Die Deutschen lesen immer mehr E-Books. Die Frage, wie mit digitaler Literatur Geld verdient wird, ist aktueller denn je – und wird höchst unterschiedlich beantwortet, wie die Konferenz "TOC buchreport" in Berlin zeigte.
22,55 Prozent ihres Gesamtumsatzes erzielte die US-Verlagsbranche mit E-Books, 2008 waren es erst 1,18 Prozent. Bei den Anzeigegeräten findet ein Wechsel von reinen Readern zu universellen Tablets statt.
Die Buchbranche ächzt unter der Dominanz von Amazon – da kommt die Diskussion um Arbeitsbedingungen gerade recht. Weitere Themen der Leipziger Buchmesse: Self Publishing und einmal mehr das E-Book
Trotz neuer verfassungs- und europarechtlicher Bedenken wollen die Regierungsfraktionen den Gesetzentwurf zur Stärkung von Presseverlegern im Netz doch noch diese Woche beschließen. Eine zweite Anhörung widmete sich technischen Fragen.
Nach Meinung der Zeitungsverleger setzt Google alles daran, dass die Verleger allein vom guten Willen des Weltkonzerns abhingen. Google verweist auf Expertenanalysen, die sich gegen das Leistungsschutzrecht aussprechen und startete eine neue Kampagne.
Das US-Justizministerium hat die angestrebte Fusion der Verlagshäuser Random House und Penguin ohne Auflagen genehmigt. Beide Verlage gehen davon aus, die ausstehenden Freigaben noch 2013 zu erhalten.
Mit der Holtzbrinck-Tochter Macmillan hat der letzte der angeklagten Großverlage das Kartellverfahren durch eine außergerichtliche Einigung mit dem US-Justizministerium beigelegt. Es bleibt alleine auf der Anklagebank: Apple.
In einem Blogeintrag hat Christoph Keese, Sprecher der Verlegerverbände BDZV und VDZ, die Einigung zwischen Google und französischen Verlagen kritisiert. Das geplante Leistungsschutzrecht sei der bessere Ansatz.
Nach monatelangen Verhandlungen haben Google und die französischen Zeitungsverleger ihren Streit um ein Leistungsschutzrecht beigelegt. Die Vereinbarung umfasst eine Millionenzahlung und mehr Einnahmen aus Googles Werbeplattformen für die Verleger.
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hat die Kampagne "Verteidige deine Presse" gestartet, um Behauptungen Googles im Kampf gegen das geplante neue Leistungsschutzrecht zu widerlegen. Ein Gutachten soll die Argumente stützen.
Am 30. Januar soll der heftig umstrittene Entwurf des Leistungsschutzrechtes im Rechtsausschuss erörtert werden. Den Vorsitz wird der CDU-Politiker Siegfried Kauder innehaben, der das Vorhaben schon als "Taschenspielertrick" bezeichnete.
Die Verwertungsgesellschaft der irischen Zeitungsverleger will klarstellen, dass sie für die bloße Verlinkung auf Zeitungsinhalte keine Gebühren verlangt.
Der Verband "National Newspapers of Ireland" verlangt über eine Verwertungsgesellschaft unter anderem von einer Hilfsorganisation 300 Euro für einen Link auf eigene Angebote, meldet ein Dubliner Anwaltsbüro.
Während andere Printproduzenten unter der Wucht des digitalen Medienwandels ächzen, hat Pearson einen Strategiewechsel vollzogen.
Während Printverlage unter der Wucht des digitalen Medienwandels ächzen, hat der globale Branchenprimus Pearson seinen Strategiewechsel bereits vollzogen – und verdient glänzend an Bildungsdienstleistungen in der vernetzten Welt.
Mitten in der Medienkrise gedeiht die Hamburger Verlagsgruppe Bauer. Verlegerin Yvonne Bauer erläuterte auf der jährlichen Pressekonferenz ihres Verlages die Expansionspolitik des Unternehmens.
Die Reden für die 1. Lesung des Entwurfs zum besseren Verlegerschutz im Internet am Donnerstag nächster Woche sollte nach den ursprünglichen Planungen nur zu Protokoll gehen. Mittlerweile wurden die Pläne geändert.
Der Medienkonzern setzt konsequent auf das Internet und kann mit seinem Digitalgeschäft den Schwund bei den klassischen Medien auffangen. Trotz eines schwächeren dritten Quartals bleibt Springer auf Wachstumskurs.
Mit rund 500 digitalen Lehrwerken geht das Projekt "Digitale Schulbücher" an den Start. Das gemeinschaftliche Angebot von 85 deutschen Verlagen bietet eine Lösung, die nicht an eine bestimmte Hardware gebunden ist.
E-Book-Leser haben derzeit keinen leichten Stand. Das Tote-Bäume-Establishment sieht sie als Hand am Dolch in der Brust des Buchhandels und der Bibliotheken. Ist doch das Buch ein Hort der Kultur, das letzte Refugium für intellektuelle Lichtgestalten.
Europas größter Medienkonzern Bertelsmann und das britische Verlagshaus Pearson legen ihre Buchverlage zusammen. News-Corp.-Chef Rupert Murdoch wollte das eigentlich verhindern.
Google droht der französischen Regierung wegen einer Abgabe an Verleger: Wenn der Staat Forderungen nach einem Leistungsschutzrecht für Online-Inhalte nachkomme, werde das Unternehmen nicht mehr auf französische Medienseiten verlinken.
Kultur- und Rechtsausschuss der Länderkammer stimmten mehrheitlich für den Antrag SPD-geführter Länder, im dem der Regierungsvorstoß zum Schutz von Presseerzeugnissen abgelehnt wird.
Im Rechtsstreit um wettbewerbswidrige Absprachen bei E-Books in den USA haben sich drei Großverlage zu Entschädigungszahlungen bereit erklärt. Jeder Kunde, der in einem bestimmten Zeitraum eines ihrer E-Books gekauft hat, soll Geld erhalten.
Der Regierungsentwurf spaltet erwartungsgemäß die Gemüter: Unionspolitiker und Verlegerverbände sehen im Leistungsschutzrecht einen wichtigen Beitrag zur Medienvielfalt. Kritik hagelt es von Google, der Opposition und auch vom Bitkom.
In der neuen Gruner+Jahr Digital GmbH werde die vorhandene technische Kompetenz gebündelt und weiter ausgebaut; die Online-Redaktionen seien davon nicht betroffen, hieß es bei dem Hamburger Verlag.
Autoren und Politiker der Piratenpartei plädierten auf einer Branchenkonferenz dafür, nicht alle Urheberrechtsverletzer als "schäbig, kleinkariert und Arschlöcher" zu titulieren. Verleger wünschen sich einen "standardisierten 'weichen' Schutzmechanismus.
Seit 2006 schwelte der Streit, ob Google vergriffene französische Bücher digitalisieren darf. Nun hat sich der Suchmaschinenkonzern mit den Verband der Verleger und dem der Schriftsteller geeinigt und ein Rahmenabkommen geschlossen.
Auch in der CDU gehe beim Gesetzesvorhaben zum Schutz von Presseverlegern im Internet ein "Riss durch die Mitglieder", konstatierte die Bundeskanzlerin. Kommentatoren meinen nun, die Initiative sei gestorben.
Nach privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk, Verbänden aus Musik, Buch und Film sind nun auch die Verbände VDZ und BDZV der Deutschen Content-Allianz beigetreten.
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