Der US-Finanzinvestor KKR hat wie angekündigt das Squeeze-Out-Verfahren offiziell eingeleitet, mit dem die verbliebenen Aktionäre aus dem Unternehmen gedrängt werden sollen. KKR hält über 98 Prozent der Versatel-Anteile.
Der US-Finanzinvestor will den deutschen Netzbetreiber komplett übernehmen und hat den Inhabern der noch ausstehenden Anteile ein neues Angebot unterbreitet. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen die Annahme.
Der Düsseldorfer Netzbetreiber wechselt den Besitzer. Apax, Cyrte und United Internet, die zusammen 92 Prozent besitzen, verkaufen ihre Anteile an KKR. Für die restlichen ausstehenden Aktien bietet die Investmentgesellschaft 6,70 Euro.
Der Düsseldorfer Netzbetreiber beendet nach zwei Jahren seinen Ausflug ins Kabelgeschäft und verkauft seine Fernsehkabeltöchter für 66 Millionen Euro an einen französischen Finanzinvestor.
Das Personalkarussell drehte sich in diesem Jahr in flottem Tempo. Zahlreiche Manager konnten der Fliehkraft nicht widerstehen und wurden fortgeschleudert. Anderen gelang es, aufzuspringen. Und wiederum andere machten einfach ihren Job.
Ein Bagger hatte bei Straßenbauarbeiten eine Glasfaserleitung zerstört. Das Unternehmen will die Störung "schnellstmöglich" beheben.
Versatel verliert zwar DSL-Kunden, will sich aber nicht aus dem Privatkundengeschäft zurückziehen.
Das Wachstum im DSL-Geschäft schwächt sich ab, Experten rechnen mit einer Sättigung des Marktes bis 2012. Die Branche rückt zusammen, mit weiteren Übernahmen ist zu rechnen.
Unter dem Strich verbuchte der Telekommunikationsanbieter weiterhin einen Verlust.
Der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter Versatel hat sich überraschend von Vorstandschef Peer Knauer getrennt, dessen Vertrag "mit sofortiger Wirkung" aufgelöst wurde. Nachfolger wird ein Dell-Manager.
Im März legt der Regulierer die Mietgebühren für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) neu fest. Während sich die Telekom eine kräftige Mieterhöhung für ihre letzte Meile wünscht, fordern die Hauptmieter eine deutliche Senkung der Gebühr.
Durch die Übernahme des Essener Kabelnetzbetreibers der Netzebene 4 erhöht Versatel die Zahl der direkten breitbandigen Kundenzugänge um 81.000 auf 150.000.
Der Düsseldorfer Netzbetreiber muss sparen und will weniger Geld in die Neukundengewinnung stecken. Bei leicht steigendem Umsatz hält das Unternehmen an seinen Jahreszielen fest.
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