Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) warnt vor übertriebener Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen – und greift vor der nächsten Innenministerkonferenz die Union an.
Eine neue Videotechnik der Berliner S-Bahn schürt die Angst vor dem gläsernen Bürger. Die Aufnahmen könnten für die Aufklärung von Verbrechen verwendet und dafür bis zu 72 Stunden gespeichert werden. Datenschützer sind wenig begeistert.
Laut einem Fernsehbericht werden seit Jahren in zahlreichen Filialen von Rewe und Penny Kameras angebracht, um Mitarbeiter zu überwachen. Einige seien sogar in ihrem privaten Umfeld ausspioniert worden.
Das Bundesforschungsministerium kann keine technischen Einzelheiten zu geförderten Projekten zur Gesichts- und Mustererkennung machen, da diese als "Firmengeheimnisse" behandelt würden. Abgeordnete der Opposition sind besorgt.
Innenminister Friedrich attackiert den höchsten deutschen Richter. Andreas Voßkuhle bekommt prompt Unterstützung von FDP, Grünen und Linken. Es geht um die Reaktionen auf den Anschlag von Boston.
Nach den Anschklägen von Boston kocht die Debatte über mehr Videoüberwachung und schärfere Gesetze hoch. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wies entsprechende Forderungen von Bundesinnenminister und BKA-Präsdient zurück.
Sony hat den Release neuer End-to-End-HD Videoüberwachungsprodukte angekündigt. Zudem will das Unternehmen künftig mit einem neuen Dienstleistungspaket, zu dem unter anderem eine auf drei Jahre verlängerte Service-Garantie zählt, punkten.
"Big Brother is watching you": Bei Hessens oberstem Datenschützer klingelt oft das Telefon, auch weil offenbar immer mehr Leute zur Videoüberwachung greifen – in Restaurants, Kaufhäusern oder Wohnanlagen.
Die Anschuldigungen, Mitarbeiter auszuspionieren, seien "schlichtweg falsch", erklärte ein Apple-Sprecher. Das Unternehmen hatte zuvor den Big Brother Award 2013 in der Kategorie Arbeitswelt zugesprochen bekommen.
Die österreichische Verkehrsministerin Doris Bures möchte der Polizei direkten Zugriff auf die Kameras auf Autobahnen geben. Datenschutzexperten halten dies für "unglaublichen populistischen Unfug".
Der Broadliner startet eine neue Geschäftssparte zum Thema physikalische Sicherheit. Ingram Micro konzentriert sich hier auf Produkte und Lösungen rund um die Themen Videoüberwachung, Alarmsysteme und Zutrittskontrolle.
Die Deutsche Bahn will nach dem Bombenfund am Bonner Hauptbahnhof mehr Sicherheitsvorkehrungen treffen und mehr Aufnahmen aus Kameras auch tatsächlich aufzeichnen. Die Bundespolizei erhält erhöhte Mittel in diesem Bereich.
81 Prozent der Deutschen haben sich nach dem Bombenfund im Bonner Hauptbahnhof im "Deutschlandtrend" des ARD-Morgenmagazins dafür ausgesprochen, die Videoüberwachung auszuweiten.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat nach dem Bonner Bombenfund eine Ausweitung der Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen gefordert. Die Opposition hält den erneuten Vorstoß für verfehlt.
US-Großstädte wie Athens in Georgia oder Baltimore in Maryland haben es vorgemacht; jetzt will unter anderem San Francisco folgen und Busse im Nahverkehr mit Mikrofonen zusätzlich zu Videokameras ausrüsten.
Der Europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx moniert bei dreizehn EU-Einrichtungen und Organen in Brüssel, dass diese seine Leitlinien zur Videoüberwachung vielfach nicht hinreichend beachten.
Sicherheit um jeden Preis ist mittlerweile von vielen gewünscht. Wie aber Überwachung und der Schutz von Daten und Persönlichkeitsrechten in Einklang zu bringen sind, schildert Ray Mauritsson, CEO des IP-Kameraherstellers Axis.
Für Samstag sind in vielen deutschen Städten, in Österreich, Tschechien und Frankreich Kundgebungen gegen die EU-geförderte Sicherheitsforschung geplant. CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär unterstützt das Anliegen.
Seetec, Videor und IPS bekommen ACCC Award verliehen +++ Systemhaus @ON soll IT-Lösungen von Dell für steuer-, wirtschafts- und rechtsberatende Berufe anpassen.
Anlässlich der Berichte über Videoüberwachung bei Aldi kritisiert der Bundesbeauftragte für den Datenschutz die Pläne der Bundesregierung zum Arbeitnehmer-Datenschutz.
In Aldi-Filialen sollen Kundinnen in kurzen Röcken oder mit tief ausgeschnittenen Tops heimlich gefilmt worden sein. Auch seien EC-Terminals gefilmt worden, an denen Kunden mit Karte zahlen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Apple liefert sich derzeit eine Auseinandersetzung mit dem hamburgischen Landesdatenschutzbeauftragten. Es geht um ein Hinweisschild zur Videoüberwachung in seinem Laden am Jungfernstieg.
Was Statistiksoftware im Netz kann, will ein US-Start-up mit der detaillierten Auswertung von Überwachungskamerabildern für die Offline-Wirtschaft schaffen.
Was Analyse-Software im Netz kann, will ein US-Start-up mit der detaillierten Auswertung von Überwachungskamerabildern für die Offline-Wirtschaft schaffen: die Frage beantworten, was Menschen in Geschäften tatsächlich machen.
Für die 9/11-Kommission der US-Regierung haben sich die Milliardenausgaben für neue Sicherheitstechnologien bislang nicht ausgezahlt. Die Bürokratie behindert deren Potenzial, während durchschlagende Innovationen ausgeblieben sind.
Die Überwachung der Innenstadt mit über 70 fest installierten Kameras entspricht in ihrer derzeitigen Form nicht den gesetzlichen Anforderungen, urteilte das Verwaltungsgericht. Die Überwachung müsse für jeden Bürger erkennbar sein.
Cisco und andere US-amerikanische Unternehmen zeigen sich laut "Wall Street Journal" bereit, Technik zur Einrichtung eines neuen Videoüberwachungssystems in der chinesischen Stadt Chongqing zu liefern.
SPD und Grüne, Sieger der Bürgerschaftswahl vom 22. Mai, haben sich in ihrem nun vorgelegten Koalitionsvertrag auch dafür ausgesprochen, den Datenschutz ins Grundgesetz aufzunehmen und Netzneutralität gesetzlich zu verankern.
Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte halten die umfassenden Kameraaufzeichnungen in Einkaufszentren der ECE-Gruppe für illegal. Neben Aufenthaltsbereichen für Kunden würden selbst Eingänge zu Toiletten gefilmt.
Ob er nur den Eingangsbereich oder tatsächlich auch die Mitarbeiterin überwachen wollte, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall muss ein Arbeitgeber wegen der permanenten Videoüberwachung jetzt 7000 Euro bezahlen.
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