebnis müsse die Telekom von der Vorstellung einer Nullrunde abrücken, verlangte ein Verdi-Vorstand und warf dem Unternehmen vor, auf Konfrontationskurs gegen das eigene Personal zu gehen.
Der für Donnerstag angekündigte Warnstreik im Nahverkehr Hannovers darf durchgeführt werden. Das zuständige Arbeitsgericht genehmigte den Arbeitskampf, der während der CeBIT für starke Behinderungen sorgen dürfte.
Verdi hat für kommenden Donnerstag einen ganztägigen Warnstreik im Nahverkehr von Hannover angekündigt. Davon werden auch Zehntausende Gäste der CeBIT betroffen sein.
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 85.000 Beschäftigten des Bonner Konzerns unter anderem 6,5 Prozent mehr Lohn und eine Stärkung der unteren Gehaltsgruppen. Die Verhandlungsrunde ist auf drei Tage angesetzt.
Bei T-Mobile USA werde schwerwiegend gegen die Rechte der Beschäftigten verstoßen, sie würden davon abgehalten, sich gewerkschaftlich zu organisieren, meint die Dienstleistungsgewerkschaft.
Nach der Berufung der früheren Ministerin Marion Schick in den Telekom-Vorstand zeigt sich der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder verärgert.
Die Telekom hat nach internen Beratungen entschieden, die Schlichtung anzurufen. Die Gewerkschaft Verdi ist damit einverstanden, dass der frühere Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau schlichtet.
Rund 12.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom haben am Mittwoch die Arbeit niedergelegt. Vertreter des Konzerns und der Gewerkschaft Verdi haben unterdessen die vierte Verhandlungsrunde abgebrochen.
Begleitet von bundesweiten Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom in die möglicherweise entscheidende Runde gegangen. Bis zum Nachmittag zeichnete sich aber noch kein Durchbruch ab.
Die Telekom forderte am Freitag die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf, ihre "Blockadehaltung aufzugeben und Entrüstungsrituale einzustellen".
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