Die Verantwortlichen für den Internetauftritt der ARD wehren sich gegen den Entwurf für eine Einigung der Öffentlich-Rechtlichen mit den Zeitungsverlegern.
Die EU-Kommission will prüfen, ob zwischen internationalen Großverlagen und Apple unerlaubte Absprachen bestehen, die gegen die Kartellvorschriften der EU verstoßen.
Der Verlag Stephens Media hat in einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Online-Forum Democratic Underground eingeräumt, dass dieses mit einem Zitat keine Urheberrechte verletzt habe.
Es gebe einen "dramatischen Widerspruch" zwischen dem Wunsch nach kostenpflichtigen Inhalten und den Gratis-Angeboten im Netz. Der Wunsch der Verleger nach einer Vergütung ihrer Inhalte sei verständlich, sagte die Bundeskanzlerin in Berlin.
Ulrich Wilhelm, Chef des Bayerischen Rundfunks, denkt, dass die ARD und die Verlage zu einem konstruktiven Miteinander kommen könnten.
Der SPD-Medienpolitiker Marc Jan Eumann sieht in der Gesprächsaufforderung an ARD und Verleger im Streit um die "Tagesschau"-App eine "große Chance für die digitale Medienordnung".
Nach eineinhalb iPad-Jahren wird das Angebot an Tablets schrittweise breiter und teils auch preiswerter. Die Zeitschriftenverleger hoffen auf gute Geschäfte mit ihren Magazin-Angeboten für diese Gerätekategorie.
Der Händler betritt neues Terrain und steigt ins Verlagsgeschäft ein. Beim ersten Titel des neuen Großverlages handelt es sich gleich um einen fast sicheren Bestseller.
Zeitungsverleger fordern eine Reform der Mediengesetze in Deutschland. Bund und Länder müssten die "ungebremste Expansion" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit "staatlich finanzierten Presseprodukten" im Netz stoppen.
Markus Conrad, langjähriges Vorstandsmitglied im Börsenvereins des deutschen Buchhandels, erklärte der "Familie" auf den Buchtagen, dass der Kuchen für sie kleiner werde durch E-Books und Internet. Ein neues Miteinander und Kundenbindung seien gefragt.
In den überarbeiteten Richtlinien zur App-Store-Zulassung fehlt plötzlich eine Schlüsselpassage: Externe Kaufinhalte wie Bücher oder Magazine müssen nicht mehr zwingend auch zum In-App-Kauf angeboten werden.
Deutsche Medienhäuser reagieren offenbar verhalten auf Apples "Newsstand", der abonnierten Zeitungen und Zeitschriften in iOS 5 einen prominenten Platz auf iPhone und iPad einräumt und neue Ausgaben automatisch bezieht.
Verlage wie Conde Nast oder Hearst, die Apples Inhalte-Abonnementmodell für iOS-Geräte bislang kritisch gegenüberstanden, sind freudig überrascht: User rücken ihre Daten freiwillig heraus.
Die Online-Seite der Financial Times Deutschland soll ein Bezahlsystem für Premiumbeiträge einführen, das Gruner + Jahr bei einem Erfolg auch auf andere Titel ausweiten will.
Es gibt nicht nur negative Stimmen zum In-App-Verkaufszwang für iOS-Geräte: Einige amerikanische Medienunternehmen freuen sich auch über die neue Lösung und halten Apples Gebühren für tragbar – "noch".
In einer Pressemeldung gibt Apple bekannt, dass Inhalteanbieter künftig In-App-Abos anbieten müssen, wenn sie Abonnements außerhalb ihrer App verkaufen. Apple behält 30 Prozent der erzielten Umsätze ein.
Nach den europäischen Verlegern wollen sich nun auch die deutschen Großverlage gegen Apples In-App-Verkaufszwang für Medieninhalte koordinieren. Noch in dieser Woche ist ein Treffen geplant.
Nach Ablehnung der Sony Reader App und der Vorstellung der In-App-Abonnements kocht der Ärger der Verleger weiter hoch. Jetzt wollen sie sich gegen Apple verbünden.
Apple verbietet Berichten belgischer und niederländischer Medien zufolge ab dem 1. April die Kombination von Printabos mit kostenlosen iPad-Medien. Nun schaltet sich Brüssel ein.
Mehrere Tokioter Verlegerverbände haben Apple wegen angeblicher Raubkopien im iTunes App Store gerügt +++ iPad & Co. waren 2010 bei Twitter und Google ganz vorne +++ Das Epic-Spiel "Infinity Blade" feiert Verkaufsrekorde.
Apple soll deutschen Verlagen untersagt haben, das iPad kombiniert mit einem Abonnement vergünstigt anzubieten. US-Verlage sträuben sich angeblich seit Monaten vor Apples angedachtem Abomodell für Periodika.
Die Einigung mit dem französischen Großverlag Hachette betrifft die Digitalisierung von rund 50.000 Titeln, die in Druckform bereits vergriffen sind. Das Abkommen könnte als Blaupause für Vereinbarungen mit anderen Verlagen dienen.
Auf dem Jahreskongress des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger nahm dessen Präsident Hubert Burda die Verlage in die Pflicht, sich nicht in die Ecke drängen zu lassen und klare Regeln für die Nutzung ihrer Inhalte durch Apple oder Google einzufordern.
Das neue Gebührensystem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird nach Ansicht des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger zu Lasten der Medienwirtschaft gehen. Die Expansion der "öffentlich-rechtlichen Presse" gefährde Presse- und Meinungsvielfalt.
Ein neuer E-Reader nach dem anderen wird vorgestellt, die Preise der Geräte fallen unter 100 Euro, die Verlage schmieden Allianzen und basteln an Verkaufsplattformen – der Markt für E-Books ist im Aufbruch. Leider ist vieles bloß blinder Aktionismus.
Während sich Buchhändler und Verlage hierzulande auf eine friedliche Koexistenz mit dem elektronischen Buchvertrieb vorbereiten, warnt die britische Marktkennerin Ann Betts auf einer Fachkonferenz in Frankfurt vor einem harten Übergang.
Random House hat eine Vereinbarung mit einem rebellischen Literatur-Agenten geschlossen. Eigentlich sollte Amazon die elektronischen Ausgaben der Bücher u. a. von Philip Roth oder Salman Rushdie exklusiv unter Umgehung der Verlage vertreiben.
Zeitschriften- und Zeitungsverleger haben anlässlich des medienforums.nrw und einer Anhörung im Bundesjustizministerium ihre Haltung betont, das Urheberrecht müsse durch ein eigenes Schutzrecht für Presseverlage ergänzt werden
In einem Eckpunktepapier drängen Verlegerverbände auf einen stärkeren Schutz von Presseerzeugnissen im Internet als bisher bekannt. Einen Gesetzesentwurf soll es zunächst nicht geben.
Branchenvertreter ließen sich auf den Berliner Buchtagen über digitale Vermarktungsmöglichkeiten etwa per Online-Community oder Twitter aufklären, mussten sich aber auch den Vorwurf der Innovationsfeindlichkeit anhören.