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Die Telekom hat nach internen Beratungen entschieden, die Schlichtung anzurufen. Die Gewerkschaft Verdi ist damit einverstanden, dass der frühere Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau schlichtet.
Rund 12.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom haben am Mittwoch die Arbeit niedergelegt. Vertreter des Konzerns und der Gewerkschaft Verdi haben unterdessen die vierte Verhandlungsrunde abgebrochen.
Begleitet von bundesweiten Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom in die möglicherweise entscheidende Runde gegangen. Bis zum Nachmittag zeichnete sich aber noch kein Durchbruch ab.
Die Telekom forderte am Freitag die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf, ihre "Blockadehaltung aufzugeben und Entrüstungsrituale einzustellen".
Im Tarifstreit mit der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi 10.000 Mitarbeiter für den Mittwoch zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.
Rund 6000 Telekom-Mitarbeiter sollen heute laut Verdi streiken. Die Telekom kündigte an, mögliche Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Verdi: Warnstreiks bei der Telekom könnten in der kommenden Woche für Kunden spürbar werden.
2,17 Prozent Gehaltserhöhung mit einer Laufzeit von 24 Monaten schlägt die Deutsche Telekom vor. Verdi fordert unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld.
Zum Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen haben rund 1500 Beschäftigte der Telekom in Hamburg demonstriert.
Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert von der Telekom ein "vernünftiges Angebot". Ansonsten könne es zu Arbeitsniederlegungen kommen.
Bei den Verhandlungen in Königswinter bei Bonn legte das Telekom-Management erwartungsgemäß noch kein Angebot vor.
Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert unter anderem Einkommenserhöhungen von 6,5 Prozent. Ein Telekom-Sprecher nannte die Forderung erneut nicht nachvollziehbar.
Die Dienstleistungsgewerkschaft hat ihre Gehaltsforderung für die am 18. Januar beginnenden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom bekannt gegeben.
Das Unternehmen strafft die beiden Bereiche Geschäftskunden-Service und -Vertrieb sowie IT. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert die Pläne.
Die Gewerkschaft will den Wegfall von Ausgleichszahlungen für die Beschäftigten der Telekom und Servicegesellschaften wieder ausgleichen.
Während Anteilseigner und Manager Millionen kassierten, müssten Mitarbeiter Lohnsenkungen hinnehmen, um nicht ausgelagert zu werden, sagte Sibylle Spoo, Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat von Kabel Deutschland (KDG).
Die große Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi will am Donnerstag in Berlin entscheiden, ob die Schlichtung angerufen oder ob es Streik geben wird.
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